Studie: Gehirn von Übergewichtigen reagiert auf Essen anders als bei Normalgewichtigen!

cc by flickr/ ebruli

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Es klingt fast schon ein wenig unglaublich, aber eine Studie der Universität Yale ergab, dass bei Menschen mit Übergewicht das Gehirn anders auf den alleinigen Anblick von Essen reagiert als bei Normalgewichtigen.

Die Probanden bekamen ein Mittagessen serviert, der Blutzuckerspiegel wurde kontrolliert und sie wurden in einem Kernspintomographen untersucht. Während des Scans wurden ihnen Bilder von Essen und von Gegenständen gezeigt, die nichts mit dem Thema Nahrung zu tun hatten. Während dabei ihre Hirnreaktionen auf die visuellen Reize erfasst wurden, mussten sie zusätzlich noch sagen, ob sie bei dem jeweiligen Bild Lust auf Essen hätten. Um die Werte zu kontrollieren wurde das ganze durchgeführt, während den Probanden reguliert Glukose zugeführt wurde.

Dabei zeigte sich deutlich, dass bei den Normalgewichtigen bei niedrigem Blutzuckerspiegel bei den Essensbildern andere Hirnregionen angesprochen wurden als bei normalem Blutzuckerspiegel. Auf niedrigem Niveau wurden sie vor allem von kalorienreicher Nahrung angesprochen. Der Körper signalisierte also energiereiches Essen zu sich zu nehmen.

Interessanterweise gab es diesen Unterschied zwischen hohem und niedrigem Blutzuckerspiegel bei den Übergewichtigen nicht. Bei ihnen wurden auf normalem Niveau dieselben Hirnregionen angesprochen wie bei Unterzucker! Demnach werden Informationen zur Nahrungsaufnahme bei Übergewicht anders verarbeitet. Die US-Forscher gehen davon aus, dass schon die bloße Abbildung von Nahrung reicht, dass Übergewichtige zu einer zusätzlichen Mahlzeit verleitet werden.

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