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Soziale Berufe mit Sport? Ausbildung, Jobs und Stellenangebote bei der Diakonie

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Wer für die Themen Sport, Ernährung und Gesundheit brennt, landet früher oder später an dem Punkt, seine Leidenschaft auch beruflich zum Teil des Lebensinhalts zu machen. Dabei ist es egal, ob man noch am Karrierebeginn steht und einfach eine spannende Ausbildung im Bereich Sport sucht oder später als Quereinsteiger in passende Jobs und Stellen wechseln will.

Dabei gibt es bei den Sportbereichen solche Klassiker, wie die Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann und Jobs, wie den Fitnesstrainer. Was Viele aber nicht auf dem Schirm haben ist, daß es auch viele gut bezahlte soziale Berufe, als Ausbildung oder sogar Quereinstieg in soziale Berufe gibt, bei denen man die Begeisterung für Sport und Gesundheit mit einbringen kann und über die soziale Komponente inhaltlich auch noch in ihrer Sinnhaftigkeit aufwertet.

Solche Berufe mit einer starken Verbindung zu Sport, Gesundheit und Ernährung gibt es beispielsweise bei der Diakonie. Physiotherapeut, Notfallsanitäter, Altenpfleger, Diätassistent: Ob ihr es glaubt oder nicht, all jene und weitere Berufe fallen genau in diese Bereiche!

Was ist die Diakonie?
Die Diakonie ist einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder auf dem Gebiet der sozialen Berufe in Deutschland. Von Freiburg über Leipzig und Berlin hat die Diakonie bundesweit mehr als 500.000 Beschäftigte und zusätzlich rund 700.000 ehrenamtliche Mitarbeiter. All diese Kräfte betreuen Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen.
Nicht selten sind die gebotenen Jobs mit sehr viel Bewegung und Abwechlsung verbunden, für die eine hohe körperliche Fitness absolut erforderlich ist. Nehmen wir zum Beispiel den Zweig des Altenpflegers – dieser ist mitunter den Hauptteil seines Arbeitsalltages auf den Beinen und muss auch mal kräftig anpacken können.
Darüber hinaus gibt es zum Beispiel Diätassistenten, die sich mit gesunder Ernährung und allem was dazu gehört auskennen. Oder Physiotherapeuten, die wissen, wie der Bewegungsapparat des menschlichen Körpers funktioniert und Patienten mit Sport zurück in die Selbstständigkeit bringen. Welche Berufe besonders interessant für sportliche, gesundheitsinteressierte und/oder ernährungswissenschaftlich affine Menschen sind, zeigen wir euch nachfolgend.

Ausbildung, Jobs und Stellenangebote: Diakonie als Arbeitgeberin
Berufe, die direkt mit Sport zu tun haben bzw. sportliche Leistungsfähigkeit voraussetzen, ernährungswissenschaftlichen Hintergrund besitzen oder sich mit der Thematik der körperlichen Gesundheit durch Ertüchtigung auseinandersetzen, sind bei der Diakonie also tatsächlich zahlreich zu finden. Der große Vorteil ist, dass viele dieser Felder als „sicher“ gelten. Soll bedeuten, wenn ihr euch für eine entsprechende Ausbildung entscheidet, müsst ihr euch keine Sorgen um eine spätere Anstellung machen.

Was verdient man bei der Diakonie?
Die Bezahlung erfolgt bei der Diakonie nach Tarif. Dazu präsentiert sich die Diakonie als familienfreundlicher Arbeitgeber, bei dem ihr Flexibilität und umfangreiche Unterstützung in diesem Bereich erwarten könnt. Habt ihr zum Beispiel Kinder oder pflegebedürftige Angehörige, werdet ihr bei der Versorgung nicht allein gelassen. Des Weiteren bietet man euch vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. So könnt ihr beispielsweise parallel zur Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger den Bachelor of Nursing machen.


