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Ernährungsberaterin werden – Alles was man über die Ernährungsberater Ausbildung wissen muss

Ein gesundes Leben zu führen ist nicht immer einfach und gerade, wenn es um das Thema Ernährung geht sind viele Menschen überfragt. Du hast ein besonderes Interesse am menschlichen Körper? Du interessierst dich dafür, wie der gesamte menschliche Organismus funktioniert? Du möchtest außerdem Menschen helfen, gesünder, fitter und vitaler zu Leben und sie wieder auf die richtige Bahn bringen? Dann ist der Job als Ernährungsberater/in genau der richtige Beruf für dich. Hier erfährst du unter anderem, warum der Beruf als Ernährungsberater/in so enorm wichtig ist, welche Voraussetzungen du mitbringen musst, um in dieser Branche erfolgreich zu sein und welches Gehalt dich in etwa erwarten wird.

Warum ist der Beruf als Ernährungsberater/in so wichtig?

Das Thema Ernährung ist ein sehr großes Problem in unserer Gesellschaft. Ständig werden wir gelenkt von irgendwelchen Diättrends, Abnehmtrends und Schönheitsidealen. Dabei kommt es jedoch darauf an, was für den eigenen Körper wichtig ist. Vielen Menschen ist es gar nicht bewusst, dass der Körper meist von alleine sagt, was er denn gerade braucht und sich somit selbst ins gesunde Gleichgewicht bringt. Genau hier kommt die Ernährungsberatung ins Spiel. Als Ernährungsberater/in berätst und betreust du Menschen, die unter Essstörungen leiden und klärst sie über die richtige und gesunde Ernährungsweise auf. Bei vielen Menschen liegt kein Verständnis zugrunde, was es eigentlich heißt, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Aus diesem Grund ist der Beruf eines/r Ernährungsberaters/in von so großer Wichtigkeit. Durch die richtige Ernährung kann das Risiko an Volkskrankheiten, wie Diabetes und Übergewicht zu erkranken, deutlich verringert werden.

Diese Voraussetzungen benötigst Du für die Ernährungsberater Ausbildung?

Um als Ernährungsberater/in arbeiten zu können, benötigst du eine abgeschlossene Ausbildung zur Ernährungsberatung. Um diese Ausbildung antreten zu können wird ein Realschulabschluss verlangt. Nur einige wenige Arbeitgeber/innen und Ausbildungsbetriebe verlangen eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung oder Erfahrungen im medizinischen Bereich. Um jedoch erfolgreich in dieser Branche zu sein ist es wichtig, dass du auch einige persönliche Voraussetzungen mitbringst. So ist es z. B. sehr bedeutend, dass du ein Interesse am menschlichen Organismus hast um zu verstehen, welche Vorgänge im Körper ablaufen und wie diese mit der richtigen Ernährung zusammenhängen. Dafür ist es wichtig, dass du die Neigung hast, dich im medizinischen und biologischen Bereich weiterzubilden. Weiterhin brauchst du auch ein gewisses Empfinden für Empathie, um sich in die Patienten/innen hineinversetzen zu können. Aus diesem Grund solltest du an psychologischen Vorgängen des Menschen interessiert sein um zu verstehen, wie die Prozesse des Gehirnes und der Ernährung miteinander verknüpft sind. Daher ist es auch wichtig, dass du Einfühlungsvermögen besitzt und Freude an der Arbeit mit Menschen.

Inhalt und Ablauf der Ernährungsberater Ausbildung

Die Ausbildung zum/r Ernährungsberater/in besteht aus mehreren Weiterbildungen. die Lehrgänge variieren in ihrer Dauer, je nach Intensität und Wissensstand. In der Regel kann mit einer Dauer von zwei bis 20 Monaten gerechnet werden. Dabei solltest du beachten, dass je länger du die Weiterbildungen machst, du auch mehr Wissen angeeignet bekommst und du dich so noch tiefer in das ganze Thema hineinarbeiten kannst.

