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PACE RACE Berlin – Mit der richtigen Pace von Level zu Level!

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Der neue Lauf- und Fitnessboom beschert uns nicht nur immer neue Anmelderekorde und Herausforderungen um an Startplätze für die großen Laufevents zu kommen. Er bringt auch viele neue und spannende Eventformate hervor, auf die man sich freuen kann. So haben wir auf der einen Seite die neuen Fitnessrennen, wo ja Hyrox und ATHX ganz vorne mit dabei sind und auf der anderen Seite innovative Laufformate, wie den Gravel Run und eben das neue PACE Race, daß ich hier genauer vorstelle.

Was ist das PACE RACE?

Das PACE RACE ist ein neuartiges Laufevent, das klassischen Wettlauf mit Gemeinschaft, Spannung und Festival-Atmosphäre kombiniert. Im Mittelpunkt steht ein simples, aber außergewöhnliches Prinzip: So viele Runden über einen wie möglich laufen, während das geforderte Tempo mit jeder Runde steigt. Man läuft also immer einen Kilometer, hat dann eine Minute Pause und startet dann auf die nächste Kilometerrunde. Dabei gibt es bestimmte Cutoff-Zeiten, in denen man den Kilometer geschafft haben muss und die immer kürzer werden. Ziel ist es, so viele Runden wie möglich zu schaffen und auf ein möglichst hohes Level = Rundenanzahl zu kommen, während jeder weitere Kilometer immer schneller gelaufen werden muss.
Im Gegensatz zu traditionellen Laufevents wie 5 km-, 10 km-, Halbmarathon- oder Marathonrennen gibt es beim Pace Race also keine feste Distanz, die man vorher festlegt – stattdessen bestimmt die persönliche Form und Laufstrategie, wie weit man kommt. 

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So funktioniert das PACE RACE

Ablauf des Pace Race

  • Gemeinsamer Start: Alle Teilnehmenden starten zusammen in einer Startwelle. 
  • 1 000-Meter-Runden: Gelaufen wird immer eine Runde von exakt 1 000 Metern. 
  • 60 Sekunden Pause: Nach jeder Runde gibt es 60 Sekunden Erholungspause. 
  • Steigende Anforderungen: Mit jeder Runde wird die Zeit, die du für die 1 000 Meter hast (Cut-off), kürzer. 
  • Ausscheiden & Anfeuern: Schafft ein Läufer eine Runde nicht innerhalb der festgelegten Zeit, scheidet er aus – aber bleibt Teil des Events in der Cheering Zone, wo er die anderen anfeuert. 
  • Eventdauer: Je nach Laufleistung. Schafft man die 10km Runde mit 5:10er Pace, wäre man knapp 1:10h im Rennen, bei Runde 20 mit 3:30er Pace dann schon mehr als 2 Stunden.

Level-System, Strategie & Motivation

Jede absolvierte Runde entspricht einem PACE RACE Level. Je größer diese Zahl, desto weiter bist du gekommen – unabhängig von anderen Läufern. Schon die erste Runde macht dich zum offiziellen Finisher. 

Gestartet wird mit Level 1 und einer sehr gemütlichen Kilometerzeit von maximal 8 Minuten. Bei Level 11 sind wir dann schon bei einer Pace von mindestens 5min/km, bei Level 17 muss man mindestens mit 4er Pace laufen und so arbeitet man sich immer weiter Level für Level und Runde für Runde weiter vor. Und auch wenn sich eine 4er Pace für manche von Euch noch machbar über eine Strecke von einem Kilometer anhört – man darf nicht vergessen, daß man bei Runde 17 schon 16 Kilometer in den Beinen hat.

