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Verbraucherschützer kritisieren Ernährungsportale im Internet

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Online versuchen inzwischen zahlreiche Menschen Geld zu verdienen. Während dies die einen durch legitime Mittel umsetzen, finden sich leider immer wieder ein paar schwarze Schafe. Zudem sind Werbeangebote und Co. im Netz für Laien häufig nicht so leicht zu erkennen. Dies ist offenbar auch im Bereich der Ernährungsportale der Fall.

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat zwölf Portale näher unter die Lupe genommen und kommt dabei zu einem nicht gerade guten Ergebnis. Die wenigsten seien unabhängig und damit wirklich objektiv. Oft würden direkte Verkaufsinteressen von Herstellern dahinterstecken.

Auf den untersuchten Portalen würden unter anderem Tipps bei Laktoseintoleranz oder auch zu Säuglingsnahrung gegeben. Häufig werden die Empfehlungen nicht von unabhängigen Experten ausgesprochen.
Oft lohnt sich für Leser natürlich ein Blick ins Impressum, doch leider war dies bei den getesteten Seiten nicht immer hilfreich: Bei der Hälfte konnten die Verbraucherschützer nicht direkt erkennen, wer hinter dem Portal steckt. Nur vier der zwölf Betreiber gaben auf Nachfrage hin Auskunft über Unabhängigkeit und Finanzierung. Bei acht Portalen wurde das Verkaufsinteresse als groß bewertet, da redaktionelle Inhalte immer wieder auf Seiten für den Produktkauf verlinkten.

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