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Gesundheit

Die 6 besten Tipps für gesunde Augen im Home Office – Nie mehr trockene, brennende, geschwollene, tränende oder müde Augen!

Augenblick bitte! Wer viel am PC sitzt, braucht Augenhygiene

Wenn man einen Großteil des Tages am Computer verbringt, kann das den Augen auf Dauer schaden. Gerade im Home Office sind Pausen noch seltener geworden.

Hier kommen die sechs besten Tipps für eine gute Augenhygiene!


1. Vitamin A wie Auge
Vitamin A ist dafür zuständig, Lichtquellen in Sinnesreize umzuwandeln und ist daher besonders bedeutsam für die gute Sicht auf die Dinge. Neben Nikotin und Alkohol ist dabei besonders die Arbeit vor Bildschirmen ein regelrechter Vitamin-A-Killer, da dieses licht- und hitzeempfindlich ist.
Daher sollten insbesondere Workaholics auf einen drohenden Mangel achten. Das Problem ist, dass man dieses Vitamin nicht unbegrenzt einnehmen sollte. Die Lösung stellt das aus der Karotte bekannte Betakarotin dar, das in der Leber gespeichert und bei Bedarf in Vitamin A umgewandelt wird: unbegrenzt zuführbar kann man es beispielsweise in Form von Karotten, Karottensaft oder gelben und grünen Früchten, sowie Gemüse in den Körper aufnehmen.

2. Augentraining im Dunkeln
Das Auge zählt ebenso zu jenen Körperteilen, denen Training gut tut. Und auch wenn man es als Kind oft anders gesagt bekommen hat: Man kann seine Augen durchaus trainieren, indem man Kleingedrucktes bei schwachem Licht liest. Also ruhig mal Bildschirm aus und ein paar Minuten am Tag das Kleingedruckte im Versicherungsvertrag oder doch lieber einer noch spannenderen Lektüre genießen. Nach 30 Minuten im Dunkeln sind die Augen zudem 100.000 Mal lichtempfindlicher geworden – ein wahres Wunderwerk!



3. Das Auge isst mit
Es gibt noch mehr Möglichkeiten, seinen Augen durch die Ernährung etwas Gutes zu tun. Hierbei gibt es besonders wichtige Vitamine und Inhaltsstoffe. Hierzu zählen zum Beispiel:

  • Lutein
    6-20mg pro Tag, zusammen mit Zeaxanthin an der Bildung der gelben Pigmentschicht auf der Makula beteiligt und in Weißkohl, Spinat, Wasserkresse enthalten
  • Zeaxanthin
    90mg pro Tag in Verbindung mit Lutein. In oranger Paprika, Mais, Eigelb enthalten
  • Vitamin B1
    10-50mg pro Tag, auch: Thiamin, hilft dem Funktionieren des Augenmuskels. Enthalten in Frühstücksgetreide, Vollkornprodukten, Eigelb, Milch
  • Vitamin B2
    15-50mg pro Tag, auch: Riboflavin. Macht Augen toleranter gegenüber hellem Licht. In Mandeln, Bierhefe, Milch, Sojabohnen enthalten
  • Vitamin B6
    50-100mg pro Tag, auch: Pyrdoxinhydro…ein langes Wort! In Bananen, Bierhefe, Naturreis, Karotten, Hähnchen, Eiern, Fisch, Vollkornprodukten enthalten
  • Vitamin D
    Steuert den Kalziumspiegel, enthalten in fettem Fisch, Eigelb, mitunter in Milch als Zusatz
  • Vitamin E
    In Mandeln, Nüssen, kalt gepressten Pflanzenölen enthalten


Zudem können die Vitamin-B-Quellen in Form dunkelgrünen Gemüses, Nüssen und Samen helfen. Das allgemein bekannte Vitamin C ist zudem wichtig, die Linsen gesund zu erhalten, besonders wirksam, wenn Bioflavonoide (Vitamin P) enthalten sind. Dies ist zum Beispiel bei schwarzen Johannisbeeren, Preiselbeeren und Trauben der Fall und die empfohlene Tagesdosis kann zwischen 200 und 500mg eingegrenzt werden. Weitere Quellen von Vitamin C sind Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen und Limonen, aber auch anderes Obst wie Melonen oder Tomaten. 

4. Palmieren
Wenn die Augen mal wieder vom stundenlangen Bildschirmstarren gereizt sind, kann man sich mit dem sogenannten Palmieren helfen, um die Augen zu entspannen. Hierzu einfach die Hände wie an einem kalten Wintertag schnell aneinanderreiben und damit erwärmen. Dann legt man die Handinnenflächen auf die Augenhöhlen, ohne jedoch die Augen zu berühren. Idealerweise sieht man kein Licht mehr von Außen durchscheinen – bei offenen Augen.
Nun für eine Minute entspannen, sich die Farbe Schwarz vorstellen und ruhig atmen. Anfangs können noch Lichtfünkchen auftauchen, die dann nach und nach verschinden. Das Ganze am besten mehrmals täglich nach Bedarf wiederholen. Aber nicht einschlafen!


5. Ich sehe ‘ne Tafel, aber keine Schokolade!
Eine weitere Möglichkeit, sich und seinen zwei Fenstern in die Welt etwas zu gönnen ist, zwei identische Tafeln voller Buchstaben auszudrucken. Ein Ausdruck etwas größer als der Andere. Die kleinere Tafel hält man in der Hand, die größere heftet man an eine Wand. Dann stellt man sich so davor, dass man die Buchstaben an der Wand gerade noch lesen kann.
Um nun den Wechsel von Nah- und Fernsicht zu trainieren, liest man abwechseln drei Buchstaben von der einen Tafel in der Hand dann von jener an der Wand, das Ganze höchstens fünf Minuten am Stück, gern auch mit variablem Abstand.

6. Wa…darum in die Ferne schweifen.
Zu guter Letzt noch ein Tipp: Zwischendurch einfach mal den Blick aus dem Fenster auf den Horizont schweifen lassen, damit die Augen auch mal länger auf den Fernmodus umschalten können.

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