Diese individuelle Herausforderung macht das Format für Einsteiger wie ambitionierte Läufer gleichermaßen attraktiv und schafft zugleich eine mitreißende Gemeinschaftsatmosphäre. Außerdem ist es spannend noch weiter beim Rennen zuzusehen, wenn man selbst schon ausgeschieden ist. Bei einem klassischen Laufevent ist die Elite ja schon lange im Ziel, wenn man als Hobbyläufer endlich ins Ziel kommt. Beim PACE RACE kann man nach dem persönlichen Rennende dann entspannt zusehen, wie sich die Profis mit Kilometerzeiten von 3min/km und schneller duellieren. Offiziell ist das PACE RACE bis Level 28 und einer Pace von 2:10 angelegt. Es ist aber ziemlich unrealistisch, daß das jemand schafft. Denn der aktuelle Weltrekord über 1.000 Meter liegt bei 2:11,96 Minuten – und das ohne vorher 27km gelaufen zu sein. Realistischer ist daher ein Ergebnis etwa bei Level 24 und 25, was der Marathonpace von Eliud Kipchoge entspricht. Aber er hat ja keine Minute Pause zwischen den Kilometern.

Ebenfalls interessant wird die Rennstrategie. Denn man kann jede Runde so schnell laufen, wie man möchte. Gerade die ersten 5 Runden mit Cutoff-Zeiten von über 6 Minuten können gut trainierte Läufer wahrscheinlich deutlich schneller laufen, ohne sich zu sehr zu ermüden. Einziger Fixpunkt bleibt dann die eine Minute Pause. Es wird sich also zeigen, ob es für das Gesamtergebnis besser ist, die maximale Cutoff-Zeit pro Runde komplett auszureizen und zu Beginn extra langsam zu laufen oder gleich schneller zu laufen, um die Gesamtzeit, die man läuft zu reduzieren.

Am Ende entscheidet das erreichte Level, also die zuletzt innerhalb der geforderten Cutoff-Zeit gelaufene Runde. Für die individuelle Ranking-Position wird dann aber auch noch die gelaufene Zeit der Ausscheiderunde gezählt, also von der Runde, die man nicht mehr im Cutoff geschafft hat. Wer also auf einer Runde, die mit 5er Pace gefordert war, mit 5:10er Pace über das Ziel kam, ist zwar raus aus dem Rennen – bekommt aber mehr Punkte und ein besseres Ranking als Jemand, der diese Runde nur mit 5:20 geschafft hat, statt der geforderten 5er Pace. Daher unbedingt schnell ins Ziel laufen, auch wwenn Du auf der Strecke schon merkst, daß Du den Cutoff nicht mehr schaffst!

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Wer steckt hinter dem PACE RACE Event?

Veranstalter des Pace Race ist die Pace Race GmbH mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen konzipiert, organisiert und führt Sport- und Freizeitevents, insbesondere Laufveranstaltungen, durch. Die Gründer Jannis Bandorski und Matthias sind allerdings keine Neulinge, wenn es um das Thema Sportevents geht. Sie haben unter anderem schon die erfolgreiche OCR-Rennserien XLETIX und Muddy Angel gegründet. Nun sind sie also mit einem neuen Laufeventkonzept am Start.

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Wann & wo findet das PACE RACE Event statt?

Das PACE RACE soll in diesem Jahr in Hamburg, NRW, München und Berlin stattfinden. Während zu den Events in NRW, München und Hamburg noch keine Details bekannt sind, kann man sich für das PACE RACE Berlin schon anmelden.

Das PACE RACE Berlin 2026 findet am 13. Juni 2026 aud dem Tempelhofer Feld statt. Zur genauen Startzeit ist noch nichts bekannt.

Der genaue Start- und Zielbereich ist direkt auf dem weitläufigen Gelände des Tempelhofer Felds, was sowohl für Läufer als auch für Zuschauer gute Bedingungen bietet. 

Teilnahme & Kosten für Startplätze beim PACE RACE

Die Anmeldung erfolgt online über die offizielle Website von Pace Race. Abhängig vom Buchungszeitpunkt liegen die Preise für die Teilnahme zwischen 52€ und 79€. Frühbucher sind wie immer günstiger.  Zuschauer können sich kostenlos für das Event anmelden.

