Vitalpilze sind in aller Munde. In den vergangenen Jahren haben sich diese ganz besonderen Pilze vom Geheimtipp für Kräuterhexen und oder Experten der traditionellen, chinesischen Medizin zu ernst zu nehmenden Kandidaten für die moderne Sporternährung entwickelt. Immer öfter tauchen Cordyceps, Shiitake oder Reishi auf Zutatenlisten von Riegeln, Drinks und Supplements auf. Doch was genau macht sie so besonders? Lohnt sich ihr Einsatz für Ausdauerathleten?
Wer regelmäßig läuft, Rad fährt oder schwimmt, interessiert sich für alles, was Training und Regeneration optimieren könnte. Sport verlangt dem Körper einiges ab – er produziert freie Radikale, die Muskulatur benötigt Erholung, das Immunsystem muss funktionieren. Vitalpilze könnten dabei eine Rolle spielen, meinen einige Fachleute.
Was sind Vitalpilze?
Vitalpilze, auch medizinische oder Heilpilze genannt, gehören zur großen und vielfältigen Welt der Pilze. Traditionelle Kulturen, vor allem in Asien, nutzen sie seit Jahrhunderten. Sie gelten als natürliche Lieferanten bioaktiver Stoffe und finden Verwendung in Tees, Suppen, Extrakten oder Kapseln.
Was Vitalpilze von Champignons oder Steinpilzen unterscheidet? Ihre Zusammensetzung: Sie enthalten neben Proteinen und Ballaststoffen viele sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Adaptogene, sowie Polysaccharide, Beta-Glucane, Vitamine, Mineralien und Antioxidantien. Die einzelnen Arten bringen verschiedene „Spezialgebiete“ mit. Eine einheitliche Definition gibt es allerdings nicht, und auch die Forschung steckt oft noch in den Kinderschuhen. Viele der positiven Eigenschaften stammen aus Labor- und Tierversuchen, einige aus traditioneller Anwendung. Aussagen über den Menschen beruhen meist auf ersten Studien und viel Erfahrungswissen.
Vitalpilze und ihre mögliche Wirkung für Ausdauersportler
Wer sich mit Vitalpilzen beschäftigt, stößt schnell auf eine Vielzahl an Versprechungen: bessere Leistungsfähigkeit, stärkere Abwehrkräfte, schnellere Regeneration, mehr Energie oder ein ausbalancierter Hormonhaushalt. Doch wie immer, wenn es um Nahrungsergänzung geht, gilt: Die Einordnung muss realistisch bleiben.
Was sich bislang sagen lässt: Viele Vitalpilze enthalten Stoffe, die im Körper an wichtigen Stellschrauben drehen könnten. Beta-Glucane etwa regen das Immunsystem an, Antioxidantien helfen, oxidativen Stress zu reduzieren, und Adaptogene können die Widerstandskräfte gegen bestimmte Stressoren erhöhen. Das klingt erst mal gut – besonders für alle, die regelmäßig viele Kilometer machen. Auch im Bereich der Regeneration und des allgemeinen Wohlbefindens gibt es spannende Hinweise aus der Forschung.
Allerdings: Wer nach Belegen sucht, findet für viele Effekte vor allem Tierversuche oder Laborstudien. Die Wirkung beim Menschen wird in ersten Studien untersucht, und Erfahrungsberichte aus dem Profisport sind häufig Grundlage von Empfehlungen. Wer sich für Vitalpilze interessiert, sollte das im Hinterkopf behalten und keine Wunder erwarten. Als Begleiter eines gesunden Lebensstils und einer ausgewogenen Ernährung können sie aber einen Versuch wert sein.
