Für einige deutsche Trainer ging es nach ihren ersten Stationen in der Bundesliga sogar noch einmal deutlich weiter nach oben. Wer sich heute die besten Champions League Wett Tipps in Deutschland anschaut, stößt auf einige dieser Namen immer noch ziemlich schnell. Jürgen Klopp, Thomas Tuchel oder Hansi Flick waren schließlich längst nicht nur in Deutschland unterwegs, und denselben Fußball haben sie sowieso nicht spielen lassen. Und schon vor Jahrhundertwende triumphierten Ottmar Hitzfeld sowie Jupp Heynckes in der Königsklasse.
Jürgen Klopp machte Gegenpressing zu seinem Markenzeichen
Klopp ist wahrscheinlich das deutlichste Beispiel in den letzten Jahrzehnten. 2013 stand er mit Borussia Dortmund im Champions-League-Finale. Mit dem FC Liverpool erreichte er später weitere Endspiele, 2019 gewann seine Mannschaft schließlich den Titel. Ein Jahr danach folgte auch die englische Meisterschaft, auf die Liverpool 30 Jahre gewartet hatte.
Fast noch stärker als die Titel blieb Klopps Spielstil hängen. Seine Mannschaften wollten den Ball nach einem Verlust möglichst sofort zurück. Gerade in Liverpool wurde dieses schnelle Draufgehen zu einem seiner Markenzeichen.
Nach seiner Pause von der Trainerbank und der anschließenden Tätigkeit bei Red Bull führt sein Weg nun zum DFB. Am 15. August 2026 übernimmt Klopp die Nationalmannschaft von Julian Nagelsmann.
Tuchel und Flick bestritten andere Wege
Thomas Tuchel übernahm Chelsea im Januar 2021 und holte mit den Londonern nur wenige Monate später die Champions League. Eine Saison zuvor hatte er bereits Paris Saint-Germain bis ins Finale gebracht. Damit gelang ihm eine Premiere, denn zwei Champions-League-Endspiele hintereinander mit zwei verschiedenen Vereinen waren zuvor keinem Trainer gelungen.
Seit Anfang 2025 trainiert Tuchel die englische Nationalmannschaft. Bei der WM 2026 ging es bis ins Halbfinale, dort war gegen Argentinien Endstation. Tuchel bleibt im Amt und soll England auch noch bei der EM 2028 betreuen.
Für Flick ging es nach seiner Zeit beim DFB nach Spanien. Seit 2024 sitzt er beim FC Barcelona auf der Bank und wurde dort in seinen ersten beiden Spielzeiten jeweils spanischer Meister. Mittlerweile läuft sein Vertrag bis 2028.
Deutsche Champions-League-Trainer im Vergleich
| Trainer | Bedeutender internationaler Erfolg | Prägende Stationen |
| Ottmar Hitzfeld | Champions League 1997, 2001 | Borussia Dortmund, FC Bayern |
| Jupp Heynckes | Champions League 1998, 2013 | Real Madrid, FC Bayern |
| Jürgen Klopp | Champions League 2019 | FC Liverpool |
| Hansi Flick | Champions League 2020 | FC Bayern |
| Thomas Tuchel | Champions League 2021 | Chelsea |
Ottmar Hitzfeld gewann die Champions League 1997 mit Borussia Dortmund, und vier Jahre später legte er mit dem FC Bayern eine Trophäe drauf. Jupp Heynckes holte den Titel 1998 mit Real Madrid, 2013 kam mit dem FCB ein zweiter dazu.
Eine deutsche Trainerschule? Die gibt es eher nicht
So richtig nach einer einzigen deutschen Trainerschule sieht das trotzdem nicht aus. Schon Klopp und Tuchel lassen sich taktisch kaum in dieselbe Ecke stellen. Flick geht wieder etwas anders heran, auch wenn hohes Pressing bei ihm ebenfalls eine große Rolle spielt. Nagelsmann hat ohnehin oft genug umgebaut und auch mal Lösungen ausprobiert, die nicht gerade nach Standardschema aussahen. Einen gemeinsamen Stil bekommt man daraus kaum zusammen. Dass deutsche Trainer bei großen europäischen Klubs oder Nationalmannschaften landen, ist inzwischen aber nichts Besonderes mehr.














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