Im Preis enthalten sind der Start auf der 1.000 m-Laufstrecke, Zeitnahme, Zugang zur Cheering Zone, Getränke und Verpflegung, die Urkunde und wohl auch eine Art Medaille. Bei dieser Original Pace Race Level Schnakette, handelt es sich um eine kleine Plakette, die man in die Schnürsenkel der Laufschuhe einfädeln kann und die dann das erreichte Level zeigt. Wie so ein Lacetag bzw. Schnürsenkelanhänger ungefähr aussehen kann, habe ich unten mal eingefügt.

Für 24,99€ kann man bei der Anmeldung auch gleich das komplette Fotopaket vom Sportograf mit dazubuchen.

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Fazit zum PACE RACE

Das PACE RACE bietet eine neue, soziale und taktische Art des Laufens: Gemeinsam unterwegs, mit herausforderndem Wettkampf-Charakter und starker Gemeinschaftsatmosphäre. Ob du Einsteigerin oder erfahrener Läuferin bist – hier findest du deine persönliche Herausforderung und ein Erlebnis, das über das klassische Rennen hinausgeht. Gerade das Zuschauen nach dem eigenen Rennen dürfte beim PACE RACE besonders spannend werden. Ich werde auf jeden Fall mitmachen und bin gespannt, wie weit ich komme.

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Meine Erfahrungen, Erlebnisse und Ergebnisse vom PACE RACE BERLIN 2026

Gestern war es dann endlich soweit und ich machte mich auf dem Weg zum Pace Race auf das Tempelhofer Feld. Nach drei extrem anstrengenden Tagen mit Eröffnungsaktiitäten für unseren neuen Laden, war ich energiemäßig ganz schön angeschlagen, aber das kenne ich schon. Wie man so sagt „Der Appetit kommt beim Essen“ – und so ist das auch beim Laufen.

Es wurde in zwei Durchgängen gestartet, daher hatten die Starter vom 10:00 Uhr Lauf schon mal ordentlich vorgelegt. Als Starter im zweiten 13-Uhr-Durchgang konnten wir also auch schon ein paar Erfahrungen vom ersten Lauf mitnehmen. Aber erstmal zurück auf Anfang.

Die Organisation war wirklich 5-Sterne Plus mit Bienchen. Extem schneller Checkin und die Startnummernausgabe, Goodie-Bag-Besorgung und Gepäckabgabe waren in Lichtgeschwindigkeit erledigt. Auch bei der Dixie-Situation, pure Perfektion. Hier haben die Leute einfach die Best-Practise von Marathons, Hyrox und anderen Competitions genommen und jeweils die beste Methode implementiert – richtig gut!

Also rein in den Startblock der sich zwischen Ziellinie- und Startlinie befindet und quasi die Pufferzone darstellte, in der man seine eine Minute Pause zwischen den Runden verbringen konnte. Entsprechend war auch dort die Verpflegungsstelle aufgebaut mit Gels, Iso und Wasser – und weiteren Dixies.

Nach einem kleinen Warm-Up von BEAT81 ging es dann auch langsam auf die Strecke. Außer ein bisschen Dehnung ist eine Erwärmung für die meisten beim Pace Race aber wahrscheinlich nicht nötig. Denn die ersten drei Kilometer mit Pace-Stufen on 8, 7 und 6:30 sind eigentlich perfekt zum einlaufen.

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Also ran an die Startline und ab dafür! Also eher nicht ab dafür. Denn nicht wenige der Starter waren mehr am Walken als am Laufen und hier zeigte sich wieder, wie schwierig es ist, richtig langsam zu laufen. Auf dem Kilometer-Rundkurs bewegte sich nun also eine Art Tropfen oder sagen wir ein Läuferbrei in Zeitlupentempo vorwärts, während vorne ein paar Streber voranballerten. An ein Durchkommen durch den großen Läuferklumpen war aber nicht wirklich zu denken und Lückenspringen war bei dieser Pace auch noch nicht notwendig.

