Kaffee in den Genen?

cc by flickr/ Jeff Kubina

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Für viele von uns geht besonders am Morgen ohne Kaffee gar nichts. Doch warum können die einen so viel davon trinken und andere vertragen ihn wiederum gar nicht? Reine Geschmackssache? Nein, Forscher haben nun herausgefunden, dass eine Vorliebe für Kaffee in unseren Genen verankert ist.

Ein australisch-holländisches Forscherteam am Queensland Institute of Medical Research hat für die Studie das Erbgut von über 18.000 Menschen analysiert. Dabei zeigte sich jedoch nicht nur, dass die Reaktion auf Kaffee genetisch bestimmt wird, sondern dass Kaffee auch selbst eine Wirkung auf die Gene hat.

So hat Kaffee offenbar auch einen Einfluss auf die Expression, sozusagen das Ablesen, der Gene. Nach dem Kontakt mit Koffein veränderte diese sich zum Teil. So konnte man nachweisen, dass Koffein beispielsweise vor Parkinson schützen kann, denn die Erkrankung steht in Zusammenhang mit der Expression der Gene. Man hofft nun auch auf andere Wechselwirkungen wie etwa bei Bluthochdruck zu stoßen.

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