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Gesundheit

Therapiedecke im Test: Meine Erfahrungen mit der Gewichtsdecke

Gewichtsdecke im Test – Meine Erfahrungen mit der Thereapiedecke. Weniger Stress, mehr Schlaf?

Sie sind der neue Trend und kursieren seit einer Weile auf den Social-Media-Accounts vieler begeisterter Nutzer: Gewichtsdecken, die nicht nur das Schlafen erleichtern sollen, sondern ebenfalls einen Effekt auf das Stresslevel und sogar Ängste haben sollen. Die Decken mit erhöhtem Eigengewicht von bis zu 12kg sind unter anderem auch als Therapiedecke oder Gravity Decke bekannt.
Wirft man einen Blick auf die Statistiken zu Schlafschwierigkeiten, scheinen die Gewichtsdecken gerade richtig zu kommen. In Deutschland geben 20-30% der Bevölkerung an, gelegentlich unter Schlafstörungen zu leiden oder sogar an einer Insomnie oder ähnlichen Störungen erkrankt zu sein. Frauen scheinen dabei häufiger betroffen zu sein als Männer. Auch einige Berufsbilder stechen überdurchschnittlich heraus, besonders die Schichtarbeit hat einen stark negativen Einfluss auf gesunden Schlaf.

Stress im Alltag, auf der Arbeit oder eine generelle Unruhe wirken sich schnell auf das Ein- und Durchschlafen aus. Ein Teufelskreis, denn eine Nacht ohne genügend erholsamen Schlaf wirkt sich am folgenden Tag merklich auf die Leistungsfähigkeit und Stimmung aus und auch für uns Sportler wirkt es sich auf den Trainingseffekt und das Körpergewicht aus. Über einen längeren Zeitraum sind nicht selten andauernde Zustände von Müdigkeit und Erschöpfung eine Folge. Kann eine Gewichtsdecke also tatsächlich dagegen wirken?

Ich habe mir also eine Therapiedecke besorgt um nun meine eigenen Erfahrungen in einem Test zu sammeln. Denn heftiger Kaffeekonsum, mit Terminen und Videocalls vollgepflasterte Tage mit späten Trainingseinheiten, führen auch bei mir zu unruhigen Nächten. Zudem bin ich grundsätzlich eher ein sehr aktiver, energetischer Mensch. Also ein optimaler Kandidat für die zu behandelnde Symptomatik. Doch bevor es zu meinem Erfahrungsbericht geht, bleiben wir doch noch kurz bei der Wirkung von Therapiedecken in der Theorie.

Was ist eine Therapiedecke?
Nach außen hin unterscheidet eine Gewichtsdecke sich kaum von herkömmlichen Bettdecken. Der Unterschied liegt im Futter, welches aus mehreren Schichten besteht. Hier sind kleine Perlen aus Glas, Metall oder Keramik eingearbeitet. Diese verleihen der Decke über die gesamte Fläche ein gleichmäßiges Zusatzgewicht. Dabei sollten sie belastbar sein und nicht verrutschen. Je nach Modell kann eine Gewichtsdecke in etwa 4 bis 12 Kilogramm wiegen. Wenn Du eine Gewichtsdecke kaufen möchtest und bei dem passenden Gewicht unsicher bist, besagt eine Faustregel, etwa 10% des eigenen Körpergewichts zu wählen. 

Daher stammen die Therapiedecken
Bevor sie größeren Bekanntheit erlangt haben, wurden die Therapiedecken – wie der Name vermuten lässt – vor allem im therapeutischen Bereich angewandt. Menschen, die unter Angst- oder Zwangsstörungen leiden oder an einer Depression erkrankt sind, können von der beruhigenden Wirkung der Gewichtsdecke profitieren. Darüber hinaus kann die Gewichtsdecke bei vielen weiteren Erkrankungen begleitend eingesetzt werden. Dazu zählen beispielhaft AD(H)S, Autismus, Alzheimer, Demenz, das Asperger-Syndrom oder Parkinson. 

