Strava Strava
Gesundheit

Mit der Kraft der Natur: Hanftee gegen Stress und innere Unruhe

Seit Jahren nimmt das subjektiv empfunden Stresslevel kontinuierlich zu. Die Stressoren sind dabei vielfältig, angefangen bei Beruf, Schule oder Studium, über Konflikte in der Familie oder Partnerschaft, bis hin zur ständigen Erreichbarkeit durch Smartphone und Social Media. Die Corona-Pandemie und ihre Folgen sorgten für einen zusätzlichen Anstieg von Stress für viele Menschen. Diese und weitere Erkenntnisse über das Stressempfinden der Deutschen wurden durch die Studie „Entspann dich, Deutschland“ der Techniker Krankenkasse 2021 ermittelt. Es zeigte sich, dass knapp zwei Drittel der Menschen hierzulande mindestens manchmal unter Stress leiden, ein Viertel sogar häufig.

Stress als Risiko für die Gesundheit

Stress ist jedoch nicht nur ein unangenehmes Gefühl, sondern auch ein relevantes Risiko für die Gesundheit, sowohl psychisch als auch physisch. Er kann beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen, Magen-Darm-Probleme auslösen, das Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken, erhöhen und zu Depression und Burnout führen. Deshalb ist es wichtig, sein Stresslevel aktiv zu senken, falls dieses über einen längeren Zeitraum als zu hoch empfunden wird. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn häufig können Stressoren nicht vermieden oder aus dem Leben verbannt werden. Dann müssen andere Wege gefunden werden, gezielt zu entspannen und Körper und Geist eine Ruhepause zu gönnen.

Was gegen Stress helfen kann

In den letzten Jahren gab immer wieder Trends rund um die Themen mentale Gesundheit und Entspannung. Beispielsweise ASMR (Autonomous Sensory Meridian Response), eine Technik, bei der durch sensorische Reize bestimmte Körperreaktionen ausgelöst werden sollen. Meist handelt es sich dabei um Geräusche wie Flüstern, Knistern, Klopfen oder Wassergeräusche. Von vielen Menschen werden diese als sehr beruhigend empfunden. Andere Trends sind eigentlich altbewährt, wurden aber wiederentdeckt, darunter Yoga, Progressive Muskelentspannung und Meditation. Die heilsamen und entspannenden Eigenschaften der Hanfpflanze sind ebenfalls seit Jahrtausenden bekannt, wurden aber erst in den letzten Jahren als förderlich für die mentale Gesundheit populär.
Das liegt auch an den zahlreichen CBD-Produkten, die mittlerweile vermarktet werden. Diese enthalten aus der Hanfpflanze gewonnenes Cannabidiol (CBD), jedoch kein Tetrahydrocannabinol (THC) und wirken somit beruhigend und entspannend, aber nicht psychoaktiv oder berauschend. Diese Mittel können deshalb vollkommen legal erworben und verwendet werden. Neben Ölen und Kapseln sind Tees eine besonders beliebte Darreichungsform. Allein die achtsame Zubereitung des Tees kann bereits ein entspannendes Ritual werden, das das Wohlbefinden steigert. Das Genießen eines Heißgetränks, ganz in Ruhe und in angenehmer Atmosphäre, hilft ebenfalls vielen Menschen dabei, Stress zumindest kurzfristig hinter sich zu lassen. Beim Kauf von Hanftee sollte jedoch unbedingt darauf geachtet werden, dass tatsächlich kein THC enthalten ist. Bei Produkten aus dem Ausland ist dies nämlich nicht immer gewährleistet. Außerdem ist es ratsam, Bio Hanftee zu wählen, da dieser nicht von Pestiziden belastet ist.

Das Besondere am Hanftee

Hanftee besteht aus den Blüten, Stängeln und Blättern von Nutzhanf. Diese enthalten verschiedene Cannabinoide, die unter anderem entkrampfend, schmerzlindernd und entspannend wirken. Darüber hinaus enthält Hanf zahlreiche weitere Inhaltsstoffe wie Vitamine und Spurenelemente, die vom menschlichen Körper benötigt werden. Hanftee gilt generell als gesund und gut bekömmlich. Bedenkliche Nebenwirkungen konnten bisher nicht festgestellt werden. Allerdings reagieren einige Menschen besonders stark auf die beruhigende Wirkung von Hanftee und werden durch den Genuss schläfrig. Deshalb sollte Hanftee am besten abends vor dem Zubettgehen getrunken werden. Auch wenn in Hanftee von Natur aus CBD vorhanden ist, so ist der Gehalt vergleichsweise gering. Wer eine stärkere Wirkung erzielen möchte, kann zu speziellen CBD Hanftees greifen, denen eine extra Dosis Cannabidiol hinzugefügt wurde. Damit dieses seine Wirkung jedoch auch wirklich entfalten kann, muss dem Tee etwas Fett, zum Beispiel in Form von etwas (pflanzlicher) Milch, hinzugefügt werden. CBD ist nämlich nicht wasser-, sondern fettlöslich.
Die optimale Ziehzeit ist abhängig von der Teesorte und der gewünschten Wirkung. Grundsätzlich gilt: Je länger der Tee zieht, desto stärker fällt die Wirkung aus. Die durchschnittliche Ziehzeit beträgt etwa 10 Minuten. Der Geschmack ist in der Regel mild und erinnert an frisches Heu oder Kamille, manchmal wird er auch als etwas minzig empfunden. Wer abends Schwierigkeiten hat, zur Ruhe zu kommen, sich angespannt und gestresst fühlt, kann von Hanftee oftmals profitieren. Auch das Einschlafen und Durchschlafen, was bei Stress häufig zum Problem wird, wird durch die Einnahme von Hanftee gefördert. Ein guter Schlaf ist sehr wichtig für die Resilienz und lässt uns besser mit Stressoren umgehen.

Fazit

Stress ist mittlerweile zu einem Volksleiden geworden, dass zahlreiche Menschen zumindest zeitweise belastet. Um dem entgegenzuwirken und mögliche, aus Stress resultierende, gesundheitliche Probleme zu verhindern, ist es wichtig, auf seine mentale Gesundheit zu achten. Entspannungsphasen werden vom menschlichen Organismus dringend benötigt. Um diese zu erfahren, können verschiedene bewährte Methoden angewendet werden. Auch die Kraft von Heilpflanzen kann genutzt werden, um Entspannung zu fördern. Besonders gut ist dafür der Wirkstoff CBD geeignet, der aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Eine Tasse Hanftee vor dem Zubettgehen, kann vielen Menschen dabei helfen, zur Ruhe zu finden und besser ein- und durchzuschlafen.

Das könnte dir auch gefallen

Keine Kommentare

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Bekannt aus: