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Welcher E-Bike-Typ passt zu mir?

Die Beliebtheit von E-Bikes nimmt seit Jahren zu. Zahlreiche Verbraucher, die sich ein neues Fahrrad zulegen möchten, halten ausschließlich nach E-Bikes Ausschau.

Elektrofahrräder bringen auch Menschen zum Fahrradfahren, die dieser Aktivität bisher eher skeptisch gegenüberstanden. Mit Motorunterstützung sind bisher unbekannte und längere Strecken möglich, was Fahrradtouren insbesondere für Ältere und weniger Sportbegeisterte reizvoll macht.

Es gibt eine Vielzahl an E-Bike-Typen mit unterschiedlichen Einsatzzwecken – die Auswahl ist riesig. Dies hat zur Folge, dass viele potenzielle E-Biker mit der Wahl des passenden Pedelecs leicht überfordert sind, wenn die Vorerfahrung im Umgang mit Fahrrädern fehlt. In dieser Situation helfen einige grundlegende Informationen und Tipps.

Wie hoch sind die Anschaffungskosten eines E-Bikes?

Wie auf dem Markt konventioneller Fahrräder auch, besteht bei E-Bikes eine verhältnismäßig große Preisspanne. Während solide Einsteigermodelle mindestens 2.000 Euro kosten, bringen hochwertige Pedelecs Preise ab 5.000 Euro aufwärts mit sich. Dabei verhält es sich wie bei den meisten Produkten: Qualität hat ihren Preis. Wer einen leistungsstarken Motor und ein möglichst niedriges Gewicht wünscht, muss bereit sein, mehr Geld zu investieren.

Eine weitere Kaufoption stellen gebrauchte E-Bikes dar. Zahlreiche Fahrradgeschäfte und auch Online-Anbieter haben mittlerweile aufbereitete Pedelecs begehrter Marken in ihrem Sortiment. Möchtest du beispielsweise ein Cube E-Bike gebraucht kaufen, kannst du so, je nach Angebot und Zustand, etwa 20-30 % sparen – mit etwas Glück sogar mehr. Es lohnt sich, die Angebote regelmäßig zu prüfen, um das optimale Fahrrad zum besten Preis zu ergattern.

Die verschiedenen E-Bike-Typen

Hinsichtlich der verschiedenen E-Bike-Typen empfiehlt es sich, im Vorfeld wohlüberlegt zu entscheiden, welchem Einsatzzweck das Pedelec dienen soll. Hier ein Überblick über die verschiedenen E-Bike-Typen.

Das E-Mountainbike

Ein E-Mountainbike eignet sich für jeden, der gerne sportlich im Gelände unterwegs ist. Touren durch den Wald oder auf Feld- und Wiesenwegen sind mit diesem Fahrradtyp kein Problem.

Dabei muss zwischen „Hardtail“ und „Fully“ unterschieden werden. Während ein Hardtail lediglich eine Federgabel aufweist, sind Fullys zusätzlich im Hinterbau gefedert. Wer möglichst unwegsame Strecken inklusive steiler Abfahrten bewältigen möchte, sollte unbedingt ein Fully wählen. Wer moderatere Touren bevorzugt und sein E-Mountainbike zudem im Alltag nutzen möchte, ist mit einem Hardtail besser beraten.

Das City-E-Bike

Ein City-E-Bike ist für den Einsatz im städtischen Straßenverkehr konzipiert. Eine bequeme Sitzposition, die eine gute Rundumsicht ermöglicht, ist ebenso Standard wie eine straßentaugliche Bereifung.

Die meisten dieser E-Bikes stehen mit einer Ausstattung, die der Straßenverkehrsordnung entspricht, zur Verfügung und müssen nicht mehr nachgerüstet werden. Das heißt: Klingel, Beleuchtung und Reflektoren sind in aller Regel vormontiert.

City-E-Bikes sind eine gute Wahl für Pendler und für alle, die viel im Straßenverkehr unterwegs sind.

Das Trekking-E-Bike

Trekking-E-Bikes sind ausgesprochen vielseitige Fahrräder. Sie können für entspannte Fahrradtouren und ausgiebiges Radwandern ebenso genutzt werden wie für die tägliche Fahrt zum Arbeitsplatz oder zum Supermarkt.

Dabei weisen sie etwas breitere und profiliertere Reifen auf, was sie auch für Schotter- und Waldwege geeignet macht – für rasante Fahrten durch schweres Gelände sind sie jedoch nicht ausgelegt. Sie lassen sich problemlos aufrüsten, sei es mit Fahrradtaschen oder mit Straßenverkehrsausstattung.

E-Lastenräder

Ein E-Lastenrad eignet sich für Personen, die ihr Fahrrad in erster Linie zu Transportzwecken nutzen möchten. Dabei spielt es im Grunde keine Rolle, ob es sich um Einkäufe oder Kinder handelt.

Insbesondere für Familien, die in einer Stadt leben und mit der Anschaffung eines Autos hadern, kann ein E-Lastenrad eine praktikable Lösung sein. Bevor der Nachwuchs transportiert wird, empfiehlt sich etwas Übung, da Lastenräder ein meist ungewohntes Fahrgefühl mit sich bringen.

S-Pedelecs

Während führerscheinfreie Pedelecs lediglich bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h mit Motorleistung unterstützen, tun S-Pedelecs dies bis zu 45 km/h. Deshalb gelten sie nicht als Fahrräder, sondern als Kleinkrafträder und erfordern ein Mindestalter von 16 Jahren, einen Führerschein sowie ein Versicherungskennzeichen.

S-Pedelecs sind für jeden geeignet, der zügig im Stadtverkehr vorankommen möchte. Auch wer ausgedehnte Touren fahren möchte und zugleich die Einordnung als Kleinkraftrad nicht scheut, ist mit einem S-Pedelec gut beraten. Durch die erhöhte Geschwindigkeit erweitert sich der Aktionsradius, jedoch dürfen zahlreiche Fahrradwege mit einem S-Pedelec nicht befahren werden.

Fazit zur Wahl des richtigen E-Bikes

E-Bikes erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Bevor man sich endgültig für ein Pedelec entscheidet, ist es ratsam, sich einen Überblick über verschiedene Kaufoptionen zu verschaffen. Oftmals bieten gebrauchte, aufbereitete E-Bikes ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu kundenfreundlichen Bedingungen. Händler wie Upway bieten ein volles Jahr Garantie und ein 14-tägiges Rückgaberecht.

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2 Kommentare

  • Antworten MaikeBike 2. Dezember 2022 um 10:22

    Ich finde es richtig gut, dass im Bereich Fahrräder in den letzten Jahren so viel passiert ist. Durch den Elektroantrieb können auch viel mehr Menschen auf ein Elektrovelo umsteigen und Strecken zurücklegen, die sie sich vorher nicht zugetraut hätten.

    • Antworten Daniel 4. Dezember 2022 um 11:31

      Ja, ich bin auch schon am Überlegen, ob ich nicht mit einem eBike ins Büro pendeln soll im kommenden Jahr.

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