Selbstverständlich kann darüber hinaus grundsätzlich jeder, der von selbst nicht zu leicht zur Ruhe kommt, einen Nutzen aus der Therapiedecke ziehen. Kinder sind ebenso eingeschlossen wie Erwachsene. Bei Alpträumen und Einschlafschwierigkeiten, welche für Kinder meist noch eine größere Belastung darstellen als für Erwachsene, spenden die Gewichtsdecken Trost. Gerade jüngere Kinder sollten bei der Benutzung einer Therapiedecke allerdings noch unter Aufsicht stehen. 

Wirkung der Therapiedecke: Wie funktioniert eine Gewichtsdecke?

Hinter der Wirkung der Gewichtsdecke steckt ein Effekt, der sich als sogenannter „Deep Touch Pressure“ bezeichnen lässt. Dieser entstehende „Tiefendruck“ fördert die Ausschüttung von Serotonin und Melatonin im Körper. Serotonin ist ein Hormon, das unsere Stimmung stabilisiert und oft als „Glückshormon“ bekannt ist. Einige berichten in diesem Zusammenhang, bei Anwendung einer Gewichtsdecke ein auf gewisse Weise euphorisierendes Gefühl zu erleben. In jedem Fall soll eine positive Wirkung auf den Gemütszustand erkennbar sein. Melatonin auf der anderen Seite vermittelt unserem Gehirn, wann es an der Zeit ist, vom Wach- in den Schlafzustand überzugehen. Eine unterdrückte Produktion von Melatonin äußert sich durch Probleme beim Ein- und Durchschlafen. Unter anderem die Nutzung von Smartphone und Co. bis spät am Abend ist hierfür verantwortlich. Das grelle Licht und die Interaktion mit der reizintensiven Technik stört unseren ureigenen Rhythmus. Dagegen hilft die Gewichtsdecke, indem sie den natürlichen Spiegel des Schlafhormons wiederherstellt. 

Eine Therapiedecke signalisiert dem Körper, dass er sich entspannen kann. Das Prinzip ist ganz ähnlich dem einer Umarmung. Dabei beruhigt sich nicht nur unser Nervensystem, auch der Bewegungsapparat aus Muskeln, Sehnen und Gelenken verliert an Anspannung. Der gesamte Körper wird in einen ruhigen Zustand versetzt. Gerade, wenn Du mit Grübeln, Sorgen oder Unruhe zu kämpfen hast, kann eine Gewichtsdecke den Kummer und Stress reduzieren. Insgesamt bietet eine Gewichtsdecke Geborgenheit und Zufriedenheit. Am einfachsten ist der Effekt nachzuvollziehen, wenn Du Dich daran entsinnst, was Dir als kleines Kind gutgetan hat. Vielleicht kennst Du auch die Technik, Babys zu „Tucken“. Sie werden dabei ganz eng in eine Decke eingewickelt. Das simuliert die vertraute Enge im Mutterleib und ist mit einem wohligen, behüteten Gefühl verknüpft. 


Gewichtsdecken richtig verwenden
Im Grunde gibt es nicht viel, was Du bei der Nutzung einer Therapiedecke falsch machen kannst. Um ihre Wirkung aber vollends auszuschöpfen, lohnt es sich, den Körper schrittweise an die neue Erfahrung zu gewöhnen. Am Anfang nimmst Du die Therapiedecke am besten für eine Viertel- bis halbe Stunde probeweise mit auf das Sofa. Dort eingekuschelt kannst Du das ungewohnte Druckgefühl testen und langsam auf Dich wirken lassen. Wenn es sich angenehm anfühlt, kann die Anwendungszeit gesteigert werden. Während dieser Probezeit stellst Du schnell fest, ob das Gewicht richtig gewählt ist. Sollte die Decke zu leicht oder zu schwer sein, ist ein Umtausch die beste Option. Wenn alles passt, kann die Decke nun für die ganze Nacht mit ins Bett genommen werden und als Schlafdecke verwendet werden.
In manchen Fällen kommt es vor, dass der Effekt nach einiger Zeit etwas nachlässt. Wenn dies passiert, liegt es vermutlich daran, dass Du Dich einfach an die Wirkung gewöhnt hast. Dies ist kein Problem. Es reicht völlig aus, die Gewichtsdecke für ein paar Tage nicht zu benutzen. Danach wird sich der Effekt wie gewohnt wieder einstellen. 

