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Mayrhofen Ultraks. Erfahrungen vom Trailrunning-Spektakel im Zillertal

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Es war eine kleine Sensation, als uns der mayrhofener Trailrunning-Champ, Markus Kröll, im letzten Jahr beim Trailbloggercamp verriet, daß er plante die beliebte Trailrunning-Serie für eine Station nach Mayrhofen zu holen. Also wurden die Kalender freigeräumt, damit wir die erste Ausgabe dieses Trailrunning-Spektakels nicht verpassen!

Doch fangen wir mal ganz von vorne an….

Anmeldung zum Mayrhofen Ultraks
Beim Mayrhofen Ultraks stehen drei Distanzen zur Auswahl. Bei <short> handelt es sich mit 14,1km und 990 Höhenmetern um einen Appetithappen für Trailrunning-Einsteiger, <middle> ist mit 30,1 km und 1.970 Höhenmetern schon etwas für die Fortgeschrittenen und <long> bietet mit 54,1km und 3.830 Höhenmetern das volle Programm mit allem, was Mayrhofen aus läuferischer Sicht so zu bieten hat.

Die Preise variieren je nach Anmeldezeitpunkt und liegen auch noch bis Ende April bei etwa 40, 50 und 70€ für die verschiedenen Distanzen. Dadurch, daß es sich beim Mayrhofen Ultraks noch um eine neue Laufveranstaltung handelt, muss man sich noch keine Sorgen machen, daß die Startplätze ausverkauft sind. Mit dem Pay’n Run System kann man auch noch bis zu 60 Minuten vor dem Start per Sofortanmeldung in das Rennen starten.
Aufgrund der Begeisterung der knapp 500 Teilnehmer aus immerhin 20 Ländern, dieser ersten Ausgabe des Mayrhofen Ultraks, ist für das kommende Jahr aber sicher mit einem größeren Teilnehmerfeld zu rechnen.

Anreise und Unterkunft beim Mayrhofen Ultraks
Da man in Mayrhofen ja in einer der touristischen Top-Destinationen im Zillertal ist, muss man sich keine Sorgen um die Logistik machen. Sowohl per Auto als auch mit der Bahn kommt man schnell auch von Berlin aus nach Mayrhofen. Ich habe in diesem Jahr die Kombination mit dem Four Seasons Taxi Shuttlebus ab dem Münchner Flughafen gewählt, die sich als sehr komfortabel und zudem bezahlbar erwiesen hat.
Für die Unterkünfte gibt es in Mayrhofen mehr als genug Auswahl und es gibt auch Sonderkonditionen für die Teilnehmer des Mayrhofen Ultraks und deren Begleitpersonen in einigen der Hotels und Pensionen. Welche Hotels das jeweils sind, kann man direkt auf der Seite des Mayrhofen Ultraks nachlesen.

Startunterlagen, Expo und Läuferbriefing beim Mayrhofen Ultraks
Zentraler Anlaufpunkt für den Mayrhofen Ultraks ist das Europahaus, wo man seine Startunterlagen abholen kann und im Gebäude und auf dem Parkplatz dahinter dann auch eine kleine Expo mit Ständen von Salomon, Suunto, Glorify, Hervis und anderen Sportmarken – und Händlern findet. Insgesamt ist die Expo aber überschaubar und die Abholung der Startunterlagen ist schnell erledigt.

Am Samstag Abend findet dann im Europahaus das Läuferbriefing statt, daß man nach Möglichkeit nicht verpassen sollte. Denn die Rennleitung und Streckenchef Alexander Ganster führen noch einmal durch das Reglement – aber viel wichtiger – durch die Routen. Denn hier und da gibt es ein paar knifflige Streckenabschnitte, auf denen man besonders achtsam sein muss.

Angenehm finde ich, daß es beim Mayrhofen Ultraks zwar Empfehlungen für mitzuführendes Equipment gibt, aber keine Prüfung oder Disqualifikation erfolgt, wenn dieses nicht mitgeführt wird. Wer also gern mit besonders leichtem Gepäck läuft, kommt beim Mayrhofen Ultraks auf seine Kosten.

Gut gefällt mir auch, daß zusammen mit den Startunterlagen ein Softcup ausgegeben wird, mit dem man dann seine Getränke an den Verpflegungspunkten bzw. Labstationen, wie man hier sagt, bekommt und somit unnötigen Bechermüll vermeidet.

