Dioxin-Skandal: Mehr als 700.000 Eier werden vernichtet

cc by wikimedia/ Ren West

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Wir hatten in den vergangenen Tagen bereits über den sogenannten erneuten Dioxin-Skandal berichtet. Konkret handelt es sich dabei um Eier, die in erster Linie von einem Biohof in Ostwestfalen stammen und in denen PCB nachgewiesen wurde. Einige PCB sind ähnlich aufgebaut wie Dioxine, die bereits vor einiger Zeit für einen sogenannten Lebensmittelskandal sorgten.

Am gestrigen Ostermontag teilte ein Sprecher mit, dass alle Eier, die nicht verkauft werden könnten vernichtet werden. In Zahlen heißt dies, dass über 700.000 Eier entsorgt werden, denn seit dem 7. März hat der Hof am Tag rund 23.000 Eier produziert. Diese dürfen nun nicht mehr in den Handel gelangen, wobei es einige bereits sind.

Noch könnten daher Eier in Privathaushalten auftauchen. Verbraucher sollten also einen Blick auf den Stempel werfen. Die Eier mit der Nummer 0-DE-0521041 sind belastet. Ein einmaliger Verzehr wird jedoch wohl keinen Schaden auslösen. Langfristig soll PCB jedoch genauso wie Dioxin Erkrankungen auslösen können.

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