Vorteile und Nachteile von Gewichtsdecken
Gewichtsdecken sind einfach und intuitiv anwendbar und erfordern kein besonderes Wissen über die Handhabung. Sie können sowohl am Tag als auch zum Einschlafen verwendet werden. Die schlaffördernde Wirkung der Therapiedecken wirkt sich positiv auf den Alltag aus. Ausreichend Schlaf fördert die Produktivität, hebt die Laune und senkt das Stresslevel. Ist der Tag-Nacht-Rhythmus einmal aus dem Gleichgewicht geraten, findet es sich von selbst meist sehr schwierig wieder dorthin zurück. Die Therapiedecken bieten dabei eine effektive Unterstützung. Gerade nach unruhigen Tagen hilft eine Gewichtsdecke, in den Schlaf zu finden.
Personen, die mit Angst oder Panik zu kämpfen haben, können die Gewichtsdecken als Unterstützung verwenden und die unangenehmen Gefühle reduzieren. Auch Hyperaktivität und eine generelle Überreizung lassen sich ausgleichen. Gewichtsdecken haben viele Vorteile. Zu beachten ist, dass deren zusätzlichen Gewicht unter Umständen die nächtliche Bewegungsfreiheit einschränken kann. Sollte dies der Fall sein, ist es ratsam, die schweren Decken nur für die Einschlafphase zu verwenden. 
Achtung: Personen, welche unter Kreislaufproblemen oder Diabetes 2 leiden, sollten die Gewichtsdecken im Sinne der eigenen Gesundheit besser nicht verwenden. Wenn Du an Asthma, einer Arthrose oder Schlafapnoe erkrankt bist, ist es ratsam, die Verwendung vorerst mit dem Arzt Deines Vertrauens abzuklären. 

Therapiedecke Test: Meine Erfahrungen mit der Gewichtsdecke

Für meinen Test habe ich die Standard Gravity Gewichtsdecke mit einem Gewicht von 12kg direkt von Therapiedecken.de verwendet. Bei diesem Modell sind kleine Glaskugeln für das Gewicht beim Inlet der Decke verantwortlich, die eine Gewichtsverteilung von 80% hat. Das bedeutet, daß sich jede Kugel innerhalb eines kleinen Bereichs innerhalb der Decke bewegen kann. Bei der Anwendung spürt man von dieser Beweglichkeit, gerade durch den kuscheligen Bezug nichts mehr. Bei Modellen mit 100% Gewichtsverteilung ist jede Kugel einzeln innerhalb der Decke festgeklebt und bleibt dauerhaft exakt an dieser Position. Auch die Anzahl der Kugeln ist höher, sodass die einzelnen Kugeln dichter beieinander liegen. Daher sind solche Decken aber auch noch einmal bis zu 30% teurer. Mit meinem Modell, daß gerade im Angebot für 199€ war, bin ich aber so zufrieden, daß ich mir die Zusatzwirkung der Alternative nur schwer vorstellen kann.

Aber zurück zu meinem Test. Geliefert wird die Decke in einem harmlos wirkenden Karton, aber der Gesichtsausdruck des DHL-Mannes lässt schon schnell vermuten, was er da gerade liefert. Also schnell auspacken und ausprobieren!

Die 12 Kilogramm Gewicht sind für mich als ausgewachsenen Mann und Sportler zwar kein Problem, aber es ist einfach ungewohnt so ein Gewicht in Form einer Decke zu verwenden. Gerade weil die Decke optisch nicht von einer normalen Decke zu unterscheiden ist und auch das Bezugsmaterial sehr weich und samtig anfühlt. Man ist es ja gewohnt, sich eine Decke auf dem Sofa einfach locker flockig überzuwerfen, aber das wird bei einer Gewichtsdecke nichts. Also ist es am einfachsten, wenn man die Decke erstmal an der gewünschten Stelle ausbreitet und sich dann unter die Decke manövriert.

