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Outdoor Ausrüstung: Empfehlungen zum fitmachen für die neue Saison

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Das Frühjahr steht in den Startlöchern. Jetzt ist es an der Zeit, die Ausrüstung für die bevorzugten Outdoorabenteuer aus dem Winterschlaf zu wecken und von ihrer Staubschicht zu befreien. Anstatt sofort die nächsten Touren und sportlichen Ausflüge zu planen, benötigt die Ausrüstung zunächst eine gründliche Begutachtung. In diesem Blog zeigen wir, dass bereits drei einfache Schritte ausreichen, um sicherzustellen, dass die Qualität für die neue Saison kein Hindernis darstellt.

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So kannst Du Deine Outdoor Ausrüstung für die neue Saison vorbereiten

Die Sichtprüfung

Der erste Schritt erfordert es, ausreichend Zeit einzuplanen. Die Sichtprüfung ist einer der Punkte, bei denen es sich auszahlt, jedes Detail zu überprüfen. Dazu gehören insbesondere die Nähte von Bekleidung, Schuhen oder anderen Textilien, die zur Outdoor-Ausrüstung gehören. Eine konstante Beanspruchung während der letzten Saison ebenso wie allgemeine Abnutzungserscheinungen zeichnen sich häufig zuerst an den Nähten ab.

Gleiches gilt für Beschichtungen, die dazu dienen, vor Regen oder anderen Wettereinflüssen zu schützen. Bereits feine Mikrorisse und Beschädigungen führen bei Wanderungen, Läufen und anderen sportlichen Betätigungen zu signifikanten negativen Auswirkungen. Ein Vorteil einer sorgfältigen Sichtprüfung liegt zudem darin, schon vor dem Start der Saison einen ersten Überblick über die zu erwartenden Kosten für Reparaturen oder Neukäufer zu erhalten.

Drei hilfreiche Tipps für die Sichtprüfung

Auf optimale Lichtverhältnisse achten

Überwintert die Outdoor-Ausrüstung in einem Kellerabteil oder auf dem Dachboden, sind diese Orte für die visuelle Überprüfung nicht geeignet. Je weniger Lichtquellen in diesen Räumen zur Verfügung stehen, umso höher liegt die Wahrscheinlichkeit, Abnutzungsspuren zu übersehen. Idealerweise sollte die Sichtprüfung daher entweder an einem Ort mit ausreichend Tageslicht oder genügend Lampen stattfinden.

Insektenbefall nicht ignorieren

Klettergurte, Wanderschuhe oder Zelte sind im Keller ein beliebtes Ziel für Mäuse, Motten oder andere Insekten, die ein Versteck zum Überwintern suchen. Angesichts dessen ist es wichtig, im Rahmen der Sichtprüfung auch die Kartons, Taschen und Hüllen zu untersuchen, um dortige Spuren eines Insektenbefalls nicht zu übersehen.

Die Smartphonekamera zu Hilfe nehmen

Eine Lupe ist längst kein fester Bestandteil in Haushalten mehr. Die Kameras von Smartphones eignen sich als Ersatz für die Vergrößerungsgläser. Über den Zoom zeigt sich relativ schnell, ob einzelne Ausrüstungsgegenstände tiefgehende oder nur oberflächliche Beschädigungen aufweisen. Die Bilder sind zudem eine gute Hilfe, um vom Verkaufspersonal in Outdoor-Geschäften Ratschläge zur Auswahl der richtigen Reparatur-Kits zu erhalten.

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Der Funktionstest der Outdoor Ausrüstung

Elektronische Ausrüstung

Um die Outdoor-Ausrüstung fit für das Frühjahr zu machen, darf der Funktionstest der einzelnen Gegenstände nicht fehlen. Das beginnt zunächst bei allen elektronischen Ausrüstungsgegenständen, die ihre Energie von Akkus oder Batterien erhalten. In unbeheizten Räumen besteht eventuell die Gefahr, dass die Energiequellen einen vergleichbaren Schaden nehmen wie bei zu hoher Hitzeeinwirkung. Sind Batterien beschädigt und ausgelaufen oder hat sich der Akku sichtbar verformt, ist ein Austausch oder sogar die Entsorgung des gesamten Gegenstands der bestmögliche Weg, um die Sicherheit bei Outdoor-Aktivitäten zu erhöhen.

Bei Smartphones und Tablets sollte man zudem alle Software-Updates ausführen, solange man noch im WLAN Zuhause ist. Ist das Kartenmaterial der Routenplaner und Wanderapps aktuell, sind alle Entertainment-Apps wie Netflix und Co. aktualisiert?

