Elektrofahrräder, sogenannte Pedelecs, werden immer beliebter und werden wohl in diesem Sommer häufiger als bisher zu sehen sein. Generell handelt es sich hierbei durchaus um ein gutes Gefährt, jedoch sollte man bei schnellen Modellen einiges beachten, worauf zur beginnenden Fahrrad-Saison der ADAC hinweist.
Manche Pedelecs erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h. Hier handelt es sich rechtlich nicht mehr um Fahrräder, sondern um Kleinkrafträder wie Mofas oder Mopeds. Daher müssen Besitzer von Elektrofahrrädern, die schneller als 25 km/h sind, nicht nur einen Motorradhelm tragen, sondern das Fahrzeug versichern und einen Mopedführerschein haben!
Ein normaler Fahrradhelm reicht bei solchen Geschwindigkeiten nicht mehr aus. So wirkt ein Motorradhelm auf einem Pedelec zwar überdimensioniert, ist aber Pflicht. Einfacher hat man es da, wenn man sich für ein langsameres Modell entscheidet, das weniger als 25 km/h fährt. Hier darf man Fahrradwege benutzen, braucht keinen Führerschein und es besteht auch keine Versicherungspflicht. Ein Fahrradhelm ist natürlich auch hier, wie bei normalen Rädern, von Vorteil!
Nach dem Winter zeigen sich langsam bei vielen wieder leidvoll die Kilos, die man sich im Winter draufgefuttert hat. Daher ist es jetzt höchste Zeit abzunehmen, was natürlich am besten durch ausgewogene Ernährung und vor allem Sport geht! Wer noch auf der Suche nach einer geeigneten Betätigung ist, der sollte vor allem darauf achten, dass sie einem Spaß macht.
Entscheidend dabei um mit Sport abzunehmen ist nämlich nicht die Intensität, sondern vor allem die Regelmäßigkeit. So manch einer powert sich mit vollem Ehrgeiz aus und verliert dann schnell die Lust, da Sport zur Quälerei ausartet. Daher sucht man sich eine Sportart, auf die man auch wirklich Lust hat.
Über mangelndes Angebot können sich Abnehmwillige heutzutage auf keinen Fall beschweren. Es muss nicht immer ein Kurs in einem Fitnesstudio sein, Hauptsache man bewegt sich und kommt in Schwung! Egal, ob man sich für Kanufahren, Parkour, Badminton, Klettern oder vielleicht Zumba entscheidet, wichtig ist generell die Bewegung!
Ein Vertrag mit einem Fitnessstudio ist in der Regel schnell geschlossen. So manch einer hat später jedoch Probleme, den Vertrag gemäß seiner aktuellen Situation wieder zu kündigen. So finden Experten immer wieder heraus, dass es viele Studios in Deutschland gibt, die mit zu langen Kündigungsfristen oder Ähnlichem arbeiten. Inzwischen gibt es dazu jedoch ein Urteil des Bundesgerichtshofs.
Generell kann man sagen, dass unbefristete Verträge innerhalb von einem bis drei Monaten zu kündigen sein müssen. Längere Fristen sind unwirksam. Hat man jedoch einen wichtigen Grund zu kündigen, kann man dies jederzeit tun.
Zu solchen wichtigen Gründen zählen zum Beispiel eine Krankheit, die man per Attest nachweisen kann, oder ein Wechsel des Wohnorts, der das Fitnessstudio in eine zu große Entfernung rücken lässt. Wenn man zur Bundeswehr geht, ist eine Kündigung genauso möglich, wie wenn der Betreiber seinen vertraglichen Pflichten nicht nachkommt. Dies wäre zum Beispiel das ersatzlose Streichen von Kursen. Eine Schwangerschaft gilt ebenfalls als Grund, wobei hier auch einfach das Ruhen des Vertrags möglich ist.
Wie an dieser Stelle bereits das eine oder andere Mal berichtet, werden Gadgets für Fahrräder immer beliebter. Ganz vorne stehen dabei nicht nur neue GPS-Geräte, sondern auch spezielle Apps für iPhone und Co. Um sein Handy am besten am Fahrrad zu befestigen und es natürlich auch vor Wettereinflüssen zu schützen, benötigt man extra Zubehör.
Auf dem Markt gibt es inzwischen spezielle Halterungen, die auf das iPhone abgestimmt sind. Um das Gerät vor Regen zu schützen, sollte man zusätzlich eine wasserdichte Hülle, also eine Art Regenmantel, für das iPhone besorgen. So geht es schon einmal gut ausgerüstet über Stock und Stein, doch auch der Akku des Smartphones leidet ganz schön unter dem Dauerbetrieb vieler Apps.