Soziale Berufe mit Bezug auf Sport, Ernährung und Gesundheit bei der Diakonie

Diätassistent
Beim Beruf des Diätassistenten geht es selbstverständlich nicht um die perfekte Figur oder ähnliche Ansätze. Diätassistenten behandeln unter anderem Magenprobleme oder Diabetes. Sie wissen genau, welche „versteckten“ Gefahren in so manchem heiß geliebten und vermeintlich gesunden Lebensmittel stecken. Gerade ältere Menschen haben oft keine Ahnung von vernünftiger Ernährung, aber auch immer mehr junge Patienten müssen zum ausgewogenen Essen zurückgebracht werden. Häufig stehen zu viel Fett, Fleisch und Süßigkeiten auf dem alltäglichen Speiseplan.
Der Diätassistent kann durch seine Ausbildung genau abschätzen, wo bei einer Ernährungsumstellung angesetzt werden muss. Dabei ist auch ein gewisses psychologisches Händchen erforderlich. Weitere Berufsschwerpunkte sind die Betreuung von Allergie-, Transplantations- und Dialysepatienten. Und bei Akne, Rheuma, Gicht, Bluthochdruck und Sodbrennen hilft der Diätassistent ebenfalls weiter. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Dabei werden Krankheitsbilder vermittelt, Ernährungstabellen analysiert, Rezepte kreiert, Patienten beraten und und und. Ebenfalls stehen Praktika in Kurkliniken, Großküchen sowie ähnlichen Einrichtungen an.
Die Voraussetzung ist ein erweiterter Hauptschulabschluss, ein mittlerer Schulabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit einer abgeschlossenen Ausbildung. Berufseinsteiger verdienen maximal ca. 2.600 €. Mit einer solchen Ausbildung seid ihr übrigens besten für ein Studium im Bereich der Ernährungswissenschaften aufgestellt, womit natürlich unzählige weitere Chancen warten


Altenpfleger
Altenpfleger müssen sich ebenfalls nicht selten mit der Ernährung ihrer Klienten auseinandersetzen und in Zusammenarbeit mit dem Diätassistenten oder entsprechenden Stellen Lösungen für Diabetes, Bluthochdruck und andere Leiden finden. Sie arbeiten tagtäglich direkt am Menschen, womit sie weitaus mehr sind als Betreuer oder Hilfskraft beim Waschen und Anziehen. Als Schnittstelle zwischen Klienten und Ärzten sowie anderen medizinischen Bereichen, muss ein Altenpfleger über sämtliche gesundheitliche Aspekte Bescheid wissen. Dazu zählt, wie bereits angedeutet, die Ernährung, aber ebenso die körperliche Fitness. Neben der geistigen Betreuung, sprich dem Anregen des Gehirns durch Spiele, Musik, Kommunikation etc., steht auch Sport auf der Agenda des Altenpflegers.

Spezifische Übungen sollen den Senioren helfen, im hohen Alter möglichst viel Selbstständigkeit zu behalten. Darüber hinaus muss der Altenpfleger selbst eine ordentliche Portion Fitness mitbringen. Denn in diesem Beruf ist es mitunter wichtig, schnell vor Ort zu sein, beherzt anpacken zu können und über eine gute Koordination zu verfügen. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Ihr könnt sie aufnehmen, wenn ihr einen Hauptschulabschluss habt. Erforderlich sind ein Schulplatz und ein Praxisplatz.
Vermittlungsschwerpunkte sind Anatomie, Krankheiten im Alter, Ernährung und Sport für Senioren und Pflegerichtlinien. Während der Ausbildung gibt es maximal rund 1.200 € und als Berufseinsteiger ca. 2.900 €.

Gesundheits- und Krankenpfleger
Ähnlich vielfältig und körperlich anspruchsvoll wie der Beruf des Altenpflegers zeigt sich der des Gesundheits- und Krankenpflegers. Auch hier seid ihr immer ganz dicht an der Action, müsst nicht selten schnell sowie bedacht handeln und alles fest im Griff haben. Gesundheits- und Krankenpfleger sind auf allen Stationen von Krankenhäuser oder ähnlichen Einrichtungen zu finden. Sie gelten oft als der lange Arm der Ärzte und sind die Powerpakete der Kliniken.
Im Alltag betreuen sie Patienten mit verschiedensten Krankheiten und erhalten so einen sehr breiten Einblick in die Facetten der allgemeinen Gesundheitslehre. Die geführte Behandlung von Ernährungsproblemen oder Sportverletzungen ist hier natürlich keine Seltenheit. Sie müssen stets einen umfassenden Überblick zu sämtlichen gesundheitlichen Besonderheiten ihrer Patienten haben, um effektiv arbeiten zu können. In verschiedenen Schichten kümmern sie sich um die Verabreichung entsprechender Medikamente, beraten Patienten zum Leben mit ihrer Krankheit, beobachten Krankheitsverläufe und mehr. Das erfordert mitunter viel Kraft – und so müssen sich Gesundheits- und Krankenpfleger stets in Form halten. Das sollte ihnen allein bezüglich des Basiswissens rund um Fitness, Ernährung etc. nicht schwerfallen.

