Tropical Islands Außenbereich: Test und Bewertung nach der Eröffnung von Amazonia

Als wir im Frühjahr 2015 von den Planungen für den Tropical Islands Außenbereich erfuhren, waren wir schon mächtig gespannt auf die Umsetzung der neuen Erweiterung. Wir hatten das Tropical Islands schon vor ein paar Jahren als tolle Möglichkeit für einen Strandtag bei Schlechtwetter entdeckt und waren seitdem regelmäßig vor allem im Winter im tropischen Badeparadies und nehmen auch mit der ganzen Familie am Lauf in die Tropen teil, der in diesem Jahr schon zum vierten Mal stattfindet.

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Im Mai war es dann endlich soweit und der neue, gigantische Außenbereich feierte Eröffnung und auch wir haben uns das neue Tropical Islands Amazonia einmal im Sommer und jetzt im Herbst angesehen und alle neuen Highlights ausprobiert. Der Zugang zum Amazonia erfolgt über ein im Azteken-Stil gehaltenes Portal in der Nähe des Rutschenturms des Innenbereichs und führt über einen Dschungel-Tunnel mit Dschungelgeräuschen zunächst in eine Art Vorhalle vom Amazonia. Von dort geht es dann eine Treppe hinab, wo sich auch Ablagefächer befinden für die mitgebrachten Handtücher. Je nach Gefallen kann man nun entweder durch die Tür ins Freie laufen, sich in die Schlange zur Wildwasserrutschbahn „Whitewater River“ einreihen oder über das Verbindungsbecken nach Draußen schwimmen.

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Doch kommen wir erstmal zur Gesamtsituation, die sich über 35.000 Quadratmeter erstreckt und alles bietet, was man für einen Badetag im Sommer braucht. Es gibt große Wiesenflächen mit Liegen und Pavillons, auf denen man es sich gemütlich machen kann. Aber auch wer es sportlich mag, kann im Außenbereich seinen Bewegungsdrang austoben entweder beim Kicken auf den Wiesen oder beim Beachvolleyball. Und auch für Schwimmer gibt es jetzt erstmalig ein 25-Meter Schwimmbecken mit abgetrennten Bahnen für Schwimmer, die bei unseren Besuchen jeweils frei waren und damit nicht nur für Triathleten sehr gut für eine Trainingseinheit funktionieren. In einem der Becken gibt es auch zwei fest installierte Tore, um Wasserball zu spielen und für die Balance gibt es einen langen schwimmenden Geschicklichkeits-Parcour, der richtig Spaß macht.

Für die Kids gibt es auch einen ganz normalen Spielplatz „im Trockenen“, aber der „Spray Area“ getaufte Wasserspielplatz macht natürlich viel mehr Spaß, weil man sich mit verschiedenen Sprühgeräten gegenseitig nass machen kann. Clever gemacht ist der Relaxpool, der gleich daneben ist und extra flach und extra warm ist und dabei auch perfekt als Babybecken funktioniert. So können die Eltern mit den ganz kleinen direkt neben dem Wasserspielplatz im warmen Wasser chillen, während die Größeren sich gegenseitig mit Wasserstrahlen bekriegen. Gerade auch im Herbst ist das praktisch, weil man nach dem Spielen draußen immer wieder schnell für eine kleine Aufwärmrunde in dieses Becken hüpfen kann, bevor es in eine neue Wasserschlacht geht. So macht der Wasserspielplatz dann auch ganzjährig Spaß.

Das eigentliche Highlight von Amazonia ist aber der Whitewater River, ein 250 Meter langer Strömungskanal in dem man wie auf einer Wildwasserbahn, fast schon wie beim Rafting durch den Kanal rutscht – nur ohne Boot. Gerade bei den Kids kommt die Bahn super an und man kann seine Kids dort nur schwer wieder losbekommen, wenn sie einmal auf den Geschmack gekommen sind. Mir persönlich gefallen die schnellen, klassischen Wasserrutschen im Innenbereich dann aber doch etwas mehr – denn besonders das fast schon „freier Fall“ Gefühl in der blauen Rutsche, in der man bis auf 70km/h beschleunigt, ist ein ziemlich heftiger Adrenalinkick.

