Salat Samurai von Terry Hope Romero

Der vegane Lebensstil muss oft mit dem Vorurteil kämpfen, dass es doch langweilig sei, sich nur von Grünzeug zu ernähren. Salat Samurai versucht dieses Gerücht aus der Welt zu räumen und Salaten einen besseren Ruf zu verschaffen. So kombiniert die Autorin und Köchin Terry Hope Romero vermeintlich „langweilige“ Salatblätter mit spannenden Zutaten und Garnierungen. Hier ist der Salat nicht nur Nebendarsteller sondern Protagonist. Romero ist berühmt für ihre veganen Kochbücher und nicht nur das, sie ist eine preisgekrönte Bestsellerautorin in diesem Bereich und das nicht ohne Grund. Selbst bezeichnet sie sich als Foodpunk und versucht schon einige Zeit die vegane Küche auch für Nicht-Veganer interessant zu gestalten. In ihrem Kochbuch Salat Samurai findet man deshalb auf 192 Seiten 100 Rezepte, die aus Blattgemüse und anderen Zutaten spannende und abwechslungsreiche Gerichte machen.

Einen besonders schönen Überblick bietet die Aufteilung nach Jahreszeiten, welche die Erntezeiten der verschiedenen Gemüsesorten berücksichtigt, wenn sie auch größtenteils auf einen amerikanischen Markt zugeschnitten ist. Mit leichten Anpassungen kann die Aufteilung auch für unseren heimischen Markt angewendet werden. Obwohl das Hauptaugenmerk auf den Salaten liegt, gibt es außerdem noch ein Kapitel für schmackhafte Dressings sowie eines für außergewöhnliche Garnierungen wie etwa „Tempeh-Speck-Häppchen“ oder „massierte rote Zwiebeln“. Die zumeist bebilderten Rezepte laden zum Nachmachen ein und es fällt schwer sich für ein Gericht zu entscheiden. Zu guter Letzt gibt es auch für die Schleckermäuler unter uns noch ein paar süße Rezepte in Form von Müslis und Obstschalen.

Was Romeros Rezepte so interessant macht, sind die vielen verschiedenen Kombinationen. Verbunden mit Früchten, Croutons, eingelegtem Gemüse, Körnern und mehr, wird der Salat schnell von einer einfachen Beilage zu einer vollwertigen Mahlzeit. Unterschiedliche Texturen und Geschmäcker treffen aufeinander und versprechen reichlich Abwechslung auf dem Teller und im Mund. Trotz der vielen Zutaten, die den Koch des Öfteren eine kulinarische Weltreise machen lassen, sind die Rezepte leicht zu verstehen und umzusetzen. Von einigen ausgefallenen Zutaten abgesehen, sollten die meisten in einem gut sortierten Supermarkt erhältlich sein. Romero versorgt den Leser außerdem mit Hinweisen und Variationen zu vielen der Gerichte und viele der Speisen sind zudem glutenfrei.

Romeros Plan war es, Salate abwechslungsreicher zu gestalten und sowohl für Veganer und Nicht-Veganer reizvoll zu präsentieren. Das gelingt ihr spielend und die ansprechenden Fotografien runden das Lese- und Kocherlebnis noch ab. Die Vielfalt an einfachen und gleichzeitig kreativen Rezepten begeistert sowohl Salatliebhaber als sicherlich auch den ein oder anderen Salatmuffel.

Salat Samurai ist unter anderem bei Amazon für 19,80€ erhältlich.

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