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Ernährung und Diät

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Fotos: flickr/aryaziai

Der Meinungskrieg tobt! Nur eine Umstellung der Ernährung wirkt zum Abnehmen, meinen die einen, eine Diät ist sinnvoll, meinen die anderen. Experten, die den Namen scheinbar verdienen, finden sich in jedem Lager. Die unterschiedlichsten Glaubenssätze werden vertreten – von Kohlenhydraten als Wurzel allen Übels, dann Fette, die zu fliehen es gilt als wäre man der Teufel vor dem sprichwörtlichen Weihwasser. Dabei ist es doch gar nicht so schwer. Eine gesunde Ernährung soll dem Körper die Energie und die Stoffe liefern, die er zum Leben braucht. Eine gesunde Ernährung soll gut schmecken, schließlich isst die Seele mit. Eine gesunde Ernährung soll es erlauben, ein gesundes Gewicht zu halten.

So weit so gut. Was braucht der Körper? Er braucht eine ausgewogene Mischung aus Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten. Alle diese Bausteine sind lebensnotwendig. Dazu braucht er Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
Eine Faustregel, um ein gesundes Nahrungsmittel zu erkennen ist: je veränderter das Nahrungsmittel ist, je mehr es sich von der ursprünglichen Frucht, dem Korn oder dem Gemüse unterscheidet, desto weniger Vitamine und ursprüngliche Nährstoffe enthält es. Fertiggerichte, Fertigsnacks und andere zubereitete Waren enthalten weit weniger wertvolle Inhaltsstoffe als unveränderte Gemüse, Früchte, Körner oder Leguminosen. Die logische Folge: wer sich gesund ernähren will, muss sich an unveränderte Nahrungsmittel halten, je frischer, desto besser. Auch tiefgekühlt – denn tiefgekühltes Gemüse enthält oft sogar mehr Vitamine als die Ware in der Gemüseabteilung des Supermarkts, weil es gleich nach der Ernte eingefroren wird.

Eine weitere Faustregel ist die Maxime „Fünf am Tag“: also fünf Mal täglich eine Handvoll Obst, Gemüse oder Salat. Wer sich daran hält, hat alle Vitamine die er braucht.
Eine ebenso einfache Binsenweisheit ist die, dass man Fette sparsam und Zucker als Gewürz einsetzen soll. Fette, als mehrfach ungesättigte Fettsäuren, sind lebensnotwendig. Sie enthalten aber eine Menge Kalorien, doppelt so viele wie Kohlenhydrate oder Proteine. Zuviel Fett macht dick, also sparsam damit umgehen. Zucker ist ebenfalls eine Quelle leerer Kalorien (also ohne Vitamine und andere wertvolle Nährstoffe), Zucker hat ein hohes Suchtpotential und Zucker schadet den Zähnen. Also ebenfalls sparsam einsetzen. Die meisten Fertiggerichte und Fertigsnacks enthalten Zucker. Das sollte im Kalkül der richtigen Menge mit einbezogen werden. Wer auf diese beiden Punkte Rücksicht nimmt, spart automatisch Kalorien und ernährt sich gesund.

Zum Abnehmen muss man weniger Kalorien zu sich nehmen, als man verbraucht. Sport erhöht den Kalorienverbrauch – damit gehört Sport zu jeder Diät. Den Schluss zu ziehen, seine Kalorienaufnahme auf 800 pro Tag zu reduzieren, weil man dann viel abnimmt, ist jedoch fatal. Auf die Dauer kann so eine Kalorienaufnahme zu Gallensteinen und anderen gesundheitlichen Problemen führen. Außerdem ist der Körper mit so wenig Kalorien nicht mehr leistungsfähig: Sport wird unmöglich, die Konzentrationsfähigkeit lässt nach, man fühlt sich schlapp und ständig müde. Wesentlich sinnvoller ist es, etwa 1200 Kalorien pro Tag zu sich zu nehmen und gleichzeitig zu trainieren. Eine Gewichtsabnahme von etwa 1 Kilo die Woche ist gesund, und auch langfristig erfolgreich.

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