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Browserverlauf: Was ich im Juni 21 noch so gelesen habe

Ehrlich gesagt merke ich, wie sich mein Leseverhalten im Juni deutlich verändert hat. Denn jetzt, wo der Sommer wirklich angekommen ist und ich wieder ernsthaft im Training für die Marathonsaison stehe, explodiert meine “das wollte ich schon immer mal machen” Liste und ich spüre, wie sehr der Verzicht während des Lock-Downs meinen Erlebnishunger zusätzlich befeuert.

Und so sind die ersten meiner Lesehappen vor allem praktischer Natur, da die Sommerferien begonnen haben und es kleine Menschen zu beschäftigen gilt. Vor Covid gab es ja einen zunehmenden Trend, daß Eltern einfach mal die Feriendauer ihrer Kids etwas optimieren – was sowas kostet, habe ich hier gefunden.

Aber zurück zu den Ferienideen. Was wir schon lange mal machen wollten, ist uns ein Hochbeet zu bauen, um unsere Gemüsezucht noch weiter auszubauen. Neben Gurken, Tomaten und Chillies wären Salat und Zuccini noch eine gute Erweiterung. Und natürlich habe ich gefühlt schon alle Ausflüge in der Region gemacht, die es so gibt – gut daß man immer noch neue Ausflugstipps findet. Sicherlich werden wir auch mal schauen, welches Obst man bei uns in der Gegend einfach so ernten kann. Und da ich ja weiterhin versuche, mein Optimalgewicht für den Marathon zu erreichen, habe ich auch begonnen, mich in die Materie von Low Carb Kuchen einzuarbeiten. So ganz ohne Kuchen geht einfach auch nicht!

Und da meine Jungs für klassisches basteln nicht mehr motivierbar sind, habe ich mir für Regentage schon mal das eine oder das andere kleine Ikea Hacking Projekt herausgesucht.

Ansonsten habe ich mir vorgenommen, endlich mal anzufangen meine Ingwer Shots selbst zu machen. Denn die gekauften aus dem Supermarkt sind nicht nur höllenteuer, sondern das ganze Plastik muss auch nicht sein. Außerdem kann ich die Schärfe ganz gut wegstecken und somit mein eigenes kleines Rezept entwickeln, wenn mir das von Jana nicht genug die Eingeweide zermartert.

Ein anderes großes Thema ist für mich aktuell der Blick in die Zukunft. Denn mit dem scheinbaren Ende von Covid geht es nach dem Sommer wohl alles wieder ziemlich schnell in Richtung des alten Lebens. Doch will man wirklich wieder, daß alles so wird wie Ende 2019 oder Anfang 2020? Mann muss ja nicht alles ändern, aber zumindest ist das Ikigai-Modell schon mal eine interessante Variante kurz zu überprüfen, wo man steht. Gerade was das alte Vollzeit-Büroanwesenheit-fester-Schreibtisch-Modell angeht, hat Covid doch sehr deutlich gezeigt, daß dynamischere, flexiblere Arbeitsmodelle durchaus praktikabel sind. Ein paar Gedankenanstöße dazu habe ich bei Markus Reif gefunden.

Gespannt bin ich auch auf den Herbst, da ja das iPhone 13 und für mich noch spannender, die Apple Watch 7 vorgestellt werden sollen. Gerade die Apple Watch 6 hatte schon ziemlich das Potential meine klassische GPS-Sportuhr abzulösen. Für die nächste Generation der Watch munkelt man aber mit einem noch größeren Fokus von Apple auf die Themen Fitness und Gesundheit – auch Anschlüsse für Smartbands wurden schon entdeckt. Vielleicht kommt im September also für mich auch der Moment des Wechsels.

Eher gruselig wird mir beim Gedanken an die Bundestagswahl – und zwar vor allem vor der Wahlwerbung. Schon bei den letzten Wahlen setzten die Parteien stärker auf Influencer. Und als wäre es nicht schon schlimm genug, sich teils auch echt sinnlose Produkte empfehlen zu lassen, so müssen wir uns wohl darauf einstellen nun auch Wahlwerbung in unserem Feed zu finden. Armin Laschet trifft Sophia Thomalla, war da sicher erst eine ganz kleine Kostprobe. Aber im Juli haben wir alle hoffentlich noch ein bisschen Ruhe davor!

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