Und dann ist der Effekt sofort da. Es ist für einen kurzen Moment ungewohnt, daß Gewicht zu spüren, aber ich merke sofort, wie quasi ein Anker geworfen wird. Das Gewicht signalisiert meinem Körper, daß jetzt Pause ist und wir erstmal so verharren. Und es müssen wirklich die im Unterbewusstsein verankerten Kindheitserfahrungen sein, die durch das Gewicht aktiviert werden. Vielleicht die Erinnerungen an die schweren Daunen-Bettdecken bei Oma oder das Andrücken der Bettdecke, wenn meine Mutter mich ins Bett gebracht hat. Jedenfalls löst das Gewicht sofort eine Entspannungsreaktion aus und erdet unglaublich. Vielleicht liegt es auch daran, daß ich sowieso tendenziell hyperaktiv bin, aber der schnelle Effekt überrascht mich schon. Allerdings baut sich im Sitzen auf dem Sofa der Druck natürlich anders auf, als beim Liegen, weil man ja mit dem Oberkörper aufrecht sitzt. Der Effekt wirkt also besonders auf den Rumpf und die Beine.

An einem der nächsten Tage habe ich die Therapiedecke dann zum ersten mal als Schlafdecke verwendet. Dabei legte ich sie über meine normale Bettdecke, was sich aber als nicht so clevere Idee herausstellte, da es unter dieser Konstruktion unglaublich warm wurde. Rein mit der Gewichtsdecke, war das Klima dann aber optimal. Allerdings kam ich zunächst mit dem Gewicht überhaupt nicht zurecht. Ich bin im Schlaf auch ziemlich mobil und drehe mich häufig von einer Schlafposition zur nächsten. Mein normales Schlafrotationssystem wurde durch die Gewichtsdecke aber ziemlich behindert, weshalb ich in den ersten Nächten dann auch irgendwann zu meiner normalen Decke zurückgewechselt bin. Nach ein paar Tagen hatte ich mich aber daran gewöhnt und konnte ganz normal durchschlafen. Das Beste aber ist, daß dieser psychologische Effekt, des Herunterfahrens beim Moment des Zudeckens erhalten bleibt und ich mich inzwischen richtig darauf freue. Denn der Gewichtseffekt ist beim Liegen viel gleichmäßiger, sodass man wohlig angepresst wird von den Zehen bis zu den Schultern.

Und ich habe nicht nur das Gefühl, daß ich ruhiger Schlafe, sondern ich war ganz überrascht, als ich eben mal meine Garmin Fenix Sportuhr geschaut habe. Denn die Uhr erfasst auch meinen Schlaf und man kann tatsächlich sehen, wie sich meine Schlafqualität verändert hat. In den Wochen, die ich nun mit der Gewichtsdecke schlafe, hat sich meine nächtliche Wachzeit mehr als halbiert und gleichzeitig sind meine REM-Phasen des Tiefschlafs um mehr als 50% länger geworden. Damit verbringe ich also jede Nacht mehr Zeit in der leichten oder sogar der Tiefschlafphase und bekomme somit einen besseren Erholungseffekt, obwohl ich insgesamt nicht länger im Bett bin.

Inzwischen kann ich mir auch nicht mehr vorstellen einfach mit einer normalen Decke zu schlafen, weil mir dann dieses beruhigende Gefühl fehlen würde. Auch von einem Gewöhnungseffekt kann ich noch nichts berichten. Natürlich habe ich mich daran gewöhnt, mit der Gewichtsdecke zu schlafen, aber von einer Verminderung des Effekts habe ich bisher noch nichts bemerkt.

Ich bin bisher wirklich extrem positiv überrascht, wie simpel aber auch zuverlässig dieses Prinzip der Therapiedecken funktioniert. Gerade im Vergleich zu Baldrian, Melatonintabletten oder anderen Mitteln, ist eine Therapiedecke auch die viel gesündere Wahl, um einen ruhigeren Nachtschlaf zu finden.

