Umfrage: Jeder zweite Deutsche hat Angst vor Schadstoffen im Essen

cc by flickr/ mandamonium

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Beschäftigt man sich einmal genauer mit unserer Lebensmittelindustrie ist das Ergebnis einer aktuellen GfK-Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ sicherlich nicht verwunderlich. Demnach fürchtet sich gut jeder zweite Deutsche vor Schadstoffen in Lebensmitteln.

Ganze 54 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Umweltgifte, Pflanzenschutzmittel und Rückstände von Düngemitteln im Essen fürchten. Ähnlich viele halten auch Antibiotika und Hormone für eine reale Gefahr. 52,5 Prozent haben Angst vor krebserregenden Stoffen, 50,7 Prozent vor gentechnischen Veränderungen und 50,5 Prozent nannten dabei Krankheitserreger wie Salmonellen oder Colibakterien.

Interessant ist auch, dass das Bewusstsein für chemische Zusätze im Essen gestiegen ist. 2007 hielten noch 37 Prozent der Deutschen dies für besorgniserregend, nun sind es bereits 46,9 Prozent. Die Angst vor Tierseuchen ist hingegen zurückgegangen. Vor fünf Jahren machten sich noch 46,4 Prozent Gedanken um Schweinepest und Co. Heute sind es nur noch 35 Prozent. Natürlich sind solche Tendenzen wohl auch medial beeinflusst, gleichzeitig ist es aber auch ein Zeichen dafür, dass sich immer mehr Menschen mit unseren Lebensmitteln zu beschäftigen scheinen.

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