Solche Inhalte werden nämlich durchaus während der Ausbildung vermittelt. Diese dauert 3 Jahre und kann mit einem mittleren Schulabschluss oder einem Hauptschulabschluss plus Ausbildung angegangen werden. Währenddessen verdient ihr maximal ca. 1.200 €. Als Berufseinsteiger sind es bis zu 2.900 €. Ein medizinisches Studium wird heute von immer mehr Absolventen nachgelegt.

Notfallsanitäter & Notfallsanitäterin
Die Ausschüttung von Adrenalin ist für viele Menschen zentraler Anreiz, Sport zu treiben. Wer auch im Berufsalltag einen erhöhten Adrenalinspiegel haben möchte, kann sich zum Beispiel für die Arbeit als Notfallsanitäter/in entscheiden. Körperliche Fitness ist hier eine der zentralen Voraussetzungen. Denn wer bei einem Einsatz schnell außer Atem und an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit kommt, kann mitunter nicht mehr so klar denken, wie es erforderlich wäre. Und bei Rettungsaktionen oder ähnlichen Vorgängen darf die Konzentration selbstverständlich nicht schwächeln. Außerdem hat das nötige Equipment oft ein hohes Gewicht und nicht selten müssen Patienten aus schwer zugänglichen Lagen geborgen oder über mehrere Stockwerke getragen werden.
Neben der eigenen Form ist für die Arbeit natürlich ein breites Wissen im Bereich der Anatomie, allgemeiner Gesundheitslehre etc. erforderlich. Notfallsanitäter/in sind nämlich meistens vor dem Notarzt an Ort und Stelle. Ihre richtige Einschätzung und Behandlung retten Leben.
Dementsprechend umfangreich ist die mindestens 3-jährige Ausbildung. Als Voraussetzung sollte ein mittlerer Schulabschluss oder ein Hauptschulabschluss inklusive vorheriger Ausbildung vorhanden sein. Außerdem müsst ihr volljährig sein. Ihr arbeitet bei Rettungswachen, Krankenhäusern oder entsprechenden Einrichtungen. Als Weiterbildungsmaßnahmen bzw. im Bereich Karriere stehen euch die Arbeit als betrieblicher Notfallsanitäter/in, Leiter einer Rettungswache, der Schritt zur internationalen Katastrophenhilfen und andere Möglichkeiten offen.
Außerdem bietet sich bei entsprechender Qualifikation ein Studium auf dem Gebiet der Medizin an. Berufseinsteiger verdienen maximal rund 2.900 €.

Physiotherapeut
Physiotherapeuten wissen genau, wie der Bewegungsapparat und andere Bereiche des menschlichen Körpers zusammenarbeiten. Nicht selten hängen Mobilitätsprobleme mit der falschen Ernährung zusammen – und so muss der Physiotherapeut auch dort beratend zur Seite stehen können. Eine gute eigene Form ist schon aus dem einfachen Grund erforderlich, da ein nicht fitter Experte auf dem Gebiet der Bewegungstherapie doch reichlich unglaubwürdig wirkt. Physiotherapeuten helfen zum Beispiel Menschen, die eine komplizierte Operation hinter sich haben, oder stark eingeschränkten Schlaganfallpatienten zurück in ein selbstständiges Leben.
Dabei müssen Sie nicht nur über viel Fachwissen auf den Gebieten Anatomie, Bewegung und allgemeiner Gesundheit mitbringen, sondern ebenfalls Geduld und Ausdauer. Beides ist auch im Sport überaus wichtig – und so wundert es nicht, dass Physiotherapeuten oft selbst höchst sportaffin sind.
Besonders attraktiv für Sportbegeisterte ist der Breite Einsatzbereich: Physiotherapeuten arbeiten in Reha-Kliniken, Praxen, Fitnessstudios, Wellness-Hotels oder sogar auf Kreuzfahrtschiffen. Um die Ausbildung machen zu können, benötigt ihr als Grundvoraussetzung einen mittleren Schulabschluss, einen erweiterten Hauptschulabschluss oder einen Hauptschulabschluss mit Ausbildung. Ihr müsst dafür 3 Jahre einplanen.
Danach verdient ihr als Berufseinsteiger bis zu 2.900 €.

Die Bandbreite an Berufen im sozialen Bereich mit einer Verbindung zu Sport und Gesundheit ist natürlich noch deutlich größer als der kleine Überblick, den wir Euch hier geben. So ist beispielsweise auch die Arbeit bei der Katastrophenhilfe super spannend. Was es alles für Möglichkeiten und Stellenangebote bei der Diakonie gibt, kannst Du hier im Diakonie Karriereportal sehen.

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