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Im Tropical Islands Außenbereich hat mir die Breitwellen-Familienrutsche am meisten Spaß gemacht, weil man dort mit vielen lustigen Varianten ins warme Außenbecken hineinplatschen kann. Gerade im Herbst war die Rutsche angenehm leer, so daß man nicht anstehen muss. Also heisst kurz durch die Kühle flitzen und gleich wieder ins warme Becken rutschen und wieder von vorn. Die kleine Mutprobe bei kalten Außentemperaturen aus dem Becken zu steigen, hat den Kids auch wieder gut gefallen, wobei meine Jungs sowieso auf beheizte Außenbecken stehen und es bei Winterurlaub die erste Frage der Jungs ist. Egal was und wohin – Hauptsache beheiztes Außenbecken!

Insgesamt gibt es zwei gigantische Außenbecken im Amazonia, in denen dann verschiedene kleinere Attraktionen eingebaut sind, wie man es auch schon vom Innenbereich kennt. Nackenduschen, Sprudelliegen, Schwallbrause, Massagedüsen, Geysir, Strudelwellenberg, Blubber-Becken und vieles mehr wollen entdeckt und ausprobiert werden. Die Wassertemperatur soll in allen Becken bei etwa 31 Grad liegen und auch während unserer Besuche waren die Becken angenehm warm. Dadurch kann man den Außenbereich ganzjährig nutzen und wärmt sich auch schnell wieder auf, wenn man die Becken kurz verläasst, um zu Rutschen oder auf dem Wasserspielplatz zu spielen.

Wir finden den neuen Tropical Islands Amazonia Außenbereich sehr gelungen, denn man hat nun wirklich mehr als genug Attraktionen als man bei einem Besuch des Tropical Islands an einem Tag ausprobieren kann. Wer also exra anreist, sollte darüber nachdenken eine Übernachtung im Tropical Islands zu buchen, weil man auch locker zwei Tage oder mehr dort verbringen kann, ohne das es langweilig wird.

Verständlicher Weise haben die Investitionen und neuen Attraktionen des Tropical Islands auch Auswirkungen auf die Eintrittspreise. Das „Tropen Pur“ Ticket für die Badelandschaft und den neuen Außenbereich kostet für Erwachsene jetzt 36€ – will man noch die Saunalandschaft mit im Paket haben, liegt die Tageskarte für Erwachsene dann bei 49€. Aber dafür bekommt man dann auch einen entspannenden Tag „Sommerurlaub am Strand“ wann immer man will oder es braucht und gerade an kalten, dunklen Wintertagen kann das wirklich ein wunderbarer Stimmungsaufheller sein.

Wer sparen will, sollte die Augen nach Rabattcoupons offenhalten. Das Tropical Islands veranstaltet recht regelmäßig Aktionen, wo man dann 2 für 1 Coupons zum Beispiel auf Milchpackungen sammeln kann.

Tropical Islands Amazonia
Tropical-Islands-Allee 1
15910 Krausnick

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Kommentare
2 Antworten zu “Tropical Islands Außenbereich: Test und Bewertung nach der Eröffnung von Amazonia”
  1. Sara sagt:

    Eine Unverschämtheit,
    Zu dem unverschämt teuren Eintritt und Restaurant und Imbisspreise durften wir ein Tag vor Silvester, den fünften Geburtstag unseres Sohnes mit einer Familienerkältung und eine grosse Enttäuschung für die Kinder bezahlen.
    Diese absolut nicht tropische Insel, die mit Bildern aus den Amazonen, etwas Sand und einigen grösseren Zimmerpflanzen unter einer gewölbten Stahlkonstruktion die Ahnungslosen von der Werbung beeinflussten Deppen wie unsere Familie in seinem Bann zieht, ist kalt, grau und dunkel. Es macht keine Freude, wenn man die durch Kälte weißangelaufenen Gesichter der Kinder und Ihre zittrigen Münder beobachten. Aber immerhin wird man am Ende mit eiskalten Duschen belohnt.
    Nie wieder……………..

  2. Daniel sagt:

    Hallo Sara, also ich war bestimmt schon mehr als zehn mal im Tropical Islands und kann Deine Bewertung nicht nachvollziehen. Ja, der Eintritt ist nicht günstig und ja, Essen kostet im normalen Freibad auch weniger, aber das kann man ja vorher herausfinden. Natürlich ist es im Amazonia Außenbereich kalt, wenn man das beheizte Becken verlässt, aber im Innenbereich sind eigentlich immer 28 Grad und wenn das zu kühl ist, kann man sich ja in der Sauna oder den noch wärmeren Whirlpools noch mal aufheizen. Und bei den Duschen kann man die Temperatur einstellen, außer man stellt sich unter die Sauna-Schockduschen. Also entweder war an dem Tag, wo ihr dort wart, alles komplett anders als wenn ich dort bin oder Du hast da was verwechselt.

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