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Ist die Evolution am Übergewicht Schuld?

neandertaler ernaehrung

Fotos: flickr/138899562

Hunger und Überfluss liegen auf diesem Planeten dicht beieinander: Während die eine Hälfte der Welt fast verhungert, haben wir gegen die überflüssigen Kilos zu kämpfen. Forscher sind der Meinung, dass es mittlerweile genauso viele hungernde Menschen wie Übergewichtige gibt. Ganz klar, nicht nur extrem erschreckend und ungesund, sondern auch ein Zeichen für unseren (westlichen) sorglosen und gedankenlosen Umgang mit Nahrung.

Doch, ironischerweise ist genau das, was Menschen durch lange Hungerperioden kommen lässt, auch das, was uns fett macht. Vor Millionen von Jahren sah das Leben unserer Vorfahren wie folgt aus: viel Bewegung und Essen gab es nur vielleicht. Die Eigenschaft des Körpers viel Energie zu speichern und sie trotz Anstrengung nur langsam wieder abzugeben, ließ die ersten Menschen damals überleben und ist auch heute noch in vielen armen Ländern die Rettung.

Doch wir, die wir im ständigen Nahrungsmittel-Überfluss leben, haben uns sozusagen gegen die Evolution und unsere Gene gestellt. Daher werden wir die Kilos nur so schwer wieder los. Das Energie-Speichern steckt also in unseren Genen. Mit ein Grund, warum Wunder-Diäten und Schlankheitspillen auf Dauer nie Wirkung zeigen.

Nun liegt es also in unserer Verantwortung einmal das Essen weltweit besser zu verteilen und in Sachen Übergewicht wieder in manchen Teilen zu unseren Wurzeln zurückzukehren: also, Bewegung, ausgewogen Essen und natürlich nicht zu einseitig und zu viel. Die ursprüngliche Art zu essen greift zum Beispiel das Paleo Ernährungskonzept auf.

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