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Sonnenaufgang und Morgen auf dem Gipfel. Sonnenaufgangswanderung in Tirol.

Urlaub, Entspannung, Weckerklingeln um 3:20 Uhr! Ja, wer die besten Bilder vom Sonnenaufgang auf dem Berg haben will, muss früh aufstehen. Sehr früh!
Der Trick ist aber relativ einfach, denn man muss einfach aufstehen, sich anziehen und das Hotel verlassen, bevor das Gehirn richtig aufgewacht ist und merkt was passiert – der Rest geht auch im Autopilot-Modus. Also stehen wir allesamt gut verpackt und mit Stirnlampen ausgerüstet kurz vor vier vor dem Hotel und begeben uns zum Treffpunkt, von wo wir in Richtung Berg chauffiert werden. Knapp eine halbe Stunde später erreichen wir dann die Venetalm in Imsterberg und haben damit auch schon eine stattliche Höhe von 1.994m erreicht.

Von hier geht es dann wie in einer kleinen Karavane zu Fuß weiter in Richtung Gipfel. Es ist nicht mehr weit zum Venet, trotzdem brauchen wir noch eine gute halbe Stunde. Denn es ist noch dunkel, wir sind noch müde und unsere Bergführer mahnen zum ruhigen Tempo – nicht nur um sicher zu gehen, daß jeder Schritt sitzt, sondern auch um zu vermeiden, daß wir zu sehr ins Schwitzen geraten. Denn das würde sich beim kühlen Bergwind auf dem Gipfel rächen.


Kurz nach 5 Uhr erreichen wir dann das Imsterberger Kreuz am Venet auf 2.471m. Obwohl die Sonne noch nicht zu sehen ist, ist es schon erstaunlich hell und die Finsternis, die wir noch zu Beginn des Aufstieges im Wald mit unseren Lampen augleichen mussten, ist verflogen. Aber es ist noch still und nur der kühle Wind ist zu hören, der die Gipfel umstreift. Dafür hat man aber auch jetzt schon, während wir auf den Sonnenaufgang warten, einen tollen Blick in die umliegenden Täler – auf das Inntal, ins Gurgltal und auch auf die steilen Wände der Lechtaler Alpen, die Verwallgruppe, die Silvretta, ins Pitztal, die Ötztaler Alpen und sogar die Zugspitze ist fern am Horizont erkennbar.

Und dann ist es endlich soweit. Die Wolken werden rosa und genau hinter einem Gipfel schiebt sich langsam der gleißende Feuerball in die Höhe. Und sofort spürt man die Kraft der Sonne und wie sie das Bergpanorama in ein ganz besonderes Licht taucht. Und es ist, als wenn die Sonne die Berge zum Leben erweckt. Plötzlich hört man Vögel zwitschern, vom nächsten Gipfel hört man auf einmal Kuhglocken und man spürt die Wärme der Sonnenstrahlen im Gesicht. Der neue Tag hat begonnen!

Leider dauert dieser magische Moment, in dem sich die Sonne hinter dem Gipfel hervorschiebt und sich schließlich über ihm erhebt, nur sehr kurz. Nach wenigen Minuten, steht die Sonne am Himmel, wie als wäre nichts gewesen. Doch dieses Licht, daß die Sonne in die Berge zaubert, wenn sie die Nacht vertreibt, daß werde ich so schnell nicht vergessen.

Für uns geht es jetzt aber erst einmal zurück zu Venetalm, denn nach der Wanderung und dem frühen Aufstehen, sehnen sich jetzt doch alle nach einem ordentlichen Frühstück und einem Kaffee. Und dafür haben die Bergführer ausreichend Zeit eingeplant.

Wer mag, kann von hier auch weiter über die Wanderwege ins Tal absteigen oder man nutzt wieder den Shuttleservice. Gegen 8:30 Uhr sind wir dann auch wieder zurück in unserem Hotel und nutzen die Zeit erstmal, um etwas Schlaf nachzutanken.

Und dann geht es für die Kids ins Freibad von Imst und ich wage mich vorher noch auf den Opferstock-Hike, bevor ich mich dann auch im Freibad treiben lasse.

Wenn Ihr auch Lust auf die Sonnenaufgangswanderung in Imst habt, dann könnt Ihr die Tour einfach über das Tourismusbüro in Imst buchen.

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