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Mit dem Rauchen aufhören zum Jahreswechsel

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Es ist jedes Jahr dasselbe Spiel: Pünktlich am 31. Dezember um 23:59 Uhr wird die letzte Zigarette mit der feierlichen Entschlossenheit eines antiken Feldherrn im Aschenbecher versenkt. Ab morgen, so schwören wir beim bunten Klang der Böller, wird alles anders. Die Laufschuhe stehen bereits in Habachtstellung im Flur, der Fitness-Tracker glüht vor Vorfreude am Ladekabel und die Lunge soll endlich wieder so frei durchatmen wie ein frisch gewarteter Hochleistungsmotor. 

Doch während die Motivation in der Silvesternacht oft höher fliegt als eine gut gezündete Rakete, landen viele Vorsätze schon Mitte Januar unsanft auf dem harten Boden der Tatsachen. In Deutschland nehmen sich rund 20 Prozent der Menschen vor, dem Tabak dauerhaft abzuschwören, doch die Erfolgsquote ohne kleine Hilfsmittel ist oft so ernüchternd wie ein Proteinshake ohne Geschmack.

Warum das Timing zum Jahreswechsel für Sportskanonen eine echte Chance ist

Der Jahreswechsel bietet psychologisch gesehen einen fabelhaften „Fresh Start“-Effekt, den wir uns zunutze machen können. Wer regelmäßig auf sports-insider.de vorbeischaut, trägt den Drang zur körperlichen Optimierung meist ohnehin tief im digitalen Herzschrittmacher. Rauchen und Ausdauersport passen nun mal zusammen wie Sand im Getriebe einer teuren Carbon-Rennrad-Schaltung – es knirscht an allen Ecken und Enden. Wer mit dem Tabak bricht, spürt oft schon nach wenigen Tagen eine positive Veränderung der Pulsfrequenz und eine Stabilisierung des Blutdrucks. Das bedeutet im Klartext: Die harten Intervalle auf der Tartanbahn fühlen sich weniger nach einer Nahtoderfahrung an, und der steile Anstieg im Harz verliert seinen fiesen Schrecken.

Doch der kalte Entzug ist eine verdammt harte Nuss, an der schon viele gescheitert sind. Viele suchen daher nach einer technologischen Alternative zum Tabakzigarettenkonsum, um den Übergang in ein rauchfreies Sportlerleben etwas sanfter zu gestalten. Hier kommt die moderne Ingenieurskunst ins Spiel. Ein gut sortierter E-Zigaretten Shop bietet heute eine Vielzahl an Systemen an, die auf unterschiedlichste Bedürfnisse zugeschnitten sind. Besonders für Einsteiger eignen sich oft handliche Pod-Systeme, die so kompakt sind, dass sie diskret in der kleinsten Seitentasche der Sporttasche verschwinden. Marken wie InnoCigs, Geekvape oder Elfbar haben Geräte im Sortiment, die durch ihre intuitive Handhabung überzeugen. Ein klassisches Modell verfügt beispielsweise über einen 500 mAh starken Akku und ein Tankvolumen von 2 ml, was für den täglichen Gebrauch konzipiert ist und nicht schwerer wiegt als ein paar Energieriegel.

Ein neugieriger Blick unter die Haube

Um zu verstehen, warum viele diesen modernen Weg wählen, muss man sich das physikalische Grundprinzip einmal genauer anschauen. Bei einer herkömmlichen Tabakzigarette findet ein Verbrennungsprozess bei Temperaturen von bis zu 900 Grad Celsius statt. Dabei entstehen zahlreiche Nebenprodukte, die sich wie zäher Teer auf die Lungenbläschen legen – was nicht gerade förderlich für die persönliche Lauf-Pace oder die Sauerstoffsättigung beim Kraftsport ist. Bei einer E-Zigarette hingegen wird das sogenannte Liquid lediglich erhitzt, bis es kontrolliert verdampft. Dieser Prozess findet bei deutlich geringeren Temperaturen statt, meist in einem Bereich zwischen 150 und 250 Grad Celsius.

Ein wesentlicher Bestandteil dieser technologischen Geräte ist der Verdampferkopf, in der Szene auch oft als Coil bezeichnet. Moderne Ausführungen nutzen hierbei Mesh-Coils. Das ist ein extrem feines Metallgewebe, das eine größere Oberfläche bietet als ein herkömmlich gewickelter Draht. Dadurch wird das Liquid gleichmäßiger erwärmt, was für ein konstantes Erlebnis sorgt. Der Strom kommt dabei aus dem verbauten Akku, fließt durch das Mesh-Gewebe und wandelt die Flüssigkeit in ein Aerosol um, das dann inhaliert wird. 

Es findet also keine Pyrolyse statt, sondern ein rein physikalischer Zustandswechsel von flüssig zu gasförmig. Für Technik-Fans ist das ein faszinierendes Stück Miniatur-Engineering, das ganz ohne Feuerzeug und Ascheregen auskommt.

Was steckt eigentlich in den Liquids?

Wer sich für diese Alternative zum Tabakzigarettenkonsum entscheidet, landet unweigerlich beim Thema Liquids. Diese Flüssigkeiten bestehen aus einer wunderbar überschaubaren Liste an Inhaltsstoffen, was Kontrollfreaks freuen dürfte. Die Basis bildet meist eine Mischung aus Propylenglykol (PG) und pflanzlichem Glycerin (VG). PG fungiert dabei als Trägerstoff für Aromen, während VG für die Dichte des entstehenden Dampfes verantwortlich ist. In der Sportwelt achtet man akribisch auf Inhaltsstoffe, und auch hier ist Transparenz der Trumpf im Ärmel. Ein typisches Liquid mit Fruchtaroma setzt sich aus diesen Grundstoffen sowie spezifischen Aromastoffen zusammen.

Die Auswahl an Variationen ist dabei riesig, wobei fruchtige Komponenten oft bevorzugt werden. Ob man sich nun für ein Liquid mit Apfel-, Beeren- oder Zitrusaroma entscheidet, bleibt dem persönlichen Gusto überlassen. Wichtig für die strategische Planung des Umstiegs ist die Zusammensetzung: Ein Mischverhältnis von 50/50 (PG/VG) gilt als der goldene Standard für die meisten kompakten Geräte, da es eine gute Balance zwischen der Dampfentwicklung und der Aroma-Übertragung bietet. Wer höhere Dampfvolumen für die heimische Nebelmaschine bevorzugt, greift zu Liquids mit einem höheren VG-Anteil, was jedoch leistungsstärkere Akkus und Coils mit einem deutlich geringeren elektrischen Widerstand erfordert.

Sport als natürlicher Dopamin-Ersatz beim großen Rauchstopp

Der eigentliche Endgegner beim Aufhören ist nicht nur das Nikotin selbst, sondern die tief verwurzelte Gewohnheit. Hier kann der Sport seine wahre Superkraft entfalten und als biologischer Hack fungieren. Wenn das Verlangen nach der Zigarette mal wieder an die Tür klopft, hilft oft eine kurze, aber knackige körperliche Belastung. 

Eine Runde Krafttraining oder ein schneller 5-Kilometer-Lauf schüttet einen Cocktail aus Endorphinen und Dopamin aus – also genau die Botenstoffe, die man sich früher über den Glimmstängel erschlichen hat. Wer sein Training konsequent durchzieht, wird schnell merken, dass der Körper die neu gewonnene Freiheit förmlich feiert.

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