San Francisco will „Happy Meals“ verbieten

Übergewicht ist in der gesamten westlichen Welt ein immer größer werdendes Problem. Die USA gehören hier zu den absoluten Spitzenreitern. Fast jeder Erwachsene wiegt hier zu viel, was auch bei immer mehr Kindern der Fall ist. Schuld sind für viele u.a. die unzähligen Fast-Food-Ketten.

So gibt es in den USA momentan mehrere Initiativen, die den Fast-Food-Riesen den Kampf angesagt haben. Vor kurzem verbot eine Stadt den Einsatz von Drive-In-Schaltern, denn die Hungrigen sollen wenigstens kurz aus dem Auto aussteigen und ein paar Schritte laufen um an Burger, Pommes und Co. zu kommen.

San Francisco will in dieser Beziehung vor allem die Kinder schützen. So sollen die sogenannten „Happy Meals“ der Burgerkette McDonald’s in ihrer jetzigen Form verboten werden. Die Kinder würden die Menüs meist nicht nur aufgrund des Fast Foods kaufen, sondern auch aufgrund der Spielsachen, die sich in den Tüten als kleines Extra befinden.

Der Stadtrat von San Francisco ist davon überzeugt, dass dies Kinder zum übermäßigen Konsum von fetten Lebensmitteln anregt und dadurch zum Übergewicht der Kleinen beitrage. So will San Francisco die erste US-Großstadt sein, die McDonald’s und Co. den Kampf ansagt. Ein entsprechendes Gesetz soll im Dezember 2011 in Kraft treten und u.a. das Spielzeug in den Tüten verbieten und dafür sorgen, dass mehr Obst, Gemüse und Co. Bestandteile der Happy Meals werden.

Noch ist hier das letzte Wort aber nicht gesprochen, denn der Bürgermeister hat bereits angekündigt ein Veto einlegen zu wollen. Wir finden die Initiative jedoch top! Immerhin ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

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