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Richtig laufen: Den passenden Laufstil finden

Sportschuhe an und hinaus an die frische Luft! Wer sich mit Lauf- und Ausdauertraining fit halten will, freut sich über die Sportart, die ganz ohne Equipment auskommt. Doch an dieser Stelle verbirgt sich die erste Fehlerquelle für Laien: Das falsche Laufen kann unangenehme Folgen haben. Aber wie lässt sich der richtige Laufstil finden?

Jeder Mensch hat seinen eigenen Stil. Ob es sich um Kleidung, Musik oder Kunst handelt: Die eigenen Vorlieben spiegeln sich in all unseren Handlungen wider. Gleiches Muster lässt sich auch beim Laufen erkennen. Während einige leichtfüßig über den Boden schweben, treten andere vollflächig und stark auf. Dabei haben die verschiedenen Arten des Laufens jeweils ihre Vor- und Nachteile, die es zu beachten gibt.

Grundsätzlich lassen sich drei Lauftypen kategorisieren: Fersen-, Vorfuß- oder Mittelfußläufer. Die drei Bereiche des Fußes definieren dabei, wo der Läufer seinen Schwerpunkt setzt. Viele Ratgeber behaupten, dass das Laufen über den Vorfuß und die Zehen zu den besten Arten zählt. Als Argument wird der gelenkschonende Effekt genannt, der die Knochen nicht zu stark belastet. Im Gegenteil dazu wird der Fersenlauf oftmals als ungünstige Option eingestuft. Durch die fehlende Federung und den harten Aufprall auf dem Knochen steigt die Verletzungsgefahr. So lauten zumindest die Empfehlungen. Tatsache ist jedoch, dass Läufer selbst die Erfahrungen machen müssen, was für sie angenehm erscheint.

Wer läuft wie?

Ein Blick in die verschiedenen Sportarten kann dabei helfen, seinen eigenen Laufstil zu finden. Eine Allgemeinantwort liefert es jedoch nicht. Fußballer benötigen beispielsweise einen sehr schnellen und leichten Lauf.  Vielleicht ein Erfolgsgeheimnis, das den mehrfachen Meister FC Bayern München durch die Saison trägt und die Wettquoten von 1,05 (Stand: 26.01.) auf einem hohen Niveau hält. Fans können von ihren sportlichen Idolen in doppelter Weise profitieren: Mache Sportwetten online und lerne aus dem Training. Lewandowski, Neuer und Müller folgen einem strikten Trainingsplan, der vielfältige Laufübungen enthalten, die auch Laien in ihr Fitnessprogramm einbinden können.

Beim Blick auf Marathon- oder Ausdauerläufer fällt dagegen auf, dass ein fester Schritt notwendig ist. Nicht zu groß, nicht zu klein: Um den Körperschwerpunkt in der Balance zu halten und die Füße nicht ungleichmäßig zu belasten, muss ein ausgewogenes Verhältnis und Körperspannung herrschen. Der Fuß sollte nie vor dem Knie aufkommen, um Überdehnungen zu vermeiden. Den eigenen Schwerpunkt zu finden, kann bei Laufanfängern eine Weile dauern. Doch das eigene Körpergefühl vermittelt ab einem gewissen Punkt, was sich gut anfühlt und was nicht.

Welches Schuhwerk ist geeignet?

Wer diese Frage stellt, sollte sich sicher sein, dass viele Antworten und Ratschläge kursieren. Schuhe ohne Profil, mit Profil oder doch eher mit Spikes? Es ist ratsam mit normalen Laufschuhen zu starten. Spikes kommen für Laufprofis nicht infrage und sollten – wenn überhaupt – nur auf weichem Untergrund genutzt werden. Zu weiche Sohlen sollten ebenfalls vermieden werden, da die Federung zu Problemen in den Gelenken führen kann. Der richtige Halt fehlt und kann zu Überdehnungen führen, die für Sportler Gift sind.

Wer damit beginnt, bewusst spazieren zu gehen, der kann schnell herausfinden, welchem Lauftypus er angehört. Im zweiten Schritt kann der passende Schuh ausgewählt werden, der im Bestfall mit „Memory-Effekt“ ausgestattet ist und sich der Fußform anpasst. Alles andere, ist ein stetiger Lern- und Erfahrungsprozess.

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