Verlangen auf Süßes von den Genen bestimmt?

cc by wikimedia/ Carioca

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Wir alle naschen gerne, das ist keine Frage. Dass viel Süßes schädlich für die Figur ist, muss an dieser Stelle wohl nicht extra erwähnt werden. Nur warum können manche das Naschen im Zaum halten und andere wiederum nicht?

US-Wissenschaftler fanden nun heraus, dass bei manchen Menschen ein Grund dafür in den Genen liegen könnte. Essen wirkt sich direkt auf den Belohnungsbereich in unserem Gehirn aus. Das heißt, es ist ein natürlicher, positiver Schlüsselreiz, der dafür sorgt, dass der Glücksbotenstoff Dopamin ausgeschüttet wird.

Beim Konsum von Zucker spielt nach aktuellen Erkenntnissen das sogenannte DRD2-Gen eine entscheidende Rolle, das auch für das Suchtrisiko bei Alkohol verantwortlich ist. Es bestimmt also wie schnell sich bei Menschen ein Heißhunger auf Süßes einstellt und wie glücklich sie sich dabei fühlen.

Die Forscher fanden nun in einer Studie heraus, dass Menschen, die an Zuckersucht leiden, weniger Dopamin-Rezeptoren haben als Gleichaltrige. Die Belohnung kommt also in einer kleineren Intensität an. Man muss also mehr Zucker aufnehmen um eine ähnliche Glückswirkung wie andere zu erzielen.

Dies gilt natürlich nicht pauschal für alle Naschkatzen, aber wohl doch für viele. Am besten sollte man seine Ernährung umstellen und dabei einen Zuckerentzug für zwei Wochen machen. Man wird zunächst feststellen, dass der Körper richtige Entzugserscheinungen bekommt bis man dann gar kein so großes Verlangen mehr auf Schoko und Co. hat. Vor allem sollte man weg von chemischen Süßstoffen und Süßungsmitteln hin zu natürlichen Fruchtzuckern kommen.

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