Rotwein als Lebenselixier? Seine Wirkung auf unsere Gesundheit

Rot wie Blut, rot wie der Wein. Ist nur die Farbe der gemeinsame Nenner von Blut und Wein oder erheben beide den Anspruch ein Lebenselixier zu sein? Alle Weinkenner und -genießer werden die letztere Frage wahrscheinlich sofort mit Ja beantworten. Warum?

Wein ist nicht nur ein Getränk, er ist mehr als das. Wer mit Freunden bei einem Glas Wein gemütliche Stunden verbringt, steigert sein Wohlbefinden. „Wein erfreut des Menschen Herz“ wusste schon der biblische Psalmenschreiber König David.

In der Antike und im alten Rom wurde Rotwein als Heilmittel eingesetzt. Er galt als desinfizierend, beruhigend und schmerzlindernd. Man verordnete ihn bei fieberhaften Magen-Darm-Erkrankungen und für Umschläge bei offenen Wunden. Doch was bezeugt die Wissenschaft des 21. Jahrhunderts?

Rotwein ist gesund, besonders für Herz und Gefäße. Die gesundheitsfördernde Wirkung ist auf die darin enthaltenen Phenole, sogenannte Antioxidantien zurückzuführen. Schädigende Sauerstoffreaktionen in den Körperzellen („Freie Radikale“) werden durch diese verhindert. Dazu zählt unter anderem die Gefäßerkrankung Arteriosklerose. Diese entsteht wenn Blutgefäße verkleben. Verklebte Gefäße können für Durchblutungsstörungen verantwortlich sein und auch zu einem Herzinfarkt führen. Lebensgefährliche Thrombosen werden durch verklebte Blutgefäße verursacht, wenn gleichzeitig ein Blutgerinnsel im Gefäß stecken bleibt und so die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn abgeschnitten ist.

Phenole wirken auch dem ungeliebten Alterungsprozess des Menschen entgehen, weil sie die „Freien Radiale“ begrenzt, die die Körperzellen nach und nach zerstören.

Sogar die Entwicklung von Krebszellen kann durch Phenole gehemmt werden, weil ihre Blutversorgung unterdrückt und den Zellen somit die Lebensgrundlage entzogen wird. Frauen können durch ein moderates Rotweintrinken ihren Östrogenspiegel anheben, der das Osteoporoserisiko senkt.

Die im Rotwein enthaltenen Antioxidantien wirken somit Krankheiten wie Gefäßerkrankungen, dem Alterungsprozess und sogar Krebs entgegen.

Nicht zu vergessen ist auch die förderliche Wirkung auf die Verdauung, durch mehr Magensäure und eine gesteigerte Darmbewegung.

Ist Rotwein gleich Weißwein?
Im Gegensatz zu Weißwein enthält Rotwein bedeutend mehr Phenole, weil diese hauptsächlich in der Traubenschale zu finden sind. Beim Weißwein werden Schale, Kerne und Stiele schon früh dem Saft entnommen. Dadurch kann der Wein nur begrenzt Phenole aufnehmen. Je länger alle Traubenbestandteile zusammen gären, desto höher ist der Phenolgehalt und es entsteht die rote Färbung des Weins.

Rotwein als Lebenselixier? Ja(Zum)Wohl!

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