Hier gibt es natürlich auch entsprechende Lösungen: Sogenannte USB-Powerpacks sind Zusatzakkus, die man teilweise auch gut am Rad befestigen kann. Es gibt jedoch auch Geräte, die den Dynamo des Fahrrads anzapfen und so das iPhone mit Energie versorgen. Dabei gilt jedoch zu bedenken, dass das iPhone mit schwankenden Ladespannungen nicht gut zurecht kommt. Daher benötigt man hier meist noch eine Art Puffer, den man als Ausgleich dazwischen schaltet.
Für alle Sportbegeisterten gibt es nun ein Gadget, welches unabhängig von Körpergewicht oder Geschlecht, die Aktivität des Nutzers misst, sie in den Vergleichswert NikeFuel umrechnet und diesen sofort anzeigt. Dieses vom Sportartikelhersteller Nike konzipierte Nike+ Fuelband wurde erstmals auf der diesjährigen Consumer Electronics Show in Las Vegas vorgestellt, ist in den USA bereits für 149 US-Dollar erhältlich und soll ab Ende 2012 auch in den deutschen Inline-Stores für voraussichtlich 119,-€ zu bekommen sein.
Das Nike+ Fuelband ist ein Fitnessarmband, welches nicht nur beim Laufen, sondern jeglicher Art der körperlichen Bewegung eingesetzt werden kann. Im Armband selbst befinden sich Beschleunigungsmesser, die sowohl die Schritte, die Zeit als auch die verbrauchten Kalorien ermitteln und diese via eingebautem LED-Bildschirm an den Nutzer weitergeben. Zusätzlich errechnet das Nike+ Fuelband noch den “NikeFuel”-Wert, einen unabhängig von Gewicht oder Geschlecht erschwitzten Vergleichswert. So kann der Sportler sich zum einen ein tägliches NikeFuel-Ziel setzen, sich zum anderen aber auch mit anderen Sportlern vergleichen. Neben dem jeweiligen Zahlenwert, befindet sich noch eine unterschiedlich, von Rot über Gelb bis Grün, gefärbte Skala auf dem LED-Bildschirm und je näher der Nutzer seinem gesetzten Ziel kommt umso grüner wird diese Skala leuchten.
Wer zudem noch einen bluetoothfähigen Computer oder ein iPhone besitzt, kann sein Nike+ Fuelband damit, aber auch via USB, verbinden. Mit der dazugehörigen App oder auch auf der Webseite Nike+ kann jeder Sportler dann seine ganz persönliche sportliche Entwicklung verfolgen, sie auswerten und gegebenenfalls ändern.
Auch wenn das Nike+ Fuelband bisher noch nicht in Deutschland erhältlich ist, gibt es doch schon ein paar Nutzer, die sich ihr Fitnessarmband entweder aus den USA mitgebracht oder über den amerikanischen Markt besorgt haben. Deren Feedbacks dazu sind durchweg positiv. So schrieb beispielsweise ein Nutzer, der sich das Nike+ Fuelband vor vier Wochen aus New York mitbrachte und es seitdem täglich verwendet, dass er vor allem von der Kombination aus Armband und kostenloser App total begeistert ist. Er ist außerdem der Ansicht, dass jeder Sportbegeisterte dieses Fitnessarmband unbedingt besitzen sollte, da er kinderleicht sein Training damit anpassen und noch effektiver gestalten kann.
Das nahmen wir zum Anlass nun auch einmal das Nike+ Fuelband zu testen. Hier nun unsere Einschätzung:
Das Nike+ Fuelband ist git verarbeitet und trägt sich sehr angenehm am Handgelenk. Vereinzelt gab es negative Stimmen, daß die Metallschliesse bei Notebookbesitzern störend wirkt, weil es auf der Oberfläche entlang kratzt. Das können wir so nur teilweise bestätigen. Natürlich berühren sich das Armband und das Notebook ab und zu, aber wir haben keine Sorge um unser MacBook Pro gehabt oder hätten uns genötigt gefühlt, daß Armband deswegen abzunehmen.
Die matte “Stealth”-Optik des Armbands ist ausgesprochen cool, denn in Deutschland kennt kaum einer das Fuelband, so daß viele überrascht sind, wenn man den Knopf drückt um z.B. die Zeit abzulesen. Gerade wenn es dunkel ist, kommt auch die farbige Anzeige sehr cool rüber. Das das Gerät als Armband verarbeitet wurde, finden wir empfehlenswert, da es zwar dort sehr auffällt und auch nicht in jeder Situation (z.B. in Kombination mit klassischem Hemd im Büro) eine gute Figur macht, so weiß man doch immer wo es ist und muss sich keine Sorgen machen, daß man es verliert. Eine Sorge die beim FitBit oder dem klassischen Nike+ Sensor doch recht begründet war.
