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Studie: Ratten bekommen Krebs von Genmais

cc by wikimedia/ Gerhard Elsner

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Bereits seit Jahren warnen Experten und Forscher immer wieder vor den Folgen von Chemikalien in der Nahrung und dem Einsatz genetisch veränderter Lebensmittel. Doch sie stoßen immer wieder auf eine mächtige Gruppe von Befürwortern dieser Praxis, unter denen der Konzern Monsanto sicherlich das bekannteste Beispiel ist. So ist es auch kein Wunder, dass die Befürworter alles tun um eine neue französische Studie auszubremsen beziehungsweise zu verharmlosen.

Ein Wissenschaftler in Frankreich hat zwei Jahre lang Ratten mit der in Europa zugelassenen Genmais-Sorte NK 603 des Konzerns Monsanto gefüttert. Eine Kontrollgruppe bekam normalen, natürlichen Mais. Am Ende starben die Ratten, die den Genmais aßen deutlich früher und entwickelten zudem viel häufiger Tumore.

Aktuell prüft die EU die Ergebnisse. Während nun etliche Alarm schlagen, versuchen Institute, die für Gentechnik sind, zu betonen, dass man Ratten nicht mit Menschen vergleichen könnte. Zudem sei die Sorte zwar zulässig, würde von der Industrie jedoch eher gemieden.

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