Elektrische Zigarette

Elektrische Zigarette

Elektrische Zigarette - flickr/joharin.mymode

Was ist eine elektrische Zigarette?
Vom Aussehen her, kann man eine elektrische Zigarette, kaum von der klassischen Tabakzigarette unterscheiden. Doch während in der normalen, aus Papier gedrehten Zigarette, getrockneter und feingeschnittener Tabak steckt, beinhaltet die elektronische Zigarette eine Menge Technik.

Der Aufbau
Die elektronische Zigarette setzt sich aus zwei Hauptbestandteilen zusammen: dem Akku und dem Aroma-Depot. Der Akku sitzt dabei vorn am weißen Teil der Zigarette und das Aroma-Depot (auch Cartridge genannt), bildet den hinteren Teil, der dem Filter einer herkömmlichen Zigarette ähnelt. In einem Ring zwischen dem Akku und dem Mundstück, befinden sich winzige Luftlöcher, durch die frische Luft in die Elektrozigarette saugt wird.

Im Inneren der elektronischen Zigarette, befinden sich die Verdampfereinheit (Atomizer), eine kleine, mit Vliesstoff gefüllte Kammer und vorn natürlich der Lithium-Ionen-Akku.

Wie funktioniert die elektronische Zigarette?
Der U-förmige Bügel, am Ende der Verdampfereinheit, taucht in die, mit einer aromatischen Flüssigkeit (Liquid oder Aroma-Fluid) getränkte Vliesstoffkammer ein. Das haarfeine Drahtgeflecht des Bügels, löst einen kapillaren Effekt aus. Dadurch fließt die Flüssigkeit aus dem Aroma-Depot, über den Bügel und in das Innere der Verdampfereinheit hinein. Im Atomizer dehnt sich das Drahtgeflecht zu einem kleinen körbchenähnlichen Gebilde aus. Der Bügel der Verdampfereinheit und das Körbchen, umgeben eine zierliche Heizvorrichtung aus Keramik. In dieser Heizvorrichtung befindet sich eine etwa zwei Millimeter breite Heizspirale, dessen Enden, mittels dünner Kabel und einer dazwischen liegenden Steuerungselektronik, mit dem Akku verbunden sind.

Ein eingegliederter Mikroschalter setzt, beim Zug an der elektrischen Zigarette, den Stromfluss in Gang und das Heizelement wird durch die elektrische Spannung entzündet. Durch diesen Vorgang wird die Hitze auch in das Drahtgeflecht geleitet, wodurch die darin gespeicherte aromatische Flüssigkeit leicht angewärmt wird.

Zur Dampferzeugung einer Elektrozigarette, fließt die eingesaugte Luft durch die seitlichen Luftlöcher, am Ring zwischen Akku und Aroma-Depot, von unten durch das Loch der Verdampfereinheit in die Vernebelungskammer. Die Luft kann nicht nach oben entweichen, da die Kammer mit einer Silikonmanschette verdichtet wurde. Aus diesem Grund kann die Luft nur durch die Luftlöcher, die in das Heizelement eingelassen wurden, in den Keramikkörper hineingelangen.

Von da aus strömt die Luft an der Heizspirale vorbei und nach oben aus der Öffnung, unter dem Bügel der Verdampfereinheit, heraus. Anschließend fließt sie an der Vliesstoffkammer vorbei und dann nach draußen, wobei das im Drahtgeflecht angewärmte Liquid vom Luftstrom mitgenommen wird. Dabei ist die Innentemperatur in dem Heizkörper nur so hoch, dass das Aroma-Fluid zwar aufgeheizt wird, dabei aber nicht verbrennt. Es verdampft dadurch nur in einen gasförmigen Zustand.

Der große Vorteil der Elektrozigarette, gegenüber der altmodischen Glimmstängel liegt darin, dass der Dampf einer elektronischen Zigarette, frei von Teer (Kondensat), Ruß- und Verbrennungsrückständen ist.

Und so wird geraucht:
Man muss zuerst die elektrische Zigarette einschalten, um den Dampfvorgang zu beginnen. Dazu gibt es einen kleinen Knopf, um die elektrische Spannung in Gang zu bringen. Das Einschalten passiert anschließend ganz automatisch, wenn man an der Zigarette zieht. Andersrum ist es genauso. Nachdem der Zug beendet wurde, schaltet sich das Rauchgerät wieder aus.

Es gibt allerdings Unterschiede in der Ausführung der elektronischen Zigaretten. Die einen funktionieren mit Unterdruck, andere dagegen mit akustischen Sensoren und dadurch entstehen natürlich auch unterschiedliche Methoden des Rauchens.

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