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Montane Minimus Jacket & Pants im Test. Meine Bergausrüstung und Regenjacke für das Trailrunning

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Wie Ihr ja gelesen habt, bewege ich mich inzwischen immer häufiger hinunter von den flachen Asphaltstrecken Berlins, hinein in die vertikalen Abenteuerstrecken beim Trailrunning in den Bergen. Und da der nächste Unterschlupf in den Bergen nicht gleich an der nächsten Straßenecke wartet und das Wetter auch mal kurzfristig umschlagen kann, wurde es Zeit sich auch mal in punkto Bergausrüstung zu professionalisieren.

Häufig gehören ja gerade eine Regenjacke und eine lange Hose zur Pflichtausstattung bei Bergrennen, die man am Start sogar vorzeigen muss, damit man auf die Strecke darf. Also habe ich mal ein wenig nach Trailrunning-Bekleidung umgeschaut und bin letztlich bei Montane fündig geworden, einer Marke aus dem rauhen Norden Englands, die sich auf Bekleidung für extreme Bedingungen für Ultraläufer und Outdooreinsätze spezialisiert hat. In diesem Beitrag will ich Euch meine Erfahrungen mit meiner neuen Montane Ausrüstung schildern.

Montane Minimus Stretch Ultra Jacket Regenjacke
Bei der Montane Minimus Stretch Ultra Jacket sieht man die komplette Expertise von Montane im Trailrunning-Bereich. Denn trotz weniger als 200 Gramm Gewicht, bietet die Regenjacke den absoluten Wetterschutz am Berg und ist komplett wasserdicht. Erreicht wird das durch die 2.5-Lagen Pertex-Shield Membran, die hier zudem mit einem Stretchanteil ausgerüstet wurde. Somit kann man sich trotz des sportlich, körperbetonten Schnittes, exzellent in der Jacke bewegen. Das spart nicht nur Material und somit Gewicht, sondern bietet auch weniger Angriffsfläche für den Wind am Berg.

Zudem hat man sich bei den Features auf das Wesentliche beschränkt. Zwei große Taschen auf der Vorderseite bieten Wanderern Platz für die Hände oder Kleinigkeiten, die man in der Jacke verstauen will. Der Bund lässt sich durch einen einfachen Gummizug noch weiter anpassen, ebenso wie die Kapuze, die auch bei eng zusammengezogener Einstellung noch ein optimales Blickfeld bietet. Die Stirnkante der Kapuze ist zudem verstärkt und bietet somit einen kleines Schild, wie bei einem Basecap, daß die Augen vor Regen und Schnee schützt und für die nötige Stabilität sorgt, damit einem die Kapuze nicht ins Gesicht fällt. Die Kapuze lässt sich dadurch auch optimal mit zusätzlicher Kopfbedeckung tragen, falls man mit einem Cap oder Visor läuft.


Ein kleines, wichtiges Detail bei der Montane Minimus Stretch Ultra Jacket Regenjacke ist der kleine Druckknopf auf Brusthöhe, mit dem man die geöffnete Jacke fixieren kann. Dadurch kann man mit der Jacke mit komplett geöffnetem Reißverschluss laufen, was ich super angenehm finde.
Das beste ist aber der Schnitt und der Tragekomfort. Ich habe noch nie eine voll ausgestattete Regenjacke gehabt, die so perfekt gesessen hat und so angenehm zu tragen ist. Hierfür gibt es wirklich beide Daumen nach oben.

Montane Minimus Pants
Beim TransalpineRun war ich beispielsweise noch mit einer normalen Lauflegginging im Rucksack unterwegs. Mal abgesehen davon, daß eine Leggings bei heftigem Regen ziemlich unpraktisch ist, so wiegt eine Leggings in meiner Größe auch schon um die 200g und nimmt recht viel Packvolumen weg.
Mit meinem Umstieg auf die Montane Minimus Pant bin ich gleich in die höchste Liga umgestiegen, was mit aktuellen Textiltechnologien heute so machbar ist. Monate selbst gibt an, daß es sich um die leichteste und atmungsaktivste wasserdichte Berghose der Welt handelt und wenn man die Hose das erste mal in der Hand hält, glaubt man das auch. Mit weniger als 150 Gramm Gewicht, fühlt sich die Hose tatsächlich extrem leicht an.

Was ich aber noch wichtiger finde, ist das Packmaß. Denn sein wir mal ehrlich. Insgesamt hofft man ja, daß das Wetter hält und daher bleibt so eine Regenhose meist auch im Rucksack, wo sie aber möglichst wenig Platz wegnehmen soll. Die Montane Minimus Pants lässt sich auf die Größe eines Apfels schrumpfen und man bekommt beim Kauf auch das entsprechende kleine Beutelchen mit dazu, um sie darin zu verstauen.