Strecken beim Mayrhofen Ultraks
Die Strecke <short> verläuft aus der Stadt heraus zum Mariensteig, hinauf das Astegertal, dann zum Gasthaus Zimmereben und wieder zurück nach Mayrhofen. Die <middle> geht hinauf zum Penkenjoch, dann über den Finkenberger Penken mit der Granatalm hinab zum Katzenmoos, bevor es anschließend über den Mariensteig zurück nach Mayrhofen geht.
Die Langstrecke ist ein absolutes Highlight. Über die Penkenplateaus führt die Strecke zum schönsten Aussichtsberg des Zillertals, dem Rastkogel. Von dort geht es weiter zur Rastkogelhütte, zum Kreuzjoch und von dort zum Melchboden. Über den Hochschwendberg mit dem Gasthof Roswitha geht es zum Gasthaus Gschößwand, dann hinab nach Mayrhofen.

Start zum Mayrhofen Ultraks
Gestartet wird für alle Distanzen direkt hinter dem Europahaus im Herzen Mayrhofens. Die Mitteldistanz und die Langdistanz starten bereits um 8:15 Uhr, während die Läufer der Kurzdistanz erst um 10:15 Uhr auf die Strecke gehen. Zielschluss für alle Läufer ist 19:00 Uhr und auch auf der Strecke gibt es Cut-Off-Zeiten an den verschiedenen Labstationen, zu denen man diese passiert haben muss, um nicht aus dem Rennen genommen zu werden.
Aber keine Sorge, selbst mit meinem recht gemächlichen Tempo auf der Langdistanz hatte ich im Ziel immer noch mehr als eine Stunde Puffer bis zum Zielschluss.

Meine Erfahrungen vom Mayrhofen Ultraks
Nach meinem kleinen Hineinschnuppern in den Transalpine Run im letzten Jahr, sollte der Mayrhofen Ultraks ein weiteres Highlight bei meiner neuen Laufleidenschaft für die Trails werden. Ich fühlte mich durch den Rennsteig Supermarathon , den ich ein paar Wochen zuvor gelaufen war, grundsätzlich gut vorbereitet, merkte aber schon beim Trailrunningcamp, daß besonders die steilen Aufstiege noch einmal einer besonderen Vorbereitung bedürfen.
Denn wir Flachlandasphaltläufer sind sowas wie die Pinguine. Wir sind zwar Vögel und haben auch Flügel, aber so richtig fliegen können wir trotzdem nicht.
Also hiess es noch einmal Kniebeuge, Ausfallschritte und Treppenläufe bis zum Abwinken, um dem Trailinferno beim Mayrhofen irgendwie beizukommen.

Da auch die Höhe zusätzlich belastet, reisten wir sicherheitshalber schon am Donnerstag Abend an, um noch eine weitere Nacht vor dem Wettkampf etwas weiter über dem Meeresspiegel verbringen zu können. Mayrhofen selbst liegt zwar nur 630 Meter über dem Meer, aber das sind immer noch locker 600 Meter Meer als mein Bett Zuhause. Sven, mit dem ich ja beim Trailbloggercamp im letzten Jahr unterwegs war, hatte das RUNPACK Berlin zusammengetrommelt, und so bildeten wir eine Crew von fast 20 Flachlandspezis, die sich gemeinsam auf die Berge machen wollten.

Am Freitag ließen wir es dann gemütlich angehen und ich warf meine Pläne für einen kleinen Testlauf über Board und legte meine Füße hoch, während die anderen mit der Gondel schon mal das Bergpanorama erkundeten, bevor wir am Nachmittag unsere Startunterlagen abholten und nach einer Stärkung bei Pizza und Paste dann auch das Läuferbriefing mitnahmen.

Eigentlich wollte ich ja auch noch am Freitag Abend meine Laufsachen zurechtlegen, doch wegen der Wetterkapriolen der letzten Tage, verschob ich das auf Samstag morgen vor dem Start. Denn auch am Freitag gab es von Starkregen mit Blitzen bis zu strahlendem Sonnenschein bei Sommerwärme ein breites Wetterspektrum, was eine Planung schwierig machte.

