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Browserverlauf: Was ich im Juni 22 noch so gelesen habe

In diesem Monat freue ich mich mal richtig auf diesen Beitrag. Wahrscheinlich war das Themenfeld, mit dem ich mich beschäftigt habe noch nie so breit gestreut, wie im Juni 2022. Also legen wir los und ich zeige Euch, was ich sonst noch interesant finde, außer Marathons zu laufen und obendrein noch teilenswert.

Wir starten mal mit Einfach nur hier sitzen, weil ich gerade während meiner Krankheitspause gemerkt habe, wie schwer es mir fällt, einfach mal nur zu sein und eben nichts zu machen, zu planen oder zu grübeln. Und da ich ja unlängst Geburtstag hatte, beschäftige ich mich auch weiter mit dem Älterwerden und warum manche Menschen wirklich alt sind. Und meistens meine ich damit geistig und körperlich. Das Stehenbleiben, rückwärtsgewandte Leben in einer ewigen Routine, bei der irgendwann jegliche Offenheit für Innovation oder Veränderung verschwindet. Beängstigend, aber abwendbar, wie hier nachzulesen ist. Wunderbar passend dazu übrigens auch der Beitrag von Martin.

Lebensideen wie FIRE (Financial Independence, Retire Early) oder Frugalismus haben mich auch schon länger interessiert, auch wenn ich inzwischen wohl wirklich zu alt dafür bin. Und ehrlich gesagt, war meine jugendliche Phase des „alles was reinkommt, wird sofort verfeiert“ eine Phase mit unendlich vielen schönen Erinnerungen. Aber wie man nachlesen kann, hat das Konzept von FIRE leider ein Problem. Wer sich wirklich mit Frugalismus beschäftigen will und mal sehen will, wie man dieses Konzept lebt, sollte unbedingt bei Oliver vorbeischauen.

Interessant dazu übrigens auch die Ergebnisse der SAZ, welche Produkte eigentlich am meisten zurückgeschickt werden. Sorry für den Spoiler, aber das hat gerade in Deutschland, Zalando jahrelang in die Köpfe der Online-Kunden hineingeprügelt und rächt sich nun durch steigende Rücksendekosten mehr denn je. Und richtig grausam wird es, wenn man sich anschaut, wie viele Produkte anschließend verschrottet werden.

Auch an der Klagefront gibt es wieder Neuigkeiten zwischen den großen Sportmarken. Auch sind die drei Steifen wieder mit dem Swoosh am streiten – dieses Mal über Patente bei Runtastic. Dabei fragt sich nicht nur Christine zurecht, ob man wirklich immer alles wiegen, zählen oder messen muss? Ich habe mich neulich sogar selbst ertappt, als ich meine Lauf-App beim Weg zum Bäcker gestartet habe, der keine zwei Minuten entfernt ist.

Was man übrigens auch nicht machen sollte, sind riesige Brainstormings. Und schon gar nicht mit Vielrednern oder über verschiedene Hierarchieebenen hinweg. Das Konzept des Brain-Writing finde ich da eine wirklich spannende Idee, die es gilt getestet zu werden. Das es aber noch viel mehr solcher innovativen Brainstorming-Techniken gibt, war mir noch nicht bekannt.

Aktuell sieht man ja auch wieder, wie unzählige Unternehmen ihre Logos in den Farben der Regenbogenfahne einfärben. Doch mal ehrlich. Inzwischen sind doch die meisten dieser Unternehmen hoffnungslos dem Pinkwashing verfallen. War schon mal Jemand in einer Sparkassenfilliale im bundesdeutschen Hinterland? Und das sollen nun die Orte sein, wo man ganz unaufgeregt ein drittes Geschlecht beim Antrag einer Lebensversicherung auswählen kann? Sorry, aber das glaube ich nicht.

Jedenfalls scheinen viele Großunternehmen nun nach dem Greenwashing auch beim Thema Pinkwashing wieder ganz vorne mit dabei zu sein. Ich würde mir wünschen, daß sich ein paar Journalisten mal die Zeit nehmen, nachzufragen, was die Unternehmen denn wirklich im Alltag tun, um die queere Community zu unterstützen, als nur das Logo einzufärben.

Und da gerade die Reisezeit wieder startet, hat mich ziemlich überrascht, daß die Deutsche Bahn nun in die Star Alliance eingetreten ist. Das dürfte es noch einfacher machen, Bahnfahren und Fliegen zu kombinieren. Gerade internationale Flüge sind für uns Berliner ja meist mit einem Umstieg in Frankfurt, München oder anderswo verbunden. Warum also nicht das erste Teilstück der Reise mit der Bahn fahren? Vielleicht muss man dann weniger in Pro und Contra unterteilen, da man die Vorteile beider Verkehrsmittel kombinieren kann. Ob es dann auch Freifahrten bei der Deutschen Bahn mit Lufthansa-Meilen geben wird, habe ich aber noch nicht herausgefunden.

Aber es bewegt sich ganz langsam wieder etwas in Deutschland beim Thema Reisen und Verkehr. Und gerade für mich als Berufspendler und Sportreisender sind neue Mobilitätsangebote wirklich überfällig. Selbst Italien hat mit dem Frecciarossa 1000 einen Zug, der eine wirkliche Business Class hat und damit locker mithalten kann mit einer Lufthansa Business Class. Und darüber kommt dann noch die Executive Class im Frecciarossa 1000. Die erste Klasse im ICE hingehen ist hingegen wenig beeindruckend.

Aber bevor ich mich hier wieder unnötig aufrege, lesen wir uns einfach wieder im Juli und ich finde bestimmt wieder Einiges an Themen!

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