Denn zur Orientierung fuhr im Innenkreis der Kilometerrunde ein Fahrrad genau mit der optimalen Pace, sodass man immer gut einschätzen konnte, ob man es innerhalb der geforderten Zeit zurück in die Zielzone schaffen würde. Dazu kamen Megafon-Ansagen vom Fahrrad und Messpunkte mit Displays bei 500m, 800m und im Ziel, wo man seine Differenz zur benötigten Zeit gut einsehen konnte. Die größte Herausforderung für die Rennsteuerung war also nicht die Informationsversorgung, sondern das Teilnehmerfeld.

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Denn verschärfend zum recht vollgestopften Lauffeld kam dazu, daß es keine Brutto- oder Nettozeit-Wertung beim Pace Race gibt. Die Rundenzeit startet also für alle Läufer gleich – wer also hinten an der Startlinie steht, kommt automatisch 5 oder 10 Sekunden später über die Startlinie und hat dann nicht nur alle anderen Läufer als Wand vor sich, sondern auch 5-10 Sekunden weniger Zeit um die Runde zu finishen.

Ich war also nicht der Einzige der schnell herausfand, daß es clever war, von der Ziellinie direkt zur Startlinie weiterzulaufen und erst dort – mit einer für die nächste Runde optimierten Startposition die Pause zu genießen. Vorne wurde zwar weiter ordentlich überpaced und wir kamen bei den ersten Runden auch gerne mal 30-60 Sekunden vor der gewünschten Zielzeit wieder in die Ruhezone.

Dadurch, daß man nicht nur die Startverzögerung bis zur Überquerung der Startlinie, sondern auch den Antritt auf den ersten Metern mit einberechnen musste, war also eigentlich immer eine leicht schnellere Pace erforderlich um die Runde zu komplettieren, als im offiziellen Rennplan vorgesehen.

Trotz der Unruhe und großen Dynamik, war es aber spannend immer wieder neu auf die Runde zu gehen und gerade bei den späteren Runden ab etwa Runde neun oder zehn, war es dann spannend die unterschiedlichen Taktiken zu sehen. Entweder auf „kurz vor knapp“ auf höhe des Pacemaker-Fahrrads laufen oder eben vorne weg ballern – wo man zwar freie Bahn hat und in Ruhe sein Tempo laufen kann, aber dann eigentlich zu schnell am überpacen ist und unnötig die Laktatschwelle überschreitet. Für die „kurz vor knapp“ Variante fehlten mir aber mit zunehmendem Rennverlauf die Nerven. Denn man wusste nie genau, ob die Läufer vor einem im Ernstfall nochmal das Tempo erhöhen würden oder man blockiert werden würde im Falle, daß man auf die letzten Sekunden im Sprint über die Ziellinie muss.

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Nach einigen Runden des Voranlaufens hatten dann wohl entgültig alle das Prinzip verstanden, daß man eine gute Ausgangslage für die nächste Runde braucht. Und somit wurde in Runde 13,14 und 15 die Kombination aus Gedränge und höherer Pace noch einmal intensiver – auch weil die anfänglichen Pufferzeiten so langsam schmolzen und ich jetzt nur noch mit 10-15 Sekunden Puffer auf die Zielgerade bog. Wer die ersten 300m eines Rennstarts kennt, weiß wovon ich Rede – nur das man beim Pace Race diesen Rennstart jeden Kilometer wieder neu durchführt und sich seine Position beim Start und in den Kurven auch verteidigen muss.