Also begann mein Samstag mit einem Schritt auf den Balkon mit dem Blick in die Berge und anschließend auf die Wetterapp. Sechzehn grad, halbwegs trocken, also fiel die Wahl auf ein Singlet und die kurze Hose. Für den Regen, der für den Nachmittag angekündigt war, packte ich auch wieder meine Montane Regenjacke und Regenhose ein. Softflasks auffüllen, Trailstöcke in die Hand und ab zum Start!

Wie so oft in letzter Zeit, bekam ich auch vor diesem Rennen keinen bissen herunter – angesichts des bevorstehenden Uphills wohl auch besser so. Denn alles was schwerer und träger macht, ist da fehl am Platze. Untergebracht war ich in einem großzügigen Apartment im Edenlehen, vom dem ich in wenigen Minuten zum Start spazieren konnte.

Dort war schon die Hölle los und so ging es ohne viel Verzögerung hinein in den Startblock und ab über die lange Distanz des Mayrhofen Ultraks!
Los ging es über den Asphalt über die Hauptstraße von Mayrhofen, durch einen Tunnel hindurch und ab zum Beginn meines absoluten Horrorstreckenabschnittes. Zwanzig elendige Kilometer bergauf. Schon im Ort war mein Puls ungewöhnlich in die Höhe geschossen und die Erfahrung vom Rennsteigsupermarathon hatte mich gelehrt, auf diese Signale lieber rechtzeitig zu achten und das Tempo zu drosseln.

Also reihte ich mich ein in die Karawane der Bergaufgeher und ging und ging. Sven zog zwischenzeitlich davon und auch viele andere zogen an mir vorbei, doch ich wollte noch einigermaßen gutgelaunt und mit Reserven oben ankommen und dann auf den flacheren Streckenabschnitten die gesparte Energie einsetzen.


Nach knapp 5km lichtete sich dann endlich der Wald und ich erreichte die erste Labstation am Astegg. Red Bull, Red Bull Cola, Bananen, Haferriegel, Schokolade – eine richtig tolle Auswahl und supernette Helfer, die sogar dabei halfen die Softflasks aufzufüllen. Fast eine Stunde hatte ich für die dieses erste Stück gebraucht und es war klar – das würde ein langer Tag werden.

Ich nahm mir also Zeit, ganz in Ruhe zu Essen, kurz in den Körper zu spüren, was er jetzt brauchte und auch um einfach mal kurz zu entspannen zu plaudern und zu scherzen. Während des Aufstieges musste ich immer darüber nachdenken, warum Alex unbedingt diesen gnadenlosen Aufstieg auf die Strecke packen musste, wo es kaum mal ein Stück flach zuging, sondern immer nur rauf, rauf und rauf. Doch als ich dann endlich das Gschösswandhaus auf dem Penkenplateau und den Panoramaweg erreichte, wurde es mir langsam klar.


Das war kein Trailrun, das war eine Oper und ich hatte gerade die Ouvertüre in Moll überstanden um nun mit einem absolut beeindruckenden Blick, einem Bergsee, den ersten Kühen und den ersten Schneeresten am Wegesrand versöhnt zu werden.

Und obwohl es immer weiterhin bergauf ging und körperlich sehr fordernd war, freute ich mich zunehmend drauf, was noch kommen würde. Denn auch der Gipfel und damit der höchste Punkt und das Ende des ersten 2.000 Höhenmeter-Aufstiegs lagen damit in Sichtweite.

Die Wege wurden nun auch für ein kurzes Stück komfortabler und an der Granatalm hiess es noch einmal auftanken. Und als es links für die Mitteldistanz zurück in Richtung Tal ging, war ich auch sehr zufrieden mit meiner Entscheidung für den langen Kanten. Denn das Beste lag ja noch vor mir!

Es ging hinein in das erste Schneefeld meines Lebens – zumindest in kurzer Hose und während eines Traillaufes. Was für eine geniale Erfahrung und jetzt war ich richtig angefixt von dieser Schnee-Experience. Denn im Briefing hatte Alex ja noch weitere Schneefelder und vor allem Downhill-Schneefelder versprochen. „Einfach durchballern“ hatte er gesagt, als ich ihn nach Tipps fragte. „Es rutscht halt ein wenig, wie auf einem Floß“ hatte er gesagt. Nun dann! Auf zum Rastkogel und dann nur noch die 34 Kilometer bis ins Ziel.

