x-bionic Laufhose & Laufshirt im Test. Erfahrungen mit Running Speed Evo

x-bionic kennen wahrscheinlich viele von Euch wegen der Sportunterwäsche oder den Skisocken. Aber x-bionic bietet auch jede Menge an smarten Technologien, die uns Läufer unterstützen. Ich habe mir für einen Test also ein komplettes x-bionic Laufoutfit besorgt, um meine eigenen Erfahrungen mit den neuen, patentierten Funktionalitäten zu sammeln.

x-bionic Running Speed Evo Shirt und Pants
Die Hauptkomponenten meines x-bionic Laufoutfits stellen die Laufhose und das Laufshirt aus der Running Speed Evo Kollektion dar. Beide sind vollgepackt mit neuen, prämierten Textiltechnologien, die ich Euch jetzt etwas näher vorstellen will.

Das wahrscheinlich markanteste, daß an den x-bionic Laufsachen auffällt, ist das neue 3D Bionic Sphere System, daß das Temperaturmanagement des Körpers sowohl bei Hitze als auch bei Kälte deutlich unterstützt. Dabei wird ein komplexes System aus Kanälen und Luftkammern in einem etwas voluminöseren Textilbereich in den Zonen mit starker Schweißbildung bei Shirt und Hose eingearbeitet. Dabei hat sich x-bionic wieder einmal wissenschaftlich mit der Funktionsweise des Körpers auseinandergesetzt und macht sich den Umstand zunutze, daß die Haut keine Sensorik für die Schweißbildung hat. Erst wenn die Haut durch Tropfenbildung oder das Herunterrinnen von Wasser auf der Haut richtig nass wird, bekommt man als Sportler eine entsprechende Rückmeldung und spürt ein Feuchtegefühl.
Das Schwitzen an sich ist ja, aber ein gewünschter Vorgang, weil für die Verdunstung der Feuchtigkeit Körperwärme verwendet wird und sich dadurch die Körpertemperatur nach unten reguliert. Das Textilsystem von 3D Bionic Sphere transportiert nun also die Feuchtigkeit in die kleinen Kammern und Kanäle der Fasern, die bis zu 3mm über der Hautoberfläche liegen. Dadurch wird der Kühleffekt durch die Verdunstung maximiert und der Sportler profitiert von der so entstehenden Verdunstungskälte. Dabei wird die Feuchtigkeit aber so verteilt, daß die Hautsensoren keine Feuchtigkeit spüren, weil eben keine Tropfenbildung erfolgt.

Beim x-bionic Running Speed Evo Shirt wird 3D Bionic Sphere großflächig auf der Rückenpartie eingesetzt, dort wo man eben normaler Weise auch als erstes Schweißflecken bei einem normalen Laufshirt bekommen würde. Zusätzlich findet sich eine kleinere Zone des Materials im Bereich des Brustbeins. Bei der x-bionic Running Speed Evo Pant wurde die Technologie vor allem im Bereich des Steißbeins eingesetzt.

Einen zusätzlichen Beitrag zur Temperaturregulierung leistet die 37° CCR-Technologie. Diese Technologie wurde von x-bionic entwickelt, um die verschiedenen Temperaturzonen des Körpers noch besser zu unterstützen. Die unterschiedlichen Körperpartien produzieren beim Sport unterschiedlich viel Wärme.
Während einige Körperbereiche also einer Überhitzung entgegen arbeiten müssen, kühlen andere Körperpartien aus und müssen gewärmt werden, um die durchschnittliche Körpertemperatur von 37° zu erreichen. Ein Phänomen, daß man vor allem aus dem Herbst und Winter kennt.
Diese Regulierungsaufgaben bedeuten für den Körper natürlich zusätzlichen Stress. Eine Entlastung des Körpers kann die Performance zusätzlich verbessern, da der Körper sich insgesamt mehr im Temperaturoptimum befindet und weniger reguliert werden muss. Bei der 37° CCR-Technologie werden durch AirTraps im Material wieder zusätzliche Verdunstungskanäle geschaffen, die bei Belastung die Verdunstung von Feuchtigkeit erleichtern und damit den Kühleffekt fördern. Gleichzeitig dienen diese Kammern als Luftspeicher, die bei geringer Belastung oder Kälte die warme Luft speichern und somit ein Auskühlen verhindern.

