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Lebensmittelverschwendung: Wirtschaft soll mehr in die Pflicht genommen werden

cc by wikimedia/ Sir James

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Bereits seit Jahren wird über die Lebensmittelverschwendung in reichen Ländern wie Deutschland diskutiert. Etliche Filme und Berichte haben das Thema inzwischen verbreitet und dessen Wichtigkeit deutlich gemacht. Tausende von Tonnen Lebensmittel landen tagtäglich im Müll und das, obwohl man sie noch gut essen könnte. Gleichzeitig verhungern natürlich Menschen in ärmeren Ländern.

Seit langem kann man in diesem Zusammenhang beobachten, wie sich Politik und Wirtschaft gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben, passiert ist jedoch wenig. Der einzig wirkliche Fortschritt war, dass viele Menschen nun mehr über Dinge wie das Mindesthaltbarkeitsdatum nachdenken und hoffentlich mehr auf ihre eigenen Sinne vertrauen um festzustellen, ob man ein Produkt noch essen kann.

Medienberichten zufolge will die Politik nun wieder einmal die Wirtschaft mehr in die Pflicht nehmen: Regierung und die Opposition aus SPD und Grünen haben einen gemeinsamen Antrag gestellt, nach dem je nach Branche bestimmte Lebensmittelmengen vereinbart werden. Zudem solle zum Teil ganz auf das Mindesthaltbarkeitsdatum verzichtet werden. Ziel sei es, die Verschwendung von Lebensmitteln bis zum Jahr 2020 zu halbieren. Hoffen wir das Beste!

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