Oben die 20km-Flagge zu erreichen, hatte wirklich etwas sehr Erhebendes. Bis hier oben gelaufen zu sein, durch die Schneefelder und durch stundenlange Strapazen mit brennenden Muskeln im Gesäß. Es war jeden Schweißtropfen wert gewesen und ich fühlte mich ein wenig wie bei einer Expedition. Nur das mein Nordpol heute der Rastkogel war.

Doch zurück zur Oper und zur großartigen Streckeninszenierung. Denn nach der endlosen Schinderei kam nun die totale Abwechslung. Ganz spielerisch, tänzerisch und erfrischend ging es nun durch den Schnee bergab. Schnell hatte ich mich an die nassen Füße und das Rutschlaufen gewöhnt, genoss das frische, kühle und klare Klima und das gleißende Licht. Was für eine tolle Abwechslung und was für eine einmalige Erfahrung.

Einmal erfrischen an der Rastkogelhütte und weiter ging es zum zweiten von drei Anstiegen. Dann ging es weiter hinauf zu einem schmalen Pfad entlang oben auf dem Grad, zu beiden Seiten umgeben von einem atemberaubenden Bergpanorama. Und wenn sich Leute fragen, warum man sich solchen Mammutaufgaben und Strapazen stellt – es sind diese Momente, wo man allein, in Harmonie mit dem Universum über so einen Grat läuft und alles andere unwichtig wird und nur der Moment zählt. Das hier, das jetzt.
Am Ende eines Lebens, wenn die Kräfte schwinden, wird es das Arsenal an solchen Momenten sein, daß man gesammelt hat, daß einen glücklich sein lässt. Aber weiter geht es auf dem Trail.

Denn nach einem felsigen Abstieg wurden die Trails langsam wieder waldiger und damit auch etwas schneller und leichter zu laufen. Mehr als 30 Kilometer steckten mir jetzt schon in den Knochen und auch meine mathematischen Fähigkeiten stießen so langsam an ihre Grenzen. Bis wann muss ich jetzt nochmal wo sein, und wieviel Zeit hätte ich noch und wie schnell müsste ich laufen bis dahin?

Um mich herum war es nämlich recht still geworden und die meisten Läufer hatte ich bei meinen längeren Schwätzchen an den Labstationen aus den Augen verloren. Und so war ich mir nicht mehr so ganz sicher, ob ich noch richtig im Zeitplan liege, mir mein Genießertempo weiterhin erlauben dürfte oder doch in den Krawallmodus schalten müsste.

Aber die Strecke hatte jetzt gleich zwei Bonbons für mich parat. Zum einen kam Asphalt. Aalglatter, breiter, abschüssiger Asphalt! Mein läuferischer Heimatbelag. Endlich mal nicht konzentrieren und auf den nächsten Schritt achten, sondern einfach nur entspannen und laufen lassen. Wie gut das tut, können wahrscheinlich nur Asphaltmarathonies nachvollziehen.

Und dann kam hinter einer Kurve die Roswitha Labstation, wo es neben Energie für den Körper auch eine große Portion Seelenbalsam gab. Ich hatte das letzte Tal vor dem Ziel erreicht, lag eine Stunde vor der Cut-Off Zeit und hatte somit noch ausreichend Zeit selbst im Schleichgang pünktlich ins Ziel zu kommen.

Und so sorgte jetzt nicht nur die Energie der Verpflegung für einen Extraboost, sondern auch die Erleichterung, daß ich es innerhalb des Limits schaffen würde und wohl sogar in den von mir geplanten 10 Stunden. Also schalteten die Uhren in meinem Kopf nun auf rückwärts und ich zählte die verbleibenden Kilometer rückwärts.

Auch die Strecke wurde jetzt wieder interessanter und nach einem breiten moderaten Forstweg ging es den letzten Anstieg hinauf durch Matsch und Schlamm über Brücken, Treppen und durch kleine Gebirgsbäche hinauf zum großen Finale. Der Kämpfer in mir war wieder erwacht!

