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Ernährung

Kokosöl als neue Wunderwaffe?

Fotos: Alnatura

In letzter Zeit stolpert man in den Medien immer wieder über Kokosöl, das dort als wahre Wunderwaffe für die Schönheit und die Gesundheit angepriesen wird. Spätestens als Supermodel Miranda Kerr verriet, dass sie täglich vier Löffel auf grünen Tee, leichte Mahlzeiten und Salate verteile, folgen viele Frauen diesem Trend. Gerade in der Paleo-Ernährung spielt Kokos eine große Rolle. Kokosmilch dient als Ersatz für Kuhmilch, Kokosmehl als Alternative zu Weizen und Kokosöl wird nicht nur zum Kochen, sondern auch für den beliebten Bulletproof Coffee verwendet.

Doch was ist in den Augen der Wissenschaft dran an dem angeblichen Wundermittel Kokosöl. Erste Studien konnten zeigen, dass natürliches Kokosöl offenbar einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System hat und das Immunsystem stärken kann. Zudem soll es bei erhöhten Cholesterinwerten helfen und zu einer Normalisierung der Körperfettwerte führen. Haare und Haut werden nebenbei ebenfalls schöner.

Sicher ist jedoch, dass es sich hierbei nur um erste Ergebnisse handelt, die noch näher erforscht werden müssen. Außerdem weisen Ernährungsexperten darauf hin, dass in Kokosöl bzw. Kokosfett ein Anteil von gesättigten Fettsäuren in Höhe von 90 Prozent enthalten ist! Dies könnte auf der anderen Seite zu Fettstoffwechselstörungen bis hin zu Brustkrebs führen. Kokosöl sollte also nur in Maßen genossen werden.

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