Insbesondere wenn man bei seinen Outdoor-Ausflügen die Reisekasse ein wenig aufbessern und mit den neuesten Quoten und Ergebnissen aktuell bleiben will, muss darauf achten alle Apps für Sportwetten herunterzuladen, die man braucht. Auch eine Prüfung, ob die Logins und Passwörter noch funktionieren ist ratsam, bevor man sich in die Natur mit geringer Internetgeschwindigkeit begiebt.

Luftgefüllte Ausrüstung

Für die Überprüfung dieser Ausrüstungsgegenstände spart es viel Zeit, wenn sich die Luftpumpe in direkter Nähe befindet. Von Isomatten bis zu Reifen ist es deutlich besser, vor dem Start der Saison festzustellen, dass Risse oder Löcher die Luft entweichen lassen. Haben diese Beschädigungen die Sichtprüfung überstanden, ist dieser zweite Test ein sicherer Weg, um sich den Ärger über die defekte Ausrüstung während des nächsten Ausflugs zu ersparen.

Outdoorkleidung und Schuhe

Der Name „Funktionskleidung“ lässt bereits erahnen, dass auch die Outdoor-Kleidung und Schuhe in diesem Test an die Reihe kommen. Durch das Anziehen lässt sich weit mehr als nur die Passform überprüfen. Der Funktionstest gibt ebenfalls Gelegenheit, die Funktionalität von:

– Schnürsenkeln
– Knöpfen und
– Reißverschlüssen

zu überprüfen. Diese vermeintlich kleinen Details sind insbesondere bei Schuhen mitentscheidend für die Sicherheit bei Wanderungen, Klettertouren und vielen anderen sportlichen Outdoor-Ausflügen.

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Die Reinigung der Outdoor Ausrüstung

Der letzte Schritt führt zur gründlichen Reinigung der Ausrüstung. Für Menschen, welche die Natur als ihr zweites Zuhause betrachten und vom Frühling bis zum Herbst zahlreiche Outdoor-Aktivitäten planen, lohnt es sich, in Reinigungsutensilien und Reinigungsmittel zu investieren. Diese Produkte entfernen Verschmutzungen effektiv und sind zeitgleich schonend zu den Materialien der Ausrüstungsgegenstände. Zahlreiche Reiniger mit aggressiven Inhaltsstoffen reinigen zwar, aber können mitunter hochwertigen Materialien einen kostspieligen Schaden zufügen.

Reinigungstipps für die Outdoor-Ausrüstung

Das passende Waschmittel kaufen

Funktionskleidung für den Außenbereich kann durch die längere Lagerung sowohl strenge Gerüche als auch Verfärbungen entwickeln. Grund dafür sind neben Feuchtigkeit im Keller oder auf dem Dachboden ebenfalls zurückgebliebene Schweißreste in der Kleidung. Vor dem nächsten Ausflug empfiehlt es sich, die Kleidung nochmals mit einem Waschmittel für Funktionskleidung zu waschen. Diese Waschmittel erreichen alle Zwischenräume der Fasern und entfernen die dortigen Bakterien.

Auf den Trockner verzichten

Die Textilien, die für die Herstellung von Funktionskleidung verwendet werden, neigen weniger schnell zu Abnutzungserscheinungen, wenn die Trocknung nicht im Wäschetrockner erfolgt. Das langsamere Trocknen auf dem Wäscheständer schont die Fasern und verlängert die Lebensdauer der Bekleidung. Die gleiche Faustregel gilt ebenfalls für das Trocknen von Schuhen. Das Trocknen auf der Heizung oder im direkten Sonnenlicht begünstigt die schnellere Abnutzung der Kunststoffsohlen.

Keinen Weichspüler verwenden

Insbesondere wasserfeste Textilien können in ihrer Funktion beeinträchtigt und wasserdurchlässig werden, wenn man sie mit Weichspüler wäscht. Daher unbedingt auf Weichspüler verzichten beim Waschen von Outdoorbekleidung.

Genügend Zeit zum Imprägnieren einplanen

Die letzten Wochen vor dem Start der Outdoor-Saison sind der ideale Zeitpunkt, um die Imprägnierung der Ausrüstung zu erneuern. Von Kleidung über Schuhe bis zu Zelten kann diese Aufgabe durchaus mehrere Stunden in Anspruch nehmen, bis das Spray die gesamte Fläche abgedeckt hat und getrocknet ist. Einige Produkte benötigen zudem nach dem Einsprühen eine Aktivierung per Wärme. Größtenteils reicht ein Föhn oder ein Bügeleisen aus, um diese Aufgabe zu übernehmen und die Textilien besser vor Regen und Wind zu schützen.

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