Greenpeace: Pestizide auf chinesischen Heilkräutern

cc by wikimedia/ KENPEI

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Bereits öfter konnte man bereits lesen, dass einige Gewürze und sonstige Lebensmittel, die aus China importiert und hier in Asia Läden verkauft werden, eine hohe Pestizidbelastung aufweisen können. Greenpeace hat nun spezielle chinesische Heilkräuter aus dem Asia Shop unter die Lupe genommen und kam dabei zu einem durchaus beunruhigenden Ergebnis.

Immer mehr Menschen setzen auf alternative Behandlungsmethoden für ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit. Dazu zählen auch Heilkräuter, die ein fester Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin sind. Doch leider sollte man diese offenbar lieber in der Apotheke als im einfachen Asia Shop kaufen:

Greenpeace nahm zwischen November 2012 und April 2013 Proben in einfachen Läden in Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Großbritannien, Kanada und den USA unter die Lupe. Dabei konzentrierte man sich auf die typischen Heilkräuter und Pflanzen wie Chrysanthemen, Goji-Beeren, Geißblatt, getrocknete Lilienknollen, San-Qi-Wurzeln, chinesische Datteln und Rosenknospen.

Ein unabhängiges Labor untersuchte die Proben auf Pestizidrückstände hin und auf allen bis auf einer Reste von Pflanzenschutzmitteln. Bei 26 der 36 Proben wurden die Grenzwerte für Pestizidrückstände in der EU deutlich überschritten. Auf 32 Proben wurde ein Cocktail von drei oder mehr Pestiziden gefunden. Ein Geißblatt, das in Deutschland gekauft wurde, war gleich mit 26 verschiedenen Mitteln auf einmal belastet! Experten betonen, dass dies nicht bedeutet, dass man auf die Heilkräuter verzichten sollte. Man sollte jedoch am besten vorher mit einem Arzt sprechen und sie in der Apotheke kaufen, wo die Kontrollen deutlich schärfer sind.

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