Meditatives Wandern im Schwarzwald

Wer beim Sport gern mit Natur & Traditionen verbunden ist, muss nicht zwangsläufig weit reisen, um seinen Bedürfnissen nachzukommen. Längst hat sich das Wandern als kluger und nachhaltiger Sport etabliert, denn die Gelenkbelastung ist vergleichsweise gering und man hat die Möglichkeit, die Natur zu betrachten, was auch frischen Sauerstoff mit sich zieht.

Tradtitionelles Wandern? Da denkt man doch gleich an den Jakobsweg, doch wie bereits beschrieben – so weit muss man gar nicht reisen, denn auch unsere nähere Umgebung hat schöne Wanderwege zu bieten, auf denen ist dann auch zum Glück noch nicht so viel los und die Natur kann in aller Ruhe genossen werden.
Der Kapellenweg im Schwarzwald bietet sich dazu hervorragend an. Entwickelt wurde er, um die alte Tradition der Schwarzwälder Hofkapellen in einem touristischen Produkt darzustellen. Körperliche Ertüchtigung und kulturelle Besichtigung passen hier also wunderbar zusammen.
Dabei kann die Wanderung natürlich auch variiert werden. Es ist möglich den Schwierigkeitsgrad, die Dauer, die Länge und den individuellen Startpunkt festzulegen. Ausgerüstet mit einer Bildergalerie, einer Karte und einer genauen Tourenbeschreibung kann dann eigentlich nichts mehr schief gehen.

5 Übernachtungen inkl. Frühstück in ausgewählten in Gasthöfen stehen den Wanderern zur Verfügung und wem mal die Füße versagen, der kann kostenlos mit Bus und Bahn fahren – auch das Gepäck wird 2x kostenfrei transportiert.

So muss man sich eigentlich keine Sorgen mehr machen und die 5 Etappen genießen, in denen man die Schwarzwaldlandschaft und ihre Ruheinseln kennen lernt.
Es gibt fünf verschiedene Kapellenwege, die man individuell genießen kann: den Rundweg um Triberg, um Schonach-Schönwald, um Schönwald-Furtwangen, um Furtwangen – Schönwald und um Schönwald – St. Georgen.

Der Ort Schönwald wurde schon vor 750 Jahren besiedelt und – wie sollte es anders sein – die schönen Wälder der Umgebung standen Pate bei der Namensgebung.
Rund um die Kirche wuchs später ein Dorf, wo anfangs nur die mächtigen Schwarzwälder Hofgüter standen. Inzwischen ist dort ein gepflegter Kurort anzutreffen, in dem sich seit über 100 Jahren alles um den Gast dreht. Das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm umfasst vieles für Kur, Sport, Spaß, Spiel und Unterhaltung.
Dennoch – und das ist wiederum tpyisch für die Schwarzwälder – ist alles sehr ruhig und die Gegend hat ihren eigenen Charakter bewahrt.
Und ebenso interessant ist ein weiterer geschichtlicher Aspekt des Ortes: der Uhrmacher Franz Ketterer hat hier vor 250 Jahren die erste Kuckucksuhr gebaut. Deshalb führt auch die ca. 300 km lange Deutsche Uhrenstraße durch Schönwald.

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