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Vom Hochrad bis zum High End-Rennrad – die Evolution des Fahrrads

Fahrräder können auf eine eindrucksvolle Geschichte zurückblicken. In früheren Zeiten bewegten sich die Leute mit aus heutiger Sicht abenteuerlich anmutenden Hochrädern vorwärts. Mittlerweile bietet der Markt High Performance Rennräder, die in Sachen Material und Verarbeitung nicht weiter von den ersten Modellen entfernt sein könnten. Eine technologische Entwicklung, welche die rasante Evolution auf diesem Gebiet der Mobilität widerspiegelt. Die wichtigsten Etappen der Fahrradentwicklung haben wir dir hier einmal zusammengefasst. Einige Meilensteine sind nämlich bedauerlicher Weise mittlerweile in Vergessenheit geraten.

Hochrad als besonderes Fahrrad in der Geschichte

Hochräder sind heutzutage, wenn überhaupt, nur noch aus alten Filmen bekannt. Sie zeichnen sich durch ein besonders großes Vorderrad aus. Die Pedale waren bei diesen Modellen direkt an der Achse montiert, um es fortzubewegen. Vor 1890 waren die Hochräder stark im Trend. Bald jedoch wurden sie durch Fahrräder abgelöst, deren Optik schon eher an die heutigen Modelle erinnert. Hochräder neigten aufgrund der hohen Sitzhöhe zudem dazu, schnell umzukippen, was die Unfallgefahr erheblich steigerte. Nicht zuletzt deshalb wurden diese Modelle im Laufe der Zeit durch andere Räder ersetzt wurden, die baulich nicht mehr so hoch gestaltet waren. Dennoch gab es auch damals schon einige Rennfahrer, die mit Hochrädern durchstarteten. Dennoch war es war es aber noch ein langer Weg bis zu den High End-Rennrädern und E-Bikes, die es heute zu kaufen gibt und die das Radfahren deutlich vereinfachen. Aber zwischen dem Hochrad und den heutigen beliebten E-Bikes gab es noch viele innovative Entwicklungen und Besonderheiten, die zu mehr Fahrspaß und auch mehr SIcherheit beitrugen.

Vom Sicherheitsfahrrad zum Rennrad

Nach dem Hochrad kam zunächst einmal 1878 das Sicherheits-Fahrrad, welches doch eine deutlich geringere Unfallgefahr mit sich brachte. Es war mit gleich großen Rädern versehen, sodass der Schwerpunkt wesentlich günstiger gestaltet war. Das moderne Fahrrad wurde ungefähr im Jahr 1885 populär. Die Radfahrer konnten angenehm aufsteigen, ohne das Bein über eine hohe Stange oder den Gepäckträger schwingen zu müssen. Solch ein Fahrrad brachte einen enormen Sitzkomfort mit sich. Ab dem Jahr 1888 gewann dann auch das sogenannte Rennrad mehr und mehr an Beliebtheit.  Der Lenker war charakteristisch nach unten gebogen, um eine besonders windschnittige Körperhaltung einnehmen zu können, sodass die Radfahrer beim Rennen eine besonders hohe Geschwindigkeit erreichen konnten. Übrigens gab es die ersten Radrennen im Jahr 1890.

Mountainbikes als nächster Schritt in der Fahrradevolution

Ein weiterer Meilenstein in der Evolution der Fahrräder waren die Mountainbikes, die etwa ab 1960 den Markt eroberten. Immer mehr Leute stiegen auf die praktischen, modernen und sportlichen Fahrräder um, die ein besonders komfortables Fahren auch auf steinigen und unebenen Wegen zuließen. Gerade bei der jungen Generation waren Mountainbikes besonders populär. Schließlich waren die Fahrräder „cool“ und praktisch zugleich. Besonders die Praktikabilität wussten jedoch auch ältere Nutzer zu schätzen und so wurde das Mountainbike zu einem wahren Kassenschlager. City Bikes und ähnliche Modelle waren hingegen natürlich in Städten recht praktisch. Aber da es im Laufe der Jahre für immer mehr Fahrradfahrer-Typen passende Modelle gab, wurden auch immer mehr Zielgruppen erschlossen. Mountainbikes wurden häufig auch mit der Intention gekauft, sich in besonderem Maße sportlich zu betätigen.

