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Depressionen: Bei Männern anders als bei Frauen

Natürlich sind Menschen verschieden und vor allem bei einem Krankheitsbild wie Depressionen kann man garantiert nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt jedoch immer wieder Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die sich bei der Mehrheit der Betroffenen zeigen. So reagieren beispielsweise Männer häufig anders bei Depressionen als Frauen.

Während Frauen sich bei einer Depression meist eher zurückziehen, niedergeschlagen und antriebslos sind, reagieren Männer gerne gegenteilig. Sie verstecken ihren Gefühlszustand hinter Alkohol, exzessivem Sport oder übermäßigem Tabakkonsum. Auch ein berufliches Überengagement bis zur Erschöpfung kann ein Anzeichen sein. Hinzu kommen Angespanntheit, Aggressivität und eine niedrige Stresstoleranz.

Aufgrund dieser Symptome wird eine Depression in vielen Fällen bei Männern gar nicht erkannt. Sie bleibt unbehandelt und sogar Ärzte erkennen sie oft nicht. So wird nicht selten stattdessen eher eine Persönlichkeitsstörung oder eine Alkoholabhängigkeit diagnostiziert. Ein Grund für dieses Verhalten bei Männern ist meist ihr Selbstbild. Sie definieren sich durch Leistung und können ihre Schwächen nur schwer zugeben. In solch einem Zustand wäre aber weniger Leistung und mehr Entspanntheit wichtig und vor allem der richtige Umgang mit den eigenen „Schwächen“.

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