Bei der Laufhose fällt zudem noch die Partialkompression angenehm auf, die einen wohldosierten Druck vor allem auf den Oberschenkelbereich ausübt und dadurch die muskuläre Durchblutung zusätzlich steigert, aber auch eine stützende Funktion für die Muskulatur übernimmt.

Ergänzt wird mein x-bionic Laufoutfit durch die x-socks Running Marathon Energy. Ich verwende seit Jahren x-socks beim Skifahren und Snowboarden und daher überraschen mich die Features und das Tragegefühl nicht mehr, weil ich schon so daran geöhnt bin. Für den Laufsport ergeben sich besonders für Langstreckenläufer noch einmal ganz andere Potentiale durch die in den Socken eingesetzten Technologien. Zum einen sind verschiedene Lüftungskanäle und -Zonen eingebaut, die den Feuchtigkeitsabtransport optimieren – nichts ist schlimmer als einen Marathon in feuchten oder gar nassen Schuhen zu laufen, denn Blasen oder richtig ernsthafte Komplikationen, bis hin zu Hautablösungen, können die Folge sein. Das sollte man sich unbedingt ersparen.
Zum anderen sind eine ganze Reihe von stützenden und schützenden Elementen in die Marathonsocken eingearbeitet worden, die beispielsweise die Zehenzone, die Knöchelpartie, aber auch den Bereich der Archillesverse zusätzlich schützen und durch eine leichte Kompression aktiveren und stabilisieren.

Meine Erfahrungen mit dem x-bionic Laufoutfit aus x-bionic Running Speed Evo Shirt und Pants aus dem Test
Zunächst war es für mich ein wenig ungewohnt das eng anliegende x-bionic Running Speed Evo Shirt und die ebenfalls knackig sitzenden Pants zum Laufen im Sommer anzuziehen. Eigentlich tendiert man ja dazu, sich eher locker und luftig anzuziehen wenn es richtig warm wird. Aber die super Passform des Outfits und vor allem das extrem geringe Gewicht machen gleich nach dem Anziehen richtig Spaß. Das Shirt bringt gerade einmal 10g auf die Waage! Auch wenn es eine abgedroschene Formulierung ist, aber es fühlt sich an wie eine zweite Haut – das kann man halt nicht anders sagen.
Während des Laufens machen sich auch die verschiedenen Materialzonen sehr gut – man kann sich sehr gut bewegen und hat in den beweglichen Zonen ein natürliches Spiel und wird in anderen Zonen durch Kompression oder Stützelemente unterstützt – aber alles läuft dezent im Hintergrund ab. Auch über den Effekt der 3D Bionic Sphere Zonen und der 37° CCR-Technologie bin ich mir erst nach meinen Läufen bewusst geworden, weil man beim Laufen nicht merkt, daß man jetzt eigentlich noch mehr schwitzen würde in einem normalen Shirt.

Gerade das dezente funktionieren der Technologien begeistert mich bei diesem x-bionic Laufoutfit am meisten. Häufig drängen sich besonders Kompressionstechnologien sehr in den Vordergrund und auch einige Kühlsysteme sind teilweise partiell deutlich spürbar. Bei diesem Laufoutfit findet die Optimierung und die Unterstützung der körpereigenen Vorgänge extrem dezent statt – man merkt als Läufer also nur, daß man sich gut fühlt, aber nicht an welcher Stelle des Körpers bzw. der Textilien jetzt gerade welcher Vorgang abläuft.
Besonders bei intensiven Läufen bei höheren Temperaturen sind die temperatur- und feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften in Kombination mit der Gewichtsreduzierung durch die extraleichten Textilien ein echter Leistungsvorteil, da der Körper gleich mehrfach Energie spart. Diese Energie kann jetzt zusätzlich in die Laufbewegung und eine erhöhte Ausdauerleistung investiert werden kann.

Wer also viel und intensiv bei höheren Temperaturen läuft oder generell zu stärkerem Schwitzen neigt, kann sich mit den x-bionic Speed Evo Lauftextilien das Läuferleben stark vereinfachen. Wenn Ihr mehr über die x-bionic Technologien erfahren wollt und die wissenschaftlichen Hintergründe dazu, schaut doch mal bei x-bionic.com vorbei. Und ansonsten träume ich ja immernoch von einem Trainingsaufenthalt in der x-bionic sphere, aber bis zum New York Marathon wird das wohl leider nicht mehr in meinen Zeitplan passen.

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