Food Porn sorgt für tatsächliche Übersättigung!

cc by wikimedia/ Kanarek

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Wohl die meisten kennen Menschen, die permanent ihre Mahlzeiten fotografieren und diese Bilder in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram teilen. Food Porn werden dabei die besonders gelungenen Fotos genannt. Genau diese visuelle Reizüberflutung im Bereich Essen kann laut US-Forschern dazu führen, dass tatsächlich ein Übersättigungseffekt einsetzt.

Das bedeutet, dass wenn wir ständig Essensbilder sehen, wir am Ende weniger Hunger haben! Interessanterweise funktioniert dies auch bei Geschmacksrichtungen. Die Forscher der Brigham Young University zeigten 232 Testpersonen 20 oder 60 Bilder von Essen. Die eine Gruppe bekam salzige Dinge wie Pommes Frites oder Chips zu sehen, die andere süße Sachen wie Torte oder Schokolade.

Dabei sollten sie bewerten wie appetitanregend sie die Bilder fanden. Danach wurden ihnen gesalzene Erdnüsse angeboten. Diejenigen, die Salziges gesehen hatten, hatten dabei deutlich weniger Lust auf die Erdnüsse als diejenigen, die sich offenbar an Süßem satt gesehen hatten. Zudem wurde festgestellt, dass der Appetit mit der Anzahl der Bilder immer mehr verging: Die, die 60 Fotos gesehen hatten, hatten generell weniger Lust zu essen, als die, die nur 20 betrachtet hatten.

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