Die Batterie hält mehrere Tage, so daß man das Armband nur ein bis zwei mal pro Woche aufladen muss. Wir haben das Armand auch rund um die Uhr getragen, obwohl Nikefuel in den Nachtstunden keine sonderlichen Werte aufzeichnet, was z.B. andere Geräte, wie der FitBit Ultra versprechen, die im übrigen über die Apps auch die Erfassung von zu sich genommenen Kalorien bzw. Nahrung zulassen. Ein Test des FitBit Ultra kommt auch hier in Kürze.
Das Nikefuel Armband zeichnet recht zuverlässig die Aktivität auf und zeigt sehr gut, wo man sich zur jeweiligen Tageszeit auf dem Weg zum selbst zu bestimmenden Tagesziel befindet. Wir benutzen es also hauptsächlich, um generell die Grundaktivität des jeweiligen Tages zu messen. So kann man an weniger aktiven Tagen darauf achten, auch etwas kalorienärmer zu essen oder eben eine extra Sporteinheit für den Nachmittag oder Abend einzuschieben. Gerade wenn man sein Tagesziel mehrmals hintereinander verpasst, ist das Fuelband ein guter Helfer, um sich zum Ausgleich dieser Faulheitstage aufzuraffen zu einer größeren Sporteinheit.
Als echter Sportcomputer ist das Fuelband nur bedingt zu verwenden. So scheint es unseren morgentlichen Ritt auf der Vespa gern mal als Sporteinheit zu werten (wahrscheinlich wegen der Erschütterungen). Außerdem sind die Trainingsdaten eines GPS-Gerätes, wie z.B. dem Garmin Forerunner 305 noch viel aussagekräftiger und genauer, als die “Schitte” die das Fuelband aufzeichnet. Zum anderen zeichnet das Fuelband kontinuierlich auf und kann echte Trainingseinheiten, wie ein Lauf oder Fitnessstudiobesuch nicht isoliert messen. Man sieht zwar in der Auswertung den Anstieg der Aktivitätskurve, kann aber eben nicht genau verzeichnen, wie viel Kilometer in welcher Zeit nun dieser Lauf erfolgte. Ggf. ist das Fuelband aber mit der kostenlosen iPhone App von Nike+ kompatibel, die wiederum per GPS Strecke und auch Zeit erfassen kann. Das haben wir aber nicht getestet, auch weil ich laufen mit einem Handy als nervig empfinde und am besten gar keinen Balast dabei habe. Die Herzfrequenz wird aber auch dann nicht erfasst oder angezeigt werden.
Wir sind für den Test aber einmal einen kleinen 6km-Lauf mit Fuelband und ForeRunner 305 gelaufen. Dabei errechnete das Fuelband für die 29 Minuten 387 Kalorien und der Forerunner 554. Neben der Zeit, konnte der Forerunner wie gesagt genau die Strecke von 6km ermitteln, was sich beim Fuelband als 6252 Schritte und einen Fuel von 981 dokumentierte. Diese Messmethode funktioniert mit dem Fuelband übrigens auch nur, wenn man sich vor dem Lauf die aktuellen Werte abschreibt und dann die Differenz nach dem Lauf bildet.
Trotz dieser Schwäche als echter Sportcomputer werden wir das Fuelband wohl auch dauerhaft verwenden, weil es wie gesagt einen guten Überblick über die eigene Aktivität gibt und es erlaubt spontan im Alltag schnell darauf zu reagieren. Ein extra Treppenlauf statt dem Fahrstuhl ist schnell mal eingeschoben oder ein reduziertes Mittag. Und wenn man Abends sein Tagesziel geschafft hat, bedankt sich das Gerät auch mit einem kleinen animierten Jubel.
Zudem lassen sich die Statistiken wirklich sehr schon sehen über die iPhone-App, in der man übrigens auch die Daten seiner (Facebook)-Freunde sehen kann, sofern diese auch über ein Fuelband verfügen und ihre Daten teilen. Das wird sicher sobald das Gerät offiziell in Deutschland erhältlich ist, auch noch ein zusätzlicher Motivationsfaktor sein, wenn die Freunde sehen, daß man sich von seinem inneren Schweinehund fertigmachen lässt.