Positive Effekte im Überblick:
- Können das Immunsystem unterstützen
- Enthalten Antioxidantien, die oxidativen Stress abmildern könnten
- Enthalten Polysaccharide und andere Stoffe, die den Energiestoffwechsel beeinflussen
- Könnten die Regeneration nach Belastungen fördern
- Mögliche Unterstützung bei der Anpassung an körperlichen und mentalen Stress

Die besten 5 Vitalpilze für Ausdauer und Leistung
Viele Vitalpilze sind bei Sportlern beliebt. Jede Art bringt ihre eigene Mischung an bioaktiven Stoffen mit. Hier ein Überblick über fünf Arten, die besonders im Fokus der Forschung liegen:
1. Cordyceps – der „Energiepilz“ aus dem Himalaya
Der Cordyceps (Cordyceps sinensis oder militaris) stammt ursprünglich aus den Hochgebirgsregionen Asiens und wächst dort unter spektakulären Bedingungen. In der traditionellen chinesischen Medizin genießt er seit Jahrhunderten einen exzellenten Ruf, vor allem, wenn es um Kraft und Ausdauer geht.
Cordyceps enthält spezielle Stoffe wie Cordycepin und Adenosin, die eine leistungssteigernde Wirkung haben sollen. Frühe Studien deuten darauf hin, dass Cordyceps die Sauerstoffaufnahme verbessern und den Energiestoffwechsel ankurbeln könnte. Manche Sportler berichten von mehr Schwung im Training und einer schnelleren Erholung. In Labor- und Tierstudien zeigte sich oft eine erhöhte ATP-Produktion (also Zellenergie) und weniger Entzündungen. Für den Menschen sind die Belege noch begrenzt. Trotzdem findet der Cordyceps seinen Weg in die Ernährung vieler Athleten, besonders in Supplementform.
2. Shiitake – der Alleskönner aus dem Fernen Osten
Der Shiitake (Lentinula edodes) ist einer der weltweit beliebtesten Speisepilze und ein echtes Multitalent. In Japan und China gilt er als Symbol für Langlebigkeit. Neben einem angenehmen Geschmack bringt er Beta-Glucane, Lentinan, Ergosterol und verschiedene Vitamine mit.
Der Shiitake soll das Immunsystem unterstützen und den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Die antioxidativen Eigenschaften könnten helfen, Belastungen im Training besser wegzustecken. Besonders interessant für viele: Shiitake liefert Vitamin-D-Vorstufen, die für den Knochenstoffwechsel wichtig sind – ein Pluspunkt nicht nur für Läufer.
3. Shaga – der „König der nordischen Pilze“
Shaga (Inonotus obliquus oder Chaga) wächst auf Birken in kalten Regionen und sieht aus wie verkohltes Holz. In Sibirien und Skandinavien ist er seit Jahrhunderten als Tee und Tinktur geschätzt. Der Pilz enthält eine hohe Menge an Antioxidantien, darunter Melanin und Beta-Glucane.
Shaga kommt traditionell zum Einsatz, um die Abwehrkräfte zu stärken und den Körper beim Umgang mit Belastungen zu unterstützen. Forscher interessieren sich besonders für das antioxidative Potenzial, das helfen könnte, oxidativen Stress durch intensives Training zu mildern. Auch mögliche Effekte auf den Blutzucker sind aktuell ein Thema für die Forschung.
4. Löwenmähne – Fokus für Kopf und Bauch
Die Löwenmähne (Hericium erinaceus), auch „Igelstachelbart“ genannt, beeindruckt optisch durch ihre weißen Fransen. Ihre besonderen Inhaltsstoffe, die sogenannten Hericenone und Erinacine, stehen im Fokus der Forschung.
Der Pilz wird als natürlicher Unterstützer der Nervenfunktion diskutiert. Erste Studien zeigen mögliche positive Effekte auf Konzentration, Gedächtnis und das Wohlbefinden im Magen-Darm-Trakt. Gerade bei Sportarten, wo nicht nur die Beine, sondern auch der Kopf mitmachen muss, interessieren sich viele für diese Eigenschaften. Vieles bleibt Gegenstand aktueller Forschung, der Ball bleibt also in Bewegung.
