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Arsen in Lebensmitteln: Genschäden und Krebs können die Folgen sein

Quelle: Wikimedia

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Es ist ein altbekanntes Problem, das sich nur mehr als langsam ändert: Fabriken leiten ihre Abwässer in Seen und Flüsse und schädigen damit die komplette Umgebung oder Pflanzen werden mit starken Pestiziden gespritzt, was einen ähnlichen Effekt hat. Dies ist vor allem in Ländern wie Indien oder Bangladesch ein großes Problem. Auf diesem Weg gelangen die Gifte auch in Produkte, die wir hier kaufen.

Arsen ist ein Gift, das natürlich vorkommt und auch in einigen Regionen im Grundwasser zu finden ist. Durch Produktionen und Einsatz von Pestiziden wird dies noch verstärkt. So ist seit langem bekannt, dass Arsen im Trinkwasser für den Menschen schädlich ist. Britische und indische Forscher konnten nun zum ersten Mal beweisen, dass auch Arsen in den Lebensmitteln sehr gefährlich sein kann.

Getestet wurde dies anhand von Reis, der Arsen enthielt. Menschen, die diesen Reis verzehrt hatten, zeigten Anzeichen für Genschäden, die wiederum zu Krebs führen können. Erhoben wurden diese Daten im indischen Bundesstaat West-Bengalen. Die Experten fordern nun von den Behörden, eine entsprechende Reglementierung des Arsen-Gehalts im Reis einzuführen.

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