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icebreaker Merino Shirt: 7 Tage ohne Waschen?

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Ja, zugegeben. Die neue #teesforgood Challenge von icebreaker hört sich etwas merkwürdig an. 7 Tage, 7 Meilen, 1 Shirt, 0 Wäschen – so lautet die Kurzform. Doch kann man wirklich mit einem Merino T-Shirt im Sommer laufen, ohne sich totzuschwitzen und das sogar mehrere male hintereinander, ohne das Shirt waschen zu müssen? Ich habe es ausprobiert!

icebreaker Cool-Lite Amplify Short Sleeve Crewe Shirt im Test
Das Merinowolle besonders praktische Eigenschaften für Sportler hat, weil es zu kühlen und zu wärmen vermag und geruchshemmend ist, habe ich ja schon öfters beschrieben. Kein Wunder also, daß Merino inzwischen für fast alle Teile eines Outfits zum Einsatz kommt – von den Socken bis zur Mütze – und neuerdings sogar als Merino-Sneakers.
Allerdings habe ich Merinowolle bisher eher bei kühleren Wetterlagen getragen oder bei ruhigeren Aktivitäten, also beispielsweise beim Wandern oder auch in der Freizeit. Unabhängig von diesem Test, wäre ich wohl nicht auf die Idee gekommen, bei frühsommerlichen Temperaturen in einem Merinoshirt laufen zu gehen. Aber los gehts!

Schon beim ersten Anziehen merkt man aber, daß das icebreaker Shirt mit den neuen Cool-Lite Fasern, wirklich superleicht und luftig ist. Lediglich 122 Gramm bringt das Shirt auf  die Waage – stimmig daher auch der Name: 130 Featherweight. Denn das ultraleichte Gewebe wiegt gerade einmal 130gramm pro Quadratmeter. Mit dem leichten Slim-Fit Schnitt sitzt es aber auch wie angegossen, bietet aber ausreichend Bewegungspielraum zu laufen.

Die größte Frage war aber, von welcher Seite sich das Shirt beim Tragen zeigt. Ich bin in meinem Test meist normale Trainingsläufe gemacht, die also mit mittlerem oder ruhigen Tempo gelaufen wurden für 60-120 Minuten. Aber auch in der Freizeit habe ich das Shirt getragen und auch mal Nachts zum Schlafen.
Wer jetzt geglaubt hat, daß man dank der kühlenden Eigenschaften in diesem Shirt nicht schwitzt, irrt sich. Aber man schwitzt eben auch nicht mehr als man mit freiem Oberkörper oder in einem herkömmlichen Performance-Shirt schwitzen würde.
Vielleicht ist es aber sogar noch ein Stückchen angenehmer im Merino-Shirt zu laufen, da es durch den Verdunstungseffekt sogar leicht kühlend wirkt. Ich hätte jedenfalls nicht erwartet, daß das auch bei höheren Temperaturen von deutlich über 20 Grad so gut funktioniert. Aber das ist wahrscheinlich einfach Erfahrungssache, da man Merino eben bisher hauptsächlich im Winter als Baselayer getragen hat.

Das Beste ist aber wirklich der geruchshemmende Faktor, den ich so stark noch bei keinem Shirt zuvor erlebt habe. Ich bin inzwischen auch schon über die sieben mal Tragen hinausgekommen und es riecht immer noch neutral und so, daß ich es gleich wieder anziehen könnte.
Nach dem Tragen habe ich es einfach immer zum Trocknen aufgehängt und das wars. Schon ist das Shirt wieder bereit zum Anziehen.
In meinem Test habe ich das Shirt aber nicht direkt hintereinander getragen, sondern abwechselnd mit anderen Shirts. Denn auch wenn es das Shirt geruchlich mitmacht, will man ja den Trainingskollegen auch mal visuell etwas anderes anbieten, als 7 Tage hintereinander das gleiche Shirt. Nach meinen Erfahrungen wäre das aber auch kein Problem für das Shirt. Ich mag es nur nicht, immer gleich auszusehen.
Wenn man sich aber überlegt, welchen Vorteil dieses Shirt nicht nur für die Sportwäscheberge Zuhause, sondern auch für die Umwelt hat, so ist das wirklich eine tolle Entwicklung. Denn als Jemand, der fast täglich trainiert, produziere ich Unmengen an Sportwäsche, die normaler Weise auch nach einmaliger Benutzung gewaschen werden muss. Wenn ich mir vorstelle, daß ich noch mehr Sportoutfits hätte, die man nur alle paar Tage oder nur einmal pro Woche waschen müsste, wäre das eine echte Erleichterung!

Was steckt in icebraker Cool-Lite?
Das Geheimnis des kühlenden und stark geruchshemmenden Materials, sind die Fasern. Denn bei Cool-Lite kommt keine reine Merinowolle zum Einsatz, sondern ein Mix mit Tencel-Fasern. Tencel wird aus der Eucalyptuspflanze gewonnen und ist eine super Alternative zu Baumwolle, da bis zu 20 mal weniger Wasser bei der Herstellung verbraucht wird.
Gleichzeitig kann Tencel bis zu 50% mehr Wasser in der Faser aufnehmen und ist dazu wie Merino, geruchshemmend und von Natur aus mit antibakteriellen Eigenschaften versehen.
Ein weiterer, netter Nebeneffekt ist, daß Tencel knitterarme Eigenschaften habt. Wenn Ihr das Shirt also nach dem Sport in die Sporttasche feuert, kommt es nicht als Knittervollkatastrohpe wieder aus der Tasche.
Merino und Tencel haben also ähnliche Eigenschaften und verstärken sich in der positiven Wirkung sogar gegenseitig.

Fazit, Lob und Kritik
Natürlich sind 75,95€ als Preis für ein Sportshirt eine echte Ansage, aber mit dem icebreaker Shirt bekommt man auch ein Performance-Textil, daß durch die geruchshemmenden Eigenschaften und die problemlose Mehrfachverwendung, klassischen, chemischen Performance-Shirts sogar überlegen ist. Dazu kommt, daß keinerlei Erdöl oder Plastik für das Shirt verwendet wird und es sich um rein natürliche, nachwachsende Rohstoffe handelt, die in der Produktion auch umweltschonender sind. Von mir gibt es daher beide Daumen nach oben und wegen des angenehmen Tragegefühls und der angenehm klassischen Optik des Shirts, werde ich mir auch noch eins für den Alltag im Büro besorgen.

Preise und Händler für das icebreaker Merino Shirt
Wie immer habe ich hier einen kleinen Marktüberblick, wo Ihr die Shirts bei welchem Händler zu welchem Preis bekommen könnt.

 

 

 

 

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