5. Reishi – der „Pilz der ewigen Jugend“
Reishi (Ganoderma lucidum) ist in Asien bekannt als „König der Pilze“ oder „Elixier für Langlebigkeit“. Seine Geschichte reicht Tausende Jahre zurück. Besonders geschätzt ist er für Terpene, Polysaccharide und Triterpene, die antioxidative und regulierende Effekte haben sollen.
Viele schwören auf Reishi als Begleiter für die innere Balance, Regeneration und starke Abwehrkräfte. Im Ausdauersport könnte er helfen, nach harten Einheiten leichter ins Gleichgewicht zurückzufinden und besser mit Stress umzugehen. Die Forschung entdeckt immer mehr Facetten, von Immunregulation bis zur Unterstützung gesunden Schlafs.
Vitalpilze und Supplements: Wie sinnvoll ist die Ergänzung?
Wer regelmäßig und ambitioniert trainiert, kennt den Wunsch, den eigenen Körper optimal zu versorgen. Die Aufnahme von Vitalpilzen erfolgt klassisch als Teil der Ernährung oder praktisch als Extrakt, Pulver oder Kapsel. Besonders in Europa sind Supplements mit Pilzextrakten beliebt geworden.
Wichtig für Sportler: Die Qualität der Produkte unterscheidet sich teilweise stark. Es lohnt sich, auf Herkunft, Verarbeitung und die Angabe der wichtigsten Inhaltsstoffe zu achten. Pilzpulver und -extrakte sollten idealerweise auf relevante bioaktive Moleküle getestet sein und aus kontrolliertem Anbau stammen.
Wie immer gilt: Eine Supplementierung ersetzt keine ausgewogene Ernährung. Sie kann aber Impulse geben, neue Wege auszuprobieren oder die eigene Regeneration zu unterstützen. Wie immer gilt: Jeder Körper reagiert individuell, und nicht jeder Pilz passt zu jedem Menschen.

Kurz vorgestellt: OPTIMUM MEN von Hifas da Terra
Am Markt finden sich zahlreiche Supplements, die Vitalpilze enthalten. Für Männer, die gezielt nach einer Kombination von Pilzextrakten und weiteren Mikronährstoffen suchen, bietet Hifas da Terra das Produkt OPTIMUM MEN an.
Hier setzt Hilfas da Terra auf eine Kombination aus mehreren Pilzen. Das Präparat enthält Extrakte aus Cordyceps sinensis und Reishi sowie Ashwagandha, Zink, Vitamin B6 und D. Die Auswahl der Inhaltsstoffe zielt darauf ab, Energie, Konzentration, Regeneration, Libido und Immunsystem zu unterstützen. Die Kapseln enthalten ausschließlich natürliche und hochwertige Stoffe.
Was OPTIMUM MEN besonders interessant macht, ist unter anderem die Transparenz bei Inhaltsstoffen und Qualitätssicherung. Angaben zum Gehalt bioaktiver Moleküle finden sich auf den Etiketten. Außerdem führt Hilfas da Terra klinische Studien durch – was für Supplements nicht selbstverständlich ist.
Fazit: Vitalpilze als Teil des sportlichen Alltags?
Die Welt der Vitalpilze fasziniert – auch und gerade im Ausdauersport. Wer offen für neue Ideen bleibt, entdeckt in Reishi, Cordyceps, Shiitake, Shaga und Löwenmähne spannende Begleiter für Alltag und Training. Wissenschaftliche Belege wachsen, trotzdem bleibt viele Wirkungspotenziale noch zu erforschen. Wer sich für Nahrungsergänzungen interessiert, sollte auf Qualität und Zusammensetzung achten und keine Wunder erwarten.
Vitalpilze können die Sporternährung bereichern – als Teil eines großen Mosaiks aus Bewegung, guter Ernährung, ausreichender Erholung und Freude am Training.
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