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Yoga Zubehör – Mit diesen 8 Dingen machst Du Deine Yoga Grundausstattung komplett

Für die ersten Yoga-Übungen braucht man nicht mehr als eine Yoga Matte und bequeme Kleidung. Wenn Du aber dabei herausfindet, dass Dir Yoga Spaß macht, solltest Du mit der Zeit aber doch in Ausstattung investieren, damit damit die Freude auch erhalten bleibt und Du noch vielfältigere Yogaübungen praktizieren kannst.
Denn eine schöne Ausstattung an Yoga-Zubehör trägt schließlich auch dazu bei, dass man gerne am Ball bleibt und weitermacht, auch wenn es nach dem herabschauenden Hund, Sonnengruß und Navasana einmal schwieriger wird. Zudem kommt es bei der Yoga-Grundausstattung darauf an, ob man lieber ruhiges Yoga macht oder kraftvolle Vinyasa-Flows praktiziert.

Was ist die beste Yoga-Kleidung?

Für die ersten Yoga-Versuche reichen einfach bequeme Klamotten, wie eine Jogginghose oder Leggings und ein T-Shirt – am besten natürlich Sportklamotten, die atmungsaktiv sind. Wichtig sind dabei außerdem die Bewegungsfreiheit und ein guter Halt. Eine Leggings mit hohem Bund macht zum Beispel vieles einfacher, da sie nicht rutscht. Langfristig empfehlen sich für Frauen folgende Klamotten:

  • Sport-BH oder Sport-Bustier
  • Eng sitzendes Top ohne Ärmel
  • Yoga-Leggings mit hohem Bund

Der Sport-BH sollte ohne Bügel sein und guten Halt bieten. Bei Aufwärmübungen ist das noch nicht so wichtig. Spätestens bei den fortgeschrittenen Umkehrhaltungen oder kraftvollen Übungen ist jede Frau für den Halt dankbar. Ein Top ohne Ärmel verhindert, dass Schweißflecken sichtbar werden. Wer nur alleine für sich Zuhause Yoga übt, stört sich daran vielleicht noch nicht. Wer aber in der Gruppe Yoga praktiziert, will eher nicht, dass die anderen Schweißflecken sehen. Die entstehen aber schnell.
Eine Leggings mit einem gut sitzendem Bund ist wichtig, da manche Asanas einen guten Halt der Hose erfordern und die Hose nicht rutschen soll. Es darf für wärmere Tage auch eine Shorts sein, diese muss allerdings eng anliegen. Bei den meisten Yogamarken wie Fabletics, Lululemon oder Alo Yoga bieten aber inzwischen auch kurze Leggings an. Schlabberklamotten sind beim Yoga eher störend.

Für Männer empfehlen sich folgende Kleidungsstücke für das Yoga Outfit:

  • Ärmelloses, eng anliegendes Top
  • Yoga-Tights mit gut sitzendem Bund

Männer brauchen sich um den Sport-BH natürlich keine Gedanken zu machen. Dafür sollte aber das Shirt oder Tank Top so gut sitzen, daß es bei Kopfüber-Übungen nicht so leicht verrutscht. Bei der Yoga-Hose ist es allerdings erlaubt, sie etwas weiter geschnitten zu wählen. Wichtig ist der Gummibund an der Hüfte, auch an den Beinen sollte sie eng anliegen, damit sie nicht rutscht. Auch Shorts sind kein Problem. Allerdings sollte man hier am besten ein 2-in-1 Modell wählen, also eine Shorts mit innenliegender Tight, damit auch wenn die Shorts verrutscht, die Männlichkeit an ihrem Platz bleibt und es auch keine ungewollten Einblicke in die Hose gibt.

Welcher Stoff und welches Material ist optimal für Yoga-Kleidung?
Yoga-Kleidung muss atmungsaktiv sein, unabhängig vom Geschlecht. Beim Aufwärmen wird man davon noch nicht viel merken, doch viele Übungen haben es in sich. Gerade die schweißtreibenden Asanas sind angenehmer, wenn danach nicht auch die Kleidung nass ist. Außerdem sollte der Stoff dehnbar sein, um die Dehn- und Streckübungen möglich zu machen. Daher sind vor allem moderne Performance-Materialien mit hohem Stretch-Anteil zu empfehlen.

Die richtige Yoga-Matte

Eine Yogamatte ist unerlässlich für jeden, der längerfristig Yoga praktizieren will. Für die ersten Anläufe genügt eine handelsübliche Isomatte. Mit der Zeit sollte aber eine hochwertige Yogamatte angeschafft werden, da gerade eine schlechte Yogamatte einem den Spaß am Yoga komplett verderben kann, wenn sie rutscht oder sich wieder einrollt. Bei der Auswahl der richtigen Yoga-Matte kommt es auf folgende Faktoren an:

  • Gewicht der Matte
  • Dicke des Schaumstoffs
  • Rutschfestigkeit am Boden
  • Größe der Matte

Wichtig bei der Matte ist vor allem, dass sie gut polstert. Hände, Knie, Ellenbogen und andere Gelenke werden direkten Bodenkontakt haben und wenn die Polsterung nicht stimmt, kann das schnell schmerzhaft werden. Eine normale Isomatte ist eher für kurze Dehnübungen gedacht und polstert manchmal nicht ausreichend für Yoga. Außerdem muss die Yogamatte manchmal auch mit zum Kurs und sollte dafür so leicht wie möglich sein. Andererseits bedeutet ein geringes Gewicht meist auch eine schlechtere Polsterung und das die Matte eher dazu neigt, sich wieder von selbst einzurollen. Hier muss man also abwägen, ob man lieber eine schwerere Yogamatte nimmt, mit der man besser trainieren kann oder ob einem das Gewicht beim Transport am wichtigsten ist. Tragegriffe oder eine spezielle Tasche für die Yogamatte und ein Material, das sich gut zusammenrollen lässt, sind dann von Vorteil. Wichtig ist zudem, dass die Matte nicht rutscht. Normale Isomatten tun das. Bei stehenden Figuren oder Gleichgewichtsübungen muss man sich aber darauf verlassen können, dass die Matte liegen bleibt, wo sie hingehört.
Besonders für die Männer macht es Sinn, sich auch die Größe der Matte genauer anzusehen. Denn bei den Standardmaßen der Yogamatten erreicht man als größerer Mann schnell mal die Grenzen der Matte oder reicht sogar darüber hinaus. Daher kann ein spezielles XL-Format nützlich sein, hat aber dann auch wieder ein höheres Gewicht beim Transport.
Ich persönlich trainiere mit der Shanti Mat Pro XL von SHANTI NATION und nehme das höhere Gewicht zugunsten der Größe und Qualität in Kauf.

Yogakissen und Meditationskissen

Beim Yoga geht es nicht nur um die körperlichen Übungen, sondern auch um ihre Auswirkungen auf Geist und Seele. In Asien wird darauf viel mehr Wert gelegt wie hier, obwohl es inzwischen auch Yogakurse mit meditativer Komponente gibt. Beim Yoga folgt zunächst der körperliche Teil auf der Yogamatte und dann in der Schlussentspannung die Meditation. Diese kann entweder liegend im Shavasana oder aber auch sitzend in der Lotushaltung praktiziert werden.
Für die Lotushaltung wird gerne auf ein Meditationskissen zurückgegriffen. Dieses hat die Form eines runden Sitzpoufs, allerdings mit gerader Sitzfläche, damit die Lotushaltung gut aufrecht erhalten werden kann.
Das Meditationskissen sollte man aussuchen wie einen Einrichtungsgegenstand, denn für den Weg zum Yogakurs ist es zu groß und wird zu Hause bestimmt auch gerne als bequeme Sitzgelegenheit genutzt. Es gibt welche mit asiatischen Designs, aber auch Meditationskissen im westlichen Look, denen man nicht ansieht, wofür sie gedacht sind. Für das Ideale Kissen fürs Yoga und zur Meditation sollte man beim Kauf auf eine abziehbare Hülle achten, damit diese auch gewaschen werden kann.

Der Yogablock

Der Yogablock ist auch als Yogaklotz bekannt und ähnelt in seiner Form einem Bauklotz oder Ziegelstein. Es gibt Yogablöcke aus Kork, Schaumstoff oder Holz.
Verwendet wird er für Übungen wie Trikonasana, bei der man sich mit der Hand auf dem Schienbein abstützt – oder eben auf dem Klotz. Durch diesen wird genau die richtige Haltung ermöglicht, da der Klotz entsprechend abgemessen ist. Außerdem kann er als Stütze für den Kopf bei liegenden Übungen verwendet werden. Viele Yogis legen sich den Yogaklotz bei der Schlussentspannung am Ende einer Yogaeinheit als Stütze auf die Yogamatte.

Der Yogagurt als Dehnungshilfe

Ein Yogagurt wird ähnlich wie ein Dehnungsband verwendet, um Dehnübungen beim Yoga zu unterstützen. Dadurch werden sie in der Intensität gesteigert. Für Anfänger reichen die Dehnübungen meistens aus – sie brauchen noch keine Intensivierung. Mit der Zeit aber kann es sinnvoll sein, den Yogagurt als Hilfsmittel einzusetzen, um mehr aus der Dehnung herauszuholen. Er sorgt in manchen Stellungen außerdem für mehr Stabilität und Gleichgewicht und verhindert somit, dass die falschen Muskelgruppen belastet werden oder bei anstrengenden Übungen eine Schonhaltung eingenommen wird. Zudem kann der Yogagurt auf dem Weg zum Kurs auch als Tragegurt für die Yogamatte verwendet werden.

Der Yoga-Ball, Pilates-Ball und Yoga Wheel

Insbesondere für Asanas, die den Core stärken sollen, können Bälle hilfreich sein. Es gibt sie auch beim Pilates, diese können verwendet werden. Sie wiegen zwischen 500-1.000g und sind so groß, dass sie angenehm zwischen die Hände genommen werden können, haben also etwa die Größe eines Medizinballs. Für Anfänger sind Bälle allerdings noch nicht notwendig und auch für Fortgeschrittene nur bei bestimmten Übungen. Im Haushalt finden sich viele Gegenstände, mit denen sich der Ball zunächst ersetzen lässt.
Viele Fortgeschrittene setzen für die Dehnungsübungen der Wirbelsäule auch ein Yoga-Wheel ein, daß ein bisschen wie eine kleine Autofelge aussieht und aus Holz und Kork, aber auch aus anderen Materialien gefertigt wird.

Shavasana Decke

Die Schlussentspannung beim Yoga soll dazu führen, dass die körperlichen Übungen sich auch auf den Geist auswirken können. Erfahrene Yogis verbringen bis zu 30 Minuten oder mehr Zeit im Shavasana, die auch als Leichenhaltung bekannt ist. Für Anfänger sind drei bis fünf Minuten ein gutes Ziel.
Während dieser Zeit kühlt der Körper wieder ab – und dann kann es schon einmal kalt werden. Im Shavasana soll sich der Yogi aber nicht davon ablenken lassen, sondern sich auf die eigenen Gedanken konzentrieren können. Eine leichte Woll- oder Fleecedecke ist gerade bei längerer Schlussentspannung hilfreich, um nicht zu frieren.

Handtuch für die Yoga-Stunde

Yoga trägt zur Entspannung bei und ist eine meditative Tätigkeit, aber auch körperlich nicht zu unterschätzen. Es gibt ruhige Übungen, aber auch Formen wie Vinyasa, die sich gut zum Muskelaufbau eignen. Das wird schweißtreibend. Deswegen sollte ein Handtuch zur Yogastunde mitgenommen werden – genau wie fürs Fitnesstudio. Es reicht ein einfaches Handtuch aus dem Badezimmerschrank. Es gibt jedoch auch spezielle Handtücher für Sportler, die besonders viel Feuchtigkeit aufnehmen. Die empfehlen sich beispielsweise für Hot Yoga.

Trinkflasche

Zu Hause kann man sich ein Glas Wasser neben die Yogamatte stellen, wenn es notwendig werden sollte. Für den Kurs sollte man lieber eine Trinkflasche mitnehmen. Wichtig ist, dass das Material der Flasche keine Schadstoffe enthält, die womöglich ans Wasser übergeben werden könnten. Es lohnt sich also, für die Trinkflasche etwas mehr Geld auszugeben. Ideal ist eine Edelstahlflasche, am besten mit Isolierfunktion. In letzter Zeit setzen sich aber Trinkflaschen aus Kupfer durch, die ayurvedisches Wasser erzeugen.
Eine Trinkflasche kann neben dem Wasser für den Yogakurs auch verwendet werden, um heiße Getränke mitzunehmen, wie einen Yoga-Tee.

Ich hoffe Dir hat dieser kleine Überblick ein wenig geholfen, Dich besser für deine Yoga-Praxis auszurüsten. Wenn Du noch Tipps für weiteres, hilfreiches Yoga-Zubehör hast, dann erzähle mir gern in den Kommentaren davon. Namaste!

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