E-Bikes als beliebtes Fortbewegungsmittel

Mittlerweile sind wir sogar bei dem Trend der E-Bikes angekommen. Die Leute haben die Vorteile der E-Bikes erkannt und sind daher an solch einem modernen High-End-Rad interessiert. Das E-Bike ist eine optimale Hilfe und Unterstützung, wenn es besonders anstrengend wird. Es hilft dabei, Anhöhen und Berge zu erklimmen, ohne sich besonders verausgaben zu müssen. Das ist natürlich gerade für die Leute praktisch, die beispielsweise Knieprobleme haben oder auch schon im gesetzteren Alter sind. So kann sich jeder mit Einschränkungen auch mit dem Fahrrad fortbewegen. Aber auch im Urlaub könnten sich die Leute ein E-Bike ausleihen und beispielsweise den Inntalradweg unter die Lupe nehmen. Die besondere Praktikabilität der E-Bikes wird sehr wahrscheinlich auch künftig für hohe Verkaufszahlen sorgen.

Radfahren in der Stadt ist hoch im Kurs

Heutzutage setzen viele Leute auf Fahrräder unterschiedlichster Art. Vor allem in der Stadt steigen immer mehr Menschen auf Fahrräder um. Autos lassen sie stattdessen stehen, da sich der dichte Berufsverkehr mit dem Fahrrad zumeist sehr viel leichter bewältigen lässt. In vielen Großstädten können dazu gut ausgebaute Radwege genutzt werden. Auf diese Weise spart man eine Menge Zeit sowie Stress und tut ganz nebenbei dem eigenen Körper auch noch etwas Gutes. Durchaus stichhaltige Argumente für die Nutzung eines Fahrrads. In diesem Kontext erfreuen sich insbesondere City Bikes und Falträder großer Beliebtheit. Vor allem letztere stehen allein schon aufgrund der Möglichkeit des Zusammenklappens bei vielen Menschen ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Selbst dann, wenn in die U-Bahn oder in die Bahn umgestiegen wird, ist das Fahrrad nicht hinderlich, da es zusammengeklappt kaum Platz in Anspruch nimmt. Wer aber besonders schnell, ohne sich anzustrengen, vorwärtskommen möchte, der setzt auch in der Stadt auf E-Bikes.

Ländlicher Bereich hinkt in Sachen Radfahren teils etwas nach

In der ländlichen Region hingegen gibt es immer noch viele Menschen, die viel mit dem Auto unterwegs sind. Das liegt teilweise daran, dass die Radwege noch nicht so gut ausgebaut sind, wie es wünschenswert wäre. Außerdem ist der Weg mit dem Fahrrad in die nächste Stadt vielleicht auch viel zu weit, sodass das Auto die angenehmere Alternative ist, obwohl sich das Fortbewegen mit E-Bikes sehr angenehm gestaltet. Aber sicherlich wird sich auch im ländlichen Bereich noch viel in Sachen Radwegen tun. Schließlich soll Deutschland noch grüner werden. Auch die Menschen denken um und möchten sich umweltfreundlicher verhalten. Das neue Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein führt zudem häufig dazu, dass sich die Menschen viel im Freien aufhalten und das Fahrrad für sich entdeckt haben.

Alles unter einem Dach im Radhaus

Wie man sehen kann, ist die Geschichte des Fahrrads von jeder Menge Innovationen durchzogen. Sowohl, was das Fahrrad selbst anbetrifft als auch nützliches Zubehör. Wer sich als Fahrrad-Enthusiast nach Herzenslust austoben möchte, wird im Großraum Berlin in jedem Falle sein Glück finden, denn das Potsdamer Unternehmen „Das Radhaus“ bietet in mehreren Filialen in der Region in diesem Kontext alles, was das Herz begehrt. Ganz gleich, ob E-Bike, Rennrad, MTB oder Citybike. Auf insgesamt fast 24000 qm bietet das renommierte Familienunternehmen Qualitätsprodukte von KTM, Cube, Scott, Bergamont, Haibike und zahlreichen weiteren namhaften Herstellern. Mit Hilfe von Sitzknochenvermessungen und Rahmengrößenberatungen findet in diesen heiligen Hallen für Fahrrad-Fans jeder das für die eigenen Bedürfnisse geeignetste Bike.

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