Langsam erkannte ich auch die Strecke wieder von unseren Läufen während des Trailrunningcamps und ich konnte die Geräusche aus dem Ort aus Richtung des Ziels schon langsam hörne. Also auf eine letzte Cola beim Gasthaus Gschößwand!

Und während es den letzten Downhill in Richtung Mayrhofen ging, grübelte ich über die Entfernungsangabe der Helfer und des kleinen Fähnchens am Wegesrand. Noch vier Kilometer?

Meine Uhr zeigte viel zu wenig Kilometer an und ich war doch schon fast unten im Tal. Ich befürchtete das Schlimmste – und zwar in Form eines weiteren, kleinen Bonusanstiegs. Aber es stellte sich heraus, daß die Strecke doch nicht 54km, sondern nur knapp 50km lang ist. Aber das war mir egal.

Runter zur Ziller, Läufer eins überholt! Durch den Tunnel hindurch, Läufer zwei überholt!  Die Asphaltstraße zur Hauptstraße hinauf, sorry die Damen! Und dann nur noch hinunterrollen zum Europahaus.

Weit und breit war ich der einzige Läufer, aber das Leute in den Cafés und auf den Bürgersteigen gaben alles, um mich anzufeuern. Was für ein tolles Gefühl. Dann die letzte Kurve hinauf zum Zieleinlauf und Felipe steht da, nicht um abzuklatschen, sondern um mich zu ziehen. Und da sind noch drei Läufer kurz vor dem Ziel – Entschuldigung, aber ich habe es eilig. Vollgas über den roten Teppich und da bin ich!
9:53:00h und 3.830 Höhenmeter. Pinguine fliegen langsam. Aber sie fliegen!

Im Ziel wartet schon das RUNPACK, daß mich für dieses Wochenende adoptiert hat und auch Markus Kröll kommt plötzlich aus dem Nichts angeschossen und gratuliert. Was für ein Höllenritt. Der beste aller Zeiten!

Fazit zum Mayrhofen Ultraks
Wie wahrscheinlich unschwer herauszulesen war, liegen Freud und Leid sehr nah beieinander. Wer die schönsten Trails und Panoramen des Zillertals erreichen will, muss wohl oder übel hoch hinaus. Und anstatt die Distanz endlos auszuweiten, hat man sich eben für einen schnellen Aufstieg entschieden.
Dafür bekommt man wirklich einmalige Ausblicke und Strecken und die ganze Bandbreite des Trailrunning geboten. Auch wenn es sehr technisch und sehr fordernd ist, würde ich unbedingt raten die Langdistanz zu laufen, damit man wirklich alle Highlights zu sehen bekommt.
Aber auch unabhängig von der grandiosen Streckenplanung war der Mayrhofen Ultraks perfekt organisiert. Die Streckenausschilderung war optimal und die Herzlichkeit der Helfer an den Labstationen war einmalig. Im Ziel kamen sogar noch Helfer auf mich zu, die mir zuvor vor dem letzten Drittel noch gut zugeredet haben und erkundigten sich, ob ich denn auch gut durchgekommen sei durch das letzte Stück. Ihr seid die Besten!

Ein paar Kleinigkeiten kann man im nächsten Jahr aber trotzdem noch verbessern. Vielleicht lag es ja daran, daß ich zu den langsameren Läufern auf der Langstrecke gehört habe, aber leider habe ich schon ab der Hälfte der Strecke keinen Fotografen mehr gesehen. Dabei hätte ich mir so gewünscht, daß das Team vom Sportograf ein tolles Foto von mir auf dem Grat oder im Schneefeld macht. Und auch über eine Medaille hätte ich mich gefreut, die dann als Erinnerung neben meinen anderen Medaillen hängt. Ein Fishisher-Shirt ist toll, aber auch vergänglicher als eine Medaille.

Alles in allem bin ich aber absolut überwältigt vom Mayrhofen Ultraks. Knallhart aber auch unglaublich spektakulär. 
Der Termin für den Mayrhofen Ultraks 2020 steht auch schon und wenn alles klappt, schlittere ich am 13. Juni 2020 wieder durch die Schneefelder am Rastkogel.

Vielen Dank an Markus Kröll und das Team vom Zillertal für die Einladung!

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1 Kommentar

  • Antworten Chris 27. Juni 2019 um 12:39

    ließt sich gut!
    2020 wird unser Rennen!!!

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