Ursprünglich war von der Rennleitung vorgegeben, daß schwächere Läufer innen laufen sollten, damit sie fairer Weise die kürzeste Strecke bekommen. Schnelle Läufer sollten dann über die Außenbahn laufen. In der Realität haben natürlich alle versucht, Distanz einzusparen und so waren Läufer aller Kategorien im Feld gut durchmischt und so richtig frei war auch die „lange Außenbahn“ nicht. Mit der weiteren Tempoverschärfung verkleinerte sich das Feld dann zwar weiter, aber ich stieg nach Runde 15 aus. Leider hatte ich nicht mitbekommen, daß auch nicht vollendete Runden anteilig zählen. Daher an alle nochmal der eindringliche Tipp, unbedingt weiterzulaufen, bis ihr wieder im Ziel seid – auch wenn ihr die geforderte Pace nicht mehr schafft. Denn wie ich später in den Ergebnissen gesehen habe, wird man dann beispielsweise mit 17,899 gewertet, wenn man also fast die 18te Runde geschafft hat. Das Finisher Badge gibt es aber nur für die Anzahl der komplettierten Runden.

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Und wer sich fragt, wie das ist, wenn man die Zeit nicht schafft. Da kommen für manche sicherlich Erinnerungen an den Tokyo Marathon hoch. Denn auch dort wird dann von Helfern ein Seil quer über die Strecke gespannt, was einen sanft von der Strecke leitet, wenn man nicht rechtzeitig den Checkpoint erreicht hat.

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Fazit zu meinen Erfahrungen beim Pace Race Berlin

Vielleicht hört sich mein Rennbericht insgesamt etwas negativ an, was gar nicht meine Absicht ist. Denn insgesamt ist das PACE RACE eine spannende neue Variante für einen Laufwettkampf, der sehr interessant die Fähigkeiten von Pace und Endurance miteinander verbindet. Auch aus Zuschauer-Perspektive macht es richtig Spaß zuzusehen, weil man die Läufer – fast schon wie beim Pferderennen – fast die ganze Zeit auf dem Rundkurs im Blick hat und auch sehen kann, wer vor oder hinter dem Pace-Fahrrad läuft und dann hautnah den Zieleinlauf jeder Runde sehen kann.

Aus Läufer-Perspektive habe ich ein durchwachsenes Gefühl, daß sich aber auch erst noch setzen muss. Nach fast 200 Laufwettkämpfen in den Beinen hat man natürlich seine Gewohnheiten, wie so ein Event abläuft: Startblock geordnet nach Pace, Startgewusel, irgendwann freilaufen und allein oder in einer homogenen Pace-Gruppe konstant und im Flow laufen und vielleicht zum Ende nochmal mit Endbeschleunigung angreifen.

Beim Pace Race hat man jede Runde wieder das Startgewusel und je nachdem, ob man vorne voraus läuft oder mittendrin, dann fast die komplette Runde diese Dynamik, wo man seinen Platz im Feld findet. Kaum ist diese gefunden – falls man sie überhaupt findet, ist man im Ziel und alles beginnt wieder neu. Das kostet auf jeden Fall Kraft, läuferisch und vor allem mental, weil man sich viel mehr konzentrieren muss, damit man Niemanden in die Beine läuft und auch selbst nicht weggerammt wird.

Ob es jetzt einfach ungewohnt war und ich aufgrund meiner anstrengenden Woche nicht so viel mentale Kapazizäten hatte, mich auf so eine Gruppendynamik einzulassen – oder ob das grundsätzlich eine nicht so prickelnde Rennerfahrung ist, kann ich noch nicht beurteilen. Dafür muss ich alles noch mehr sacken lassen.

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Mehr Informationen

Ich glaube aber, daß man am Konzept vom Pace Race noch ein paar Kleinigkeiten nachschärfen muss, damit man wirklich seine komplette Leistungsfähigkeit abrufen kann – und auch damit alle Starter sicherer über die Strecke kommen. Ein bisschen schaue ich ja schon auf die kommenden Rennen in Hamburg im September oder das Rennen in Nürnberg im Oktober – vielleicht probiere ich es ja doch gleich nochmal mit einer neuen Rennstrategie – bevor wir uns dann zum Pace Race Berlin 2027 sehen – am 5. Juni 2027 auf dem Tempelhofer Feld.

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