Die Top10 Sport News im Sports Insider Sport Blog im Juli 2017

Wer hätte gedacht, daß ich ein einem Juli, also mitten in der Laufsaison einmal auf weniger als 80 Laufkilometer komme? Aber leider hatten sich meine Wehwehchen, die sich schon im Juni bemerkbar gemacht haben, weiter verfestigt und auch bei einem reduzierten Trainingsumfang und intensiver Regeneration wollte sich diese Verkrampfung und das Ziehen im Gesäßmuskel nicht verflüchtigen. Und so landete ich Mitte Juli beim Sportmediziner, der dann eine Blockade im Rückenbereich festellte und löste. Meine Muskulatur hatte während der Blockade allerdings versucht, diese Störung auzugleichen und wurde durch diese Dauerbelastung selbst überlastet. Dadurch hatte sich die Muskelverhärtung gebildet, die mir im Training zu schaffen machte. Von der eigentlichen Blockade hatte ich garnichts bemerkt. Also wurde ich eingerenkt, gespritzt, kinesiotaped und physiotherapiert und bin nun endlich wieder bereit für einen sanften Einstieg in das Marathontraining.

In diesen Momenten, wenn man mal ein wenig Abstand gewinnt von der normalen Trainingsroutine und der Hatz auf neue Bestzeiten, merkt man wieviel Bedeutung darin steckt, daß man überhaput laufen kann. Einfach locker, fluffig, entspannt – go with the flow – aber Hauptsache draußen und in Bewegung sein!
Ich bin ziemlich dankbar, daß ich das jetzt bald wieder kann und habe auch wieder eine neue Läuferwelt kennengelernt, die ich lange nicht gesehen habe. Mit meinen normalen Laufzeiten habe ich immer zu den 10% der schnellsten Läufer gehört und bin in Gruppen und Startblöcken gestartet, wo gut trainierte und routinierte Läufer unter sich waren. Bei der adidas Runners City Night war ich dann gezwungener Maßen mehr als 10 Minuten langsamer als üblich über die 10km und habe die Anstrengung, den Kampf, aber auch die Begeisterung der langsameren Läufer gesehen, für die es der erste große Wettkampf ist oder die ersten 10km am Stück und die sich über eine neue Bestzeit freuen, bei einer Zeit die für mich unglaublich langsam scheint. Den Respekt für diese Läufer vergessen Viele mit der Zeit – dabei haben wir alle einmal so angefangen und nach einer Verletzung kann das auch wieder unser Startpunkt sein.

Aber wenn man weniger laufen kann, hat man eben mehr Zeit für andere Sachen und so habe ich wieder viel mehr über das Thema Diät geschrieben, um das ich mich früher zusammen mit Nina sehr intensiv gekümmert habe. Mein Körper reagiert ja auch sehr dankbar auf Kalorien, weshalb ich selbst beim härtesten Marathontraining nie ausgemergelt, sondern gut genährt aussehe. Die neue Waage, die ziemlich schonungslos Auskunft darüber gibt, habe ich jetzt auch endlich einmal genauer vorgestellt.
Und auch der New Balance Fresh Foam Zante und der Scott T2 Kinabalu sind jetzt auf meiner Testliste für Laufschuhe zu finden.

Der Juli war aber trotzdem ein toller Monat auch wenn er von der Verletzung überschattet wurde. Ein erstes Highlight war nämlich die Eröffnung des neuen asics Store Berlin, bei der ich viele nette Leute aus der asics Frontrunner Community kennenlernen konnte.

Noch besser war aber das Laufbloggercamp, bei ich zum Glück nicht der einzige Angeschlagene war, so daß Kanufahren einen großen Teil unserer Aktivitäten einnahm.

In diesem Jahr war ich auch erstmals beim B2Run Berlin dabei, da der Termin nun nicht mehr direkt vor dem Berlin-Marathon liegt. Es war zwar eine ziemliche Quälerei, aber für meinen Trainingszustand und angeschlagen, waren die Durchschnittspace von 4:31 eigentlich ganz passabel.

Nach dem B2Run ging es quasi zum Klassentreffen der Fitness-Instagramer und Fitness-Youtuber, zum Fitness Festival in Frankfurt – dem World Fitness Day.

Die adidas Runners City Night wartete mal wieder mit brutal heißen Klimaverhältnissen auf und ich musste selten so kämpfen über diese relativ kurze Distanz, aber es erdet ungemein und zeigt, daß ohne die harte Arbeit im Training die gewohnten Zeit eben auch nicht erreichbar sind. Appropos Training. Seit einigen Monaten hatten mich die TomTom Adventurer und die Oakley Radar Pace bei meinen Abenteuern begleitet – wer nicht läuft, kann mehr schreiben, also gibt es auch dazu nun frische Erfahrungsberichte beim Sports-Insider.

Wenn ich wieder komplett fit bin, will ich übrigens endlich das Bungee Workout ausprobieren, daß Ihr wahrscheinlich auch schon bei Facebook gesehen habt. Sieht super abgefahren aus und macht bestimmt viel Spaß!

Was man aber machen kann, wenn man sportlich angeschlagen ist, ist Training für den Kopf. Am Checkpoint Charly gibt es das House of Tales und dort habe ich das Geheimnis der Pharaonen gelüftet. Demnächst startet dazu auch noch ein Gewinnspiel hier im Blog!

Also folgt mir doch am besten bei Strava, Facebook oder Instagram und Ihr seid die ersten, die über Gewinnspiele, meine Wettkämpfe, Trainings und neuen Aktionen informiert werden.

Allen, die an der Fitnessblogger-Konferenz teilnehmen, wünsche ich viel Spaß und wir sehen und hoffentlich jetzt wieder öfter auf den Laufstrecken dieser Gegend!

Hier findet Ihr übrigens auch die Beiträge zu den Top Sport News vom Jahresrückblick 2016. Und aus 2017 gibt es hier den Rückblick vom Januar, Februar, März, April, Mai und Juni.

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