Was ist beim Kauf einer Gewichtsdecke zu beachten?
Wenn Du Dich nun für eine Therapiedecke interessiert und sie gerne einmal selbst ausprobieren möchtest, gibt es noch einige Tipps, um die Erfahrung so angenehm wie möglich zu gestalten. Zunächst ist die Wahl des passenden Gewichts von hoher Bedeutung. Dabei solltest du Dich für eine Variante entscheiden, die ungefähr ein Zehntel Deines Körpergewichts wiegt. Das bedeutet beispielsweise, für eine Person von 60 Kilogramm eignet sich eine Gewichtsdecke mit 6 Kilogramm. Ich habe mit meinem 12kg-Modell absichtlich eine etwas schwerere Variante gewählt, die etwa 13-15% meines Gewichts entspricht, und habe die Entscheidung nicht bereut.

Therapiedecken sind in den meisten Fällen sehr langlebig und werden Dich eine Weile begleiten, dementsprechend kann auch ihr Preis etwas höher liegen. Hochwertige Decken erkennst Du unter anderem daran, dass als Materialien wie Samt, Flanell und Baumwolle verwendet werden. Darin sind häufig Glaskugeln in vielen kleineren Kammern verarbeitet oder Metallkugeln eingeklebt.
Preiswertere Varianten dagegen bestehen meist aus größeren Kammern, die mit Kugeln aus Kunststoff befüllt sind. Das kann dazu führen, dass die Gewichtsverteilung ungleich ist, was einfach nur unpraktisch ist und die Wirkung letztlich auch beeinträchtigt. Daher würde ich lieber gleich zu einem hochwertigeren Modell greifen, als das Geld für eine Decke auszugeben, die dann am Ende nicht richtig oder nicht dauerhaft funktioniert.
Zu der eigentlichen Gewichtsdecke brauchst Du im Idealfall einen speziellen Bettbezug. Normale Bezüge sind oftmals nicht für das Gewicht der schwereren Decken gedacht, sodass sie im Laufe des Schlafens verrutscht. Viele Modelle der Gewichtsdecken haben Schlaufen an den Rändern, an welchen sich gesonderte Bettbezüge leicht und sicher befestigen lassen. Auch für die Bezüge ist die Auswahl der Materialien wichtig. Sie sollten Temperaturen regulieren können und atmungsaktiv sein. So kann eine Gewichtsdecke auch im Sommer bei hohen Temperaturen genutzt werden, ohne, dass darunter unangenehme Wärme entsteht. Bei den meisten Anbietern, wie auch bei Therapiedecken.de, wo ich meine Decke bekommen habe, bieten aber auch gleich Sets, wo man die Decke mit einem passenden Bezug bekommen kann.

Gewichtsdecken pflegen 
Aufgrund ihrer Beschaffenheit stellen Gewichtsdecken andere Anforderungen während der Reinigung als herkömmliche Bettdecken. Um möglichst lange von der Therapiedecke zu profitieren, ist ein Blick auf das jeweilige Etikett von Vorteil. Meist kann der Bezug ganz normal bei 40 Grad gewaschen werden. Die eigentliche Decke darf oft bei 30 Grad im Schongang in die Waschmaschine. Vorsicht ist geboten, wenn das Gewicht der Decke für die Trommeln der Waschmaschine zu schwer werden könnte. In solchen Fällen kann es ausreichen, nur den Bezug zu waschen. Auch vom Trocknen der Gewichtsdecke ist abzuraten. Insgesamt ist die Pflege einer Gewichtsdecke also ein wenig komplizierter, sollte jedoch kein größeres Hindernis darstellen.

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Fazit zum Gewichtsdecken-Test

Obwohl hochwertige Gewichtsdecken mit einem Preis von ab 200€ nicht gerade günstig sind, so hat mich die Wirkung extrem überrascht. Therapiedecken lassen sich für die kleine Entspannungspause auf dem Sofa einsetzen, wirken aber noch besser, wenn man sie als Schlafdecke verwendet. Bei meinen persönlichen Erfahrungen mit der Therapiedecke, konnte ich den verbesserten Schlaf sogar messbar über meine Sportuhr beobachten. Große Anbieter, wie Therapiedecken.de, bieten sogar die Möglichkeit, die Decken für 28 Tage zu testen und sie bei Nichtgefallen zurückzusenden. Nach meinen Erfahrungen glaube ich aber, daß das nur Wenige vom beruhigenden Effekt der Therapiedecken nicht überzeugt sein werden.

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