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Erfrischungsgetränke: Krebserregendes Benzol gefunden

Quelle: Wikimedia

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Vor wenigen Tagen hat ein Beitrag des NDR-Verbrauchermagazins „Markt“ zurecht ganz schön für Aufregung gesorgt. Vom medizinischen Labor in Bremen ließ man dafür 20 Erfrischungsgetränke namhafter Hersteller auf deren Benzol-Gehalt untersuchen. Das Ergebnis war in vielen Fällen erschreckend!

Während der gesetzliche Grenzwert im Trinkwasser bei einem Mikrogramm Benzol pro Liter liegt, gibt es solch einen Grenzwert bei Erfrischungsgetränken nicht. Im Test überschritten die Produkte diese Menge zum Teil um das bis zu sechsfache! Benzol kann bereits in kleinen Mengen gefährlich sein und unter anderem Leukämie auslösen. Verantwortlich für das Entstehen in Getränken ist das Aufeinandertreffen des Konservierungsstoffes Natriumbenzoat (E211) mit Ascorbinsäure (Vitamin C).

Ein Hersteller hat aufgrund des Berichts sein Getränk inzwischen zurückgerufen, für ein paar andere besteht jedoch offenbar kein Handlungsbedarf. Andere würden wiederum prüfen, ob man in Zukunft auf den Konservierungsstoff verzichten kann. Aufgrund dieser Aussage sieht das Verbraucherministerium keinen Grund zu handeln. Die Hersteller würden ja ihre Rezepturen ändern. Experten fordern bereits seit längerem ein Verbot von Natriumbenzoat.

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