Man unterscheidet zwei Arten von Lehrgängen: den Präsenzlehrgang und das Fernstudium. Hierbei kannst du dir selbst aussuchen, welche Variante du präferierst. Wenn du die Ausbildung abschließen möchtest, erwartet dich am Ende eine Abschlussprüfung. Nachdem du diese Prüfung bestanden hast, wirst du mit einem Zertifikat ausgezeichnet. Der Beruf eines/r Ernährungsberaters/in gestaltet sich sehr abwechslungsreich, dies beginnt bereits mit der Ausbildung.

In den Lehrgängen wirst du alles rund um die Themen Anatomie und Physiologie erfahren, aber es werden dir auch Themen gelehrt wie Lebensmittelkunde, Pathologie und Diätik, Ernährungslehre- und analyse, Nahrungsmittelallergien und ernährungsbedingte Krankheiten. Wie die Inhalte der Ausbildung, wird auch dein Arbeitsalltag nicht langweilig werden. Tagtäglich hast du es mit den verschiedensten Menschentypen zu tun und jeder birgt seine eigenen Herausforderungen.

Aufgabenfeld eines/r Ernährungsberaters/in

Die Hauptaufgaben in diesem Berufsfeld bestehen darin, dass du Menschen berätst und betreust. Das bedeutet, dass du sie über richtige und falsche Ernährungsweisen aufklärst, ihnen Ernährungspläne zusammenstellst und ihnen die Lebensmittel erklärst. Wichtig ist hierbei, dass du auf die unterschiedlichen Menschentypen eingehst und jeden individuell behandelst, da kein Körper gleich ist und gleich reagiert. Doch du berätst nicht nur Menschen, die unter Übergewicht leiden oder eine Essstörung besitzen, sondern berätst du auch die Menschen, die unter Lebensmittelallergien und Lebensmittelunverträglichkeiten leiden.

Arbeitsorte und Einsatzmöglichkeiten des Ernährungsberaters

So unterschiedlich wie die Patienten und Patientinnen sind, so unterschiedlich sind auch die Arbeitsorte, an denen du beschäftigt werden kannst. Am meisten sind Ernährungsberater/innen jedoch in Kureinrichtungen und Rehabilitationseinrichtungen vertreten. Jedoch suchen Menschen auch deinen Rat in Krankenhäusern, Fitnessstudios oder Bildungseinrichtungen. Es gibt also unzählige Möglichkeiten, wo du dein Wissen vermitteln kannst.

Ernährungsberater Gehalt: Das verdient man als Ernährungsberater

Wie viel du später in diesem Beruf verdienen wirst, ist immer davon abhängig, wie lange du schon in dieser Branche tätig bist, welche Erfahrungen du bereits gesammelt hast und welche Zusatzqualifikationen du besitzt. Im durchschnitt können Ernährungsberater/innen mit einem Gehalt von etwa 2.150€ brutto im Monat rechnen. Du solltest jedoch wissen, dass die Höhe deines Gehaltes auch davon abhängig ist, wer dein Arbeitgeber ist und in welchem Bundesland du tätig bist.

Die Berufsaussichten als Ernährunsberater/in

Die Berufsaussichten für Ernährungsberater/innen stehen gut. Es gibt immer Menschen, die, aufgrund von Erkrankungen oder Unwissen, an Essstörungen leiden und somit auf die Hilfe der Ernährungsberatung angewiesen sind. Dennoch ist es vorteilhaft, wenn du diversen Zusatzqualifikationen vorweisen kannst, um dir einen guten Ruf in dieser Branche zu verschaffen und gegen deine Konkurrenz antreten zu können. Nichtsdestotrotz sind die Themen Gesundheit und Ernährung stets und ständig präsent und unterliegen immer wieder neuen Theorien und Erkenntnissen, über die die Menschen aufgeklärt werden müssen.

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