Das geringe Gewicht wird durch die Pertex-Shield Technologie erreicht, die trotz eines kompletten Schutzes vor Wind, Schnee und Regen, mit nur 2 hauchdünnen und direkt miteinander verbundenen Materiallagen auskommt.

Am Berg ist die Minimus Pants dann auch superschnell einsatzbereit, sodass man im Rennen nicht unnötig Zeit verliert. Denn die Montane Minimus Pants Regenhose hat am Knöchel einen Reißverschluss, der sich bis zum Wadenansatz öffnen lässt. Dadurch kann man die Hose einfach drüberziehen, ohne die Trailrunning-Schuhe auszuziehen. Zusätzlich kann man die Hose mit zwei Klettverschlüssen pro Bein noch enger stellen und so verhindern, daß die Hose im Wind flattert oder die Hosenbeine aneinander reiben. Am Bund gibt es allerdings nur einen sehr einfachen Gummizug, der so minimal gestaltet wurde, um Gewicht zu sparen und durchaus seinen Zweck erfüllt.

Bei meinem Test hat sich die Montane Minimus Pants bestens geschlagen, wobei man sagen muss, daß die Hose wirklich sehr warm ist und daher wirklich nur für schweres Wetter zu empfehlen ist. Bei einem leichten Sommerregen und warmen Temperaturen, würde ich die Hose daher wahrscheinlich im Rucksack lassen und sie erst einsetzen, wenn der Regen stark wird. Gerade für ungünstige Wetterlagen am Berg mit heftigem Regen oder Schnee im Frühling oder Herbst, ist die Hose ideal und in Kombination mit einem leichten Baselayer sicher auch im Winter extrem praktisch.

Was ich toll finde ist, daß es die Montane Minimus Pants jeweils in einer Regular-Version und in einer Short-Leg Version gibt. So finden auch besonders schlanke und kleine Läufer die passende Hose. Aber aufgepasst, denn auch die Regulär-Version in L, ist bei meinen 1,86cm Körpergröße nicht gerade üppig lang und reicht nur bis kurz über den Knöchel.
Für mich ist es trotzdem die optimale Notfallhose für den Bergeinsatz!

Fazit zum Test und meinen Erfahrungen mit der Regenjacke und Regenhose von Montane
Mit weniger als 350 Gramm und einem superkleinen Packmaß bietet diese Kombination aus Montane Minimus Pants und Stretch Ultra Jacket wahrscheinlich eine der besten Optionen für ein Schlechtwetter-Set für das Trailrunning. Denn bei gutem Wetter nehmen Jacke und Hose sehr wenig Platz weg und können somit auch in einem sehr kleinen Rucksack oder sogar in einem Trailrunning-Gürtel verstaut werden.
Trotz des geringen Gewichtes und der leichten Bauweise, schützen sowohl die Regenjacke als auch die Regenhose exzellent vor Regen und Schnee, bauen aber aufgrund der Winddichtigkeit auch schnell ein warmes Mikroklima auf, daß sich aber gerade bei der Minimus Jacket durch die variablen Trageoptionen leicht ausregulieren lässt. Besonders die Jacke ist so komfortabel, daß ich sie jeden Tag tragen könnte.

Profitipp für die Regen-Rennausrüstung bei Trail-Wettkämpfen
Wenn Ihr das absolute Optimum beim Packmaß für Eure Regenjacke und Regenhose erreichen wollt, dann lasst Euch die Sachen vakuumieren. Dazu werden die Sachen flach gefaltet und in einen speziellen Beutel gepackt, dem dann komplett die Luft entzogen wird.
Dadurch bekommt wird es möglich, Jacke und Hose zu einem Paket in Größe einer Schokoladentafel zu verkleinern, daß dann extrem platzsparend verstaubar ist – notfalls sogar in einer Seitentasche der Laufhose.
Wenn Ihr nicht selbst über einen Vakuumierer verfügt, dann fragt mal in der Nachbarschaft oder vielleicht kennt Ihr ja einen Lebensmittelhändler mit Herz für Trailläufer, der Euch die Sachen einfoliert.

Montane Minimus Jacket & Pants kaufen
Die Montane Minimus Jacket Regenjacke und die Minimus Pants Regenhose kann man direkt im bei Montane online kaufen. Für 114,95€ gibt es die Hose und die Minimus Ultra Jacket ist für 199,95€ zu bekommen. Bei einigen Händlern gibt es aber auch einige Sonderpreise zu finden. Die besten Deals findet Ihr direkt über den Preisvergleich oben im Beitrag. Happy Shopping und allseits flinke Beine!

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