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Zucker macht träge und müde

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Fotos: Zucker & Müdigkeit | px

Seit einigen Jahren weiß man bereits, dass unsere Nahrung auch Auswirkungen auf unser Gehirn und unser Denkvermögen hat. Dabei haben immer wieder wissenschaftliche Studien gezeigt, dass vor allem Zucker dafür sorgt, dass wir müde und träge werden. Eine proteinreiche Ernährung sorgt hingegen für neue Energie, die auch länger anhält. Der lange gepredigte Traubenzucker für mehr Leistung ist also inzwischen passé!

Konkret ist der Grund für diesen Effekt in Nervenzellen im Gehirn zu finden, die den Botenstoff Orexin abgeben. Orexin sorgt dafür, dass wir wach und fit sind. Bei Mäusen hat man gezeigt, dass, wenn ihnen diese Nervenzellen fehlen, sie an Fettsucht und Narkolepsie (Schlafsucht) leiden.

Glukose, also Traubenzucker, sorgt dafür, dass die Produktion von Orexin verringert wird, wohingegen Eiweiß die Produktion anregt. Wer also viel Zucker zu sich nimmt, der wird nicht nur dick, sondern auch gleichzeitig träge, denn Zucker sorgt nur für einen kurzzeitigen Energiekick und bewirkt danach schnell das Gegenteil. Wer tagsüber häufiger müde ist, obwohl er ausreichend geschlafen hat, sollte also einmal überprüfen, ob es am Zuckerkonsum liegen könnte.

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