Wer noch von der Gruppenphase spricht, ist ein paar Jahre zu spät dran. Seit der Saison 2024/25 spielt die Champions League mit einer Ligaphase, und das Modell gilt auch 2026/27: 36 Klubs bestreiten jeweils acht Spiele gegen acht verschiedene Gegner und landen am Ende in einer gemeinsamen Tabelle. Die ersten acht ziehen direkt ins Achtelfinale ein, die Teams auf den Plätzen neun bis 24 spielen am 16./17. und 23./24. Februar die Play-offs aus. Los ging es vom 8. bis 10. September, der letzte Spieltag der Ligaphase ist für den 27. Januar 2027 angesetzt. Das Finale steigt am 5. Juni 2027 im Estadio Metropolitano in Madrid. Für Wettfreunde heißt das vor allem: mehr Spiele, mehr direkte Duelle zwischen großen Namen und bis zum letzten Spieltag offene Rechnungen.
Mehr Topspiele, mehr Chancen
In der Ligaphase finden insgesamt 144 Partien statt, verteilt auf acht Spieltage zwischen September und Januar. Pro Spieltag stehen damit 18 Spiele auf dem Programm, meist verteilt auf Dienstag und Mittwoch. Weil jedes Team zwei Gegner aus jedem der vier Lostöpfe bekommt, treffen Spitzenklubs schon früh aufeinander. Genau das macht die Phase für Sportwetten so interessant: Bei Duellen zweier Topklubs wie Bayern gegen Arsenal liegen die Quoten oft eng beieinander, und neben der klassischen Siegwette gibt es Märkte auf Tore, Handicaps oder den Halbzeitstand. Einen Überblick über alle Begegnungen und die verfügbaren Wettmärkte findest du bei den Sportwetten bei MERKUR BETS. Ein Vergleich der Quoten vor dem Spieltag lohnt sich trotzdem, weil schon kleine Unterschiede über eine ganze Saison einen spürbaren Effekt haben.
Stuttgart überrascht, Bayern lässt Punkte liegen
Nach drei Spieltagen zeigt sich, wie schnell die Tabelle in Bewegung gerät. Paris Saint-Germain, Aston Villa, Liverpool, Real Madrid und Betis Sevilla haben alle drei Spiele gewonnen. Bester deutscher Klub ist der VfB Stuttgart auf Rang sechs, mit sieben Punkten und nur zwei Gegentoren: Nach dem 3:1 gegen Viking und dem 3:0 in Bratislava holte er zuletzt ein 1:1 gegen Atlético Madrid. Der FC Bayern liegt dagegen nur auf Platz 14. Auf das 5:0 gegen Bodø/Glimt folgten ein 3:3 bei Viking und ein 2:2 gegen Arsenal, bei dem Declan Rice spät ausglich und Arsenal früh Bukayo Saka verletzt verlor. Borussia Dortmund steht nach dem 3:2 gegen Villarreal, einem 0:1 bei Bodø/Glimt und einem 2:1 bei Sabah mit sechs Punkten auf Rang 13. RB Leipzig liegt nach zwei 1:4-Niederlagen in Como und bei Real Madrid nur auf Platz 30. Wer Mitte Oktober auf einen klaren Bayern-Sieg in Stavanger gesetzt hat, wurde also kalt erwischt.
Quoten richtig lesen und Grenzen setzen
Niedrige Quoten auf große Namen wirken sicher, sind es aber nicht immer, wie das Remis der Bayern bei Viking zeigt. Wer auf Außenseiter setzt, sollte trotzdem nicht blind wetten, sondern Form, Verletzungen und Reisestrapazen berücksichtigen. In Deutschland gelten dabei klare Regeln: Live sind nur Wetten auf das Ergebnis und seltene Ereignisse wie das nächste Tor erlaubt, lizenzierte Anbieter sind an das Sperrsystem OASIS angeschlossen, und für alle Anbieter zusammen gilt grundsätzlich ein Einzahlungslimit von 1.000 Euro im Monat. Auf jeden Einsatz fällt zudem eine Wettsteuer von 5,3 Prozent an.














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