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Adidas Ultra Boost 23 im Test. Erfahrungen mit dem neuesten Modell zum Boost-Jubiläum aus 2023

Die Gerüchteküche brodelt und nun heizt adidas mit mysteriösen Posts bei Instagram selbst den Hype schon ein wenig an. Aber es gibt nicht viele Möglichkeiten, wie man die aktuellen Posts deuten kann – außer das am 23. Februar 2023 endlich der neue Adidas Ultra Boost 23 released wird.

Und es würde ja passen. Zum einen ist seit dem Release von 2021 nicht viel beim Adidas Ultraboost passiert, was für den absolut beliebtesten Laufschuh von adidas schon ungewöhnlich ist. Aber dahinter steckt sicher die Strategie, den Launch des Ultra Boost 2023 mit dem 10. Jubiläum des Launch der Boost-Technologie zu verknüpfen.

Der erste Ultraboost kam zwar erst 2015 auf den Markt, ist aber wohl bis heute das Modell, daß sich die Vorteile von Boost am meisten zu Eigen gemacht hat und deswegen so beliebt ist.



UPDATE: Die Spekulationen waren also richtig und es handelt sich um das ganz neue Modell des Adidas Ultraboost, daß bei einigen Händlern auch den Namen Ultraboost Light trägt. Warum das so ist, erkläre ich dann gleich in meinem Beitrag. Ich denke aber ohnehin, daß die meisten trotzdem eher beim Namen Ultraboost 23 bleiben werden.

Adidas Ultra Boost 23 Light im Test

Wie Adidas ja schon durch den neuen Namen für den Ultraboost 23 prominent herausstellt, ist die wichtigste Neuerung bei der neusten Version des Laufschuhs das neue, deutlich leichtere Boost-Material. Beim neuen Light BOOST werden die einzelnen Pellets des eTPU-Dämpfungsschaums mit mehr Luft angereichert und somit in eine größere Form gebracht. Letztlich benötigt man damit deutlich weniger Material und erreicht 30% Einsparung beim Gewicht. Damit rutscht der Ultraboost 23 beim Gesamtgewicht nun auch unter die Marke von 300 Gramm und fühlt sich durch die 40 Gramm weniger Gewicht auch beim Laufen deutlich leichter an.

Was aber wirklich bemerkenswert ist, ist daß der neue Ultraboost trotz dieser Einsparung beim Boost-Schaum, trotzdem bessere Dämpfungseigenschaften und eine höhere Energierückführung hat, als die Vorgängermodelle. Und das ist natürlich die Kombination, die für uns Läufer am genialsten ist, da wir einen leichteren Schuh bekommen, der trotzdem besser performt. Adidas gibt für den Ultraboost Light übrigens einen 3% verbesserten Energy Return an.

Neben der Schaum-Innovation fällt auch die Sohlenform unter der Ferse auf. Die Mittelkerbe, die es auch in anderen Ultraboost-Generationen schon gab, ist nun komplett bis unter die Ferse durchgezogen, sodass man nun quasi wie zwei Sockel unter dem Hacken hat. Beim Laufen spürt man davon aber nichts.

Aber auch das Design hat sich ein wenig geändert. Der gesamte Bereich um den Knöchel ist noch elastischer geworden, weshalb man so bequem in den neuen Schuh hineinschlüpfen kann, wie noch nie zu vor. Das dürfte vor allem die freuen, die den Ultraboost als Sneaker im Alltag tragen und die Schnürsenkel selten benutzen. Als Läufer bekommt man aber nicht nur den Einstiegskomfort geboten, sondern profitiert von einer neuen Polsterung unterhalb des Knöchels und einer weiter optimierten Fersenkappe. Insgesamt ist der Ultraboost noch bequemer in der Passform geworden, schon die Achillessehne und bietet durch das neue Knöchelpolster trotzdem einen guten Halt.

Auch in meinen Testläufen hat der Ultraboost 23 wieder seinem Namen alle Ehre gemacht. Der neue Ultra Boost 23 ist ein absolut unkomplizierter, vielseitiger Laufschuh, den eigentlich Jeder für alles laufen kann. Im Mittelfuß- und Vorderfußbereich hat er bei schnelleren Läufen noch einmal etwas mehr Stabilität und Direktheit bekommen, spielt aber über die Ferse die Vorteile von BOOST Light komplett aus. Man hat eine unglaublich angenehme, leicht federnde Dämpfung mit sehr energetischem Verhalten, ohne daß der Schuh instabil wird. Gerade bei den größeren Sohlenhöhen besteht ja immer etwas die Gefahr der Instabilität. Aber auch sehr schwere Läufer dürften mit dem Ultraboost Light sehr gut zurechtkommen.

Ich würde mit dem Ultraboost keine schnellen Wettkämpfe laufen, aber durch seine Vielseitigkeit kann man vom Longrun, über Tempoläufe und Intervalle auf der Bahn wirklich alles bedenkenlos damit laufen. Und das macht den Ultraboost auch so beliebt. Weil er einfach für die meisten Läufer und die meisten Läufe bestens funktioniert und man nicht lange nachdenken muss, welchen Schuh man den wohl gerade zum Training anziehen soll.

Auch wenn der Ultraboost 23 mit 200€ nicht gerade günstig ist, würde ich auch Anfängern raten, lieber etwas mehr Geld für einen Ultraboost auszugeben, als ein Einsteigermodell zu wählen.

Adidas Ultra Boost 23 Light kaufen

Wie immer gibt es den Adidas Ultra Boost direkt bei Adidas und natürlich auch bei den großen Sporthändlern. Auch bei Amazon lassen sich mal wieder ein paar Schnäppchen machen. Denn mit einem Listenpreis von 200€ ist der Adidas Ultra Boost 23 nicht gerade ein Schnäppchen. Also lohnt sich ein Blick in den Preisvergleich für den neuen Ultraboost Light.

Wann kommt der Ultraboost 23?

Der adidas Ultraboost 23 erscheint am 23. Februar 2023.

Was kostet der Ultraboost 23?

Das aktuelle Laufschuhmodell des adidas Ultraboost von 2023 kostet 200€

Ist der Ultra Boost ein guter Laufschuh?

Mit dem Ultraboost kann man sehr gut joggen. Der Ultraboost ist sehr vielseitig und kann daher für alle Arten des Lauftrainings eingesetzt werden und ist durch die schonende Dämpfung auch für Laufanfänger und schwere Läufer zu empfehlen. Der Ultraboost ist wahrscheinlich der beliebteste Laufschuh in Deutschland.

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