Das Fitbit Ultra im Test

Fitbit Ultra

Fitbit Ultra

Fitbit Ultra ist ein Körpermessgerät. Es zählt Schritte, die Stunden des Schlafs (und erfasst auch dessen Qualitiät), die in einer bestimmten Zeitperiode erstiegenen Treppenstufen (mit Höhenmesser auch das Stockwerk) und ist kabellos, wiederaufladbar sowie direkt mit einem PC zum Datenaustausch zu verbinden. Der im Gerät befindliche Beschleunigungsmesser zeichnet die Aktivitäten des Nutzers genauer auf als dies bei herkömmlichen Schrittzählern der Fall ist.

Herzfrequenz, Kalorienverbrauch und mehr: Fitbit.com gibt persönliche Antworten

Mit dem Fitbit Ultra lassen sich die verbrannten Kalorien in Zahlen fassen und alle Angaben in übersichtlichen Diagrammen anzeigen. Genauer: Das Fitbit zeigt stets in Echtzeit einen klaren Überblick über die Tagesaktivitäten des Nutzers, aber auch über dessen Trainingsfortschritt. Natürlich zeichnet das Fitbit Ultra auch Herzfrequenz, Blutzucker, Blutdruck und andere Gesundheitsindikatoren auf. Die Software kann mit einer Applikation für das Smartphone (Android, iPhone) bedient werden – Wii-Spiele, Kickboxen, Spinning, Bootcamps, Ellipsentraining, Pilates und Yoga können mit den jeweils bedeutsamen Trainingsbesonderheiten informativ erschlossen werden. Eine Datenbank mit über 100.000 Lebensmitteln ist zugänglich und rechtzeitig nach Kalorien abgefragt werden. Gewicht, der Verbrauch von Wasser und Nahrungsmitteln und die Anzahl und der Schwierigkeitsgrad der Trainingseinheiten lassen sich kostenlos über die Android- und iPhone-Apps aufzeichnen.

Unauffällig, präzise und kompatibel
Das Gerät verfügt über eine Uhr, eine Stoppuhr – es lässt sich wie beim Handy eine Begrüßung programmieren und auch Nachrichten empfangen. Unauffällig, bequem und klein lässt sich der Fitbit Ultra am Handgelenk, im BH oder im Gürtel mitführen – die Schlaf- und Aktivitätsdiagramme des Gerätes werden direkt auf die Homepage Fitbit.com hochgeladen. Dies geschieht, wenn der Nutzer sich bis zu fünf Meter einem am Internet angeschlossenen PC nähert. Ein individuell definierbares Dashboard ist darauf programmiert, die körperlichen Tagesabläufe der Nutzer im Detail zu analysieren und die jeweiligen Fortschrittsmerkmale sichtbar zu machen. Ebenso kann jeder Anwender seine Daten anonymisiert mit anderen Fitnessstatistiken von Nutzern abgleichen, aber auch persönlich – über das Medium einer Community – austauschen. Mehr noch: Fitbit.com kann dieeigene, erfasste Gerätestatistik mit anderer Software synchronisieren, nämlich Microsoft Health Vault, RunKeeper oder Loselt.

Fazit: Das Fitbit Ultra dient der Gesundheit – schnell, zuverlässig und sicher
Das Fitbit Ultra ist eine Bereicherung für jeden Sportler – doch nicht nur für die Profis. Der „normale“ Nutzer möchte keine Chance ungenutzt verstreichen lassen, einer Abweichung seiner Körperwerte vom gesunden Standard nachzugeben. In Echtzeit vermittelt das Fitbit Ultra dem Träger einen blitzschnellen Überblick über Herzfrequenz, die zurückgelegte Schrittanzahl und die Umsetzung von Kalorien in Energie. Dieses Gerät vermittelt dem einzelnen Nutzer das Gefühl, selbst unter den „höheren (Sport-)Zehntausend“ zu sitzen – und (je nach sozialer Zugangsweise) die eigenen Erfolgserlebnisse mit anderen Community-Mitgliedern all jenes teilen zu können. Die Vereinigung von PC, Laptop und Mini-Computer ist hier umso mehr vollständig möglich und zählt immer mehr an Zuschauern und Lesern.

Unser Test:
Wir haben vor Kurzem ja auch das ähnliche Nike+ Fuelband getestet und daher einen recht guten Vergleich. Dazu kann Fitbit Ultra vor allem mit den erweiterten Funktionen punkten. Die Stopfunktion am Gerät für Trainingseinheiten ist sehr hilfreich und die Eingabe bestimmter Aktivitäten (z.b. Spaziergang) und ganz besonders die Ernährungsfunktionen, bei denen man die verzehrte Nahrung erfassen und sich Ernährungspläne erstellen und so seine Kalorienbilanz ermitteln kann, sind sehr hilfreich. Auch die Informationen zum Schlafverhalten sind sehr interessant und gehen weit über die des Nike+ Fuelband hinaus.

Allerdings ist der Zeitaufwand für das Erfassen aller Daten, wie Getränken und Nahrung und der Extraaktivitäten recht zeitintensiv. Allerdings gibt es ja immer wieder Zeiten, wie im Bus oder der Bahn oder andere Wartezeiten, in denen man das erledigen kann. Über die iPhone und Android-App geht das auch recht einfach – allerdings sind die Nahrungsmittel in der App noch nicht ins deutsche übersetzt. Wer also einen Gurkensalat oder überbackene Zuccini erfassen will, sollte vokabelfest sein oder noch ein weinig warten, bis auch die Übersetzungen vorliegen.

Ähnlich wie beim Nike+ Fuelband lassen sich die gewonnenen Daten sehr schön in Statistiken ansehen, sowohl im Web als auf dem Smartphone und so kann man sich mit Freunden messen oder sich allein an seinen Fortschritten erfreuen. Allerdings ist das bei Fitbit aufgrund der vielen Daten nicht immer so übersichtlich auf einen Blick möglich (oder wir haben nicht die richtige Stelle gefunden).

Die Form des Fitbit bietet auch einen Vorteil, denn man kann diesen Clip sehr flexibel am Hosenbund tragen oder in der kleinen Tasche die die meisten Jeans in der großen Vordertasche eingenäht haben, d.h. es ist nicht gleich für jeden ersichtlich, daß man so ein Gerät trägt und man kann am Handgelenk weiterhin bequem eine Uhr oder Schmuck tragen.

Ein weiterer Vorteil ist das offene System. Während Nike+ sich nur Nike-Produkten Daten austauschen kann, so ist über Fitbit eine Interaktion mit anderen Anwendungen, wie dem überaus populären RunKeeper möglich. Ebenso ist ein Zusammenspiel mit der Fitbit aria möglich, einer Waage, die Gewicht, Körperfettanteil und andere Daten kabellos per WLAN an fitbit.com sendet und so automatisch den BMI und die anderen Daten mit in das Fitnessprofil überträgt.

Im Gegensatz zum Nike+ Fuelband ist Fitbit Ultra sofort in Deutschland für 99,95€ erhältlich. Die App für Smartphones ist kostenlos erhältlich.

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