Ernährung

Forscher: Übergewicht sorgt für Veränderungen im Gehirn!

cc by flickr/ diekatrin

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Die meisten, die einmal übergewichtig waren, haben ihr Leben lang damit zu kämpfen nicht wieder zuzunehmen. Laut US-Forschern könnte eine Antwort dafür direkt im Gehirn liegen, wo ungesunde Ernährung zu deutlichen Veränderungen führt. Dies zeigte sich deutlich in Versuchen mit Ratten.

Die eine Gruppe der Tiere hatte unbegrenzten Zugang zu ungesunder Nahrung aus raffiniertem Zucker und gesättigten Fettsäuren. Diese nahmen dementsprechend schnell zu. Die anderen aßen unbegrenzt gesunde Nahrung und blieben schlank. In regelmäßigen Abständen mussten sie alle Lern- und Erinnerungstests machen, wobei die Übergewichtigen deutlich schlechter abschnitten. Konkret ging es dabei um Aufgaben, die im Gehirn der Hippocampus regelt, der auch bei uns die Gedächtnisleistung regelt.

Zudem zeigte sich, dass die Blut-Hirn-Schranke, bei der es sich um ein Filtersystem zwischen Blut und Gehirngewebe handelt, bei den Übergewichtigen durchlässiger war. Übertragen auf den Menschen würden all die Erkenntnisse laut den Wissenschaftlern bedeuten, dass ungesunde Ernährung den Hippocampus einschränkt. Dies führe dazu, dass Übergewichtige unerwünschte Gedanken unterdrücken, wie zum Beispiel, dass gewisses Essen schädlich ist. Dies bliebe sogar bestehen, wenn man abgenommen habe, was den oft lebenslangen